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Studie: Rentnern droht Versorgungslücke




12.09.18 15:23
dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Künftige Rentner müssen sich auf sinkenden Lebensstandard im Ruhestand einstellen.

Mehr als der Hälfte der 55- bis 64-jährigen Erwerbstätigen können mit ihren derzeitige Rentenanwartschaften ihren aktuellen Konsum nicht vollständig decken, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) zeigt. Die "Süddeutsche Zeitung" (Mittwoch) berichtete zuerst darüber.



Gingen diese rentennahen Jahrgänge jetzt in den Ruhestand, hätten sie laut DIW im Schnitt eine potenzielle Versorgungslücke von monatlich rund 700 Euro, so das Institut. Private Versicherungen wie die Riester- und Rürup-Rente würden den Anteil der 55- bis 64-Jährigen mit einer potenziellen Versorgungslücke lediglich um zwei Prozentpunkte senken. Auch wenn sie zusätzlich ihr privates Vermögen einsetzten, könnten immer noch mehr als 40 Prozent ihren aktuellen Konsum nicht decken. Die Studie wurde von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung finanziert./bw/DP/stw









 
 

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