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Stuttgarter Zeitung: zu Londons Strafmaßnahmen gegen Russland




14.03.18 19:52
news aktuell

Stuttgart (ots) - Das laute Poltern der von innenpolitischen
Problemen an die Wand gedrückten Premierministerin ist der
Angelegenheit nicht gerade zuträglich. Es wäre sinnvoller, erst die
Beweise für eine Beteiligung des Kremls vorzulegen, ehe die Strafe
gegen Putin verhängt wird. Bisher gibt es - öffentlich bekannt -
allenfalls Indizien. Allerdings: Sollte es sich tatsächlich erweisen,
dass der russische Staat unliebsame Zeitgenossen auf britischem
Territorium mit Giftgas meuchelt, dann wären die nun verhängten
Maßnahmen noch viel zu milde. In diesem Fall wäre die gesamte EU in
der Pflicht zum Handeln.



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