Erweiterte Funktionen


Studie: "Homeoffice" bedeutet oft längere Arbeitszeit




11.08.17 18:02
dts Nachrichtenagentur

über dts NachrichtenagenturBERLIN (dts Nachrichtenagentur) - Das sogenannte "Homeoffice" führt besonders häufig zu mehr und oft unbezahlten Überstunden. Das ist das Ergebnis einer Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bei privaten Unternehmen mit über 50 Beschäftigten. Rund 65 Prozent der Beschäftigten, die zu Hause arbeiten und Überstunden machen, bekommen diese nicht oder nur teilweise ausgeglichen.



"Damit wäre Heimarbeit in vielen Fällen gar keine Abkehr von der Präsenz im Betrieb, sondern lediglich eine Verlängerung der Arbeitszeit", zitiert der "Spiegel" in seiner aktuellen Ausgabe die IAB-Forscher. Rund ein Fünftel der Beschäftigten in mittleren und großen Unternehmen hat zumindest gelegentlich die Möglichkeit, von zu Hause aus zu arbeiten. Etwa 30 Prozent der Betriebe gaben an, Homeoffice anzubieten. Das Angebot betrifft auch 30 Prozent aller Angestellten, aber nur 2 Prozent aller Arbeiter in Mittel- und Großbetrieben. Zugleich zeigen Auswertungen des Sozio-oekonomischen Panels, dass jene, die über Heimarbeit von Mitarbeitern entscheiden, oft selbst zu Hause arbeiten – wenn auch zusätzlich zu ihrer Arbeit im Büro.


Foto: über dts Nachrichtenagentur




 
 

Aktien des Tages
  


Mit der Anmeldung für den Newsletter "Aktien des Tages" stimme ich dem gleichzeitigen Erhalt des "GeVestor täglich" unseres Partners GeVestor zu.


Mit der Anmeldung für den Newsletter "Aktien des Tages" stimme ich dem gleichzeitigen Erhalt des "Investors Daily" unseres Partners FID Verlag zu.

RSS Feeds




Bitte warten...