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Studie: Herzschwäche im Osten weitaus häufiger als im Westen




01.07.20 11:53
dpa-AFX

GREIFSWALD (dpa-AFX) - 30 Jahre nach der Wiedervereinigung gibt es in Ostdeutschland viel mehr Krankenhausaufnahmen wegen Herzschwäche als in Westdeutschland.

Auch sterben im Osten deutlich mehr Menschen an Herzschwäche, die auch Herzinsuffizienz genannt wird. Das geht aus einer am Mittwoch veröffentlichten Studie der HFA Discoveries hervor, einer wissenschaftlichen Plattform der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC). Herzinsuffizienz gilt als häufigster Grund für Krankenhauseinweisungen in Deutschland.



Bislang seien die Forscher davon ausgegangen, dass sich Anzahl und Dauer der Krankenhausaufenthalte und auch die Zahl der Toten durch Herzschwäche nach der Wiedervereinigung angleichen würden, sagte Erstautor Marcus Dörr von der Universitätsmedizin Greifswald. "Diese Hypothese musste verworfen werden - und in der Tat wurde das Gegenteil festgestellt", erklärte Dörr./ubs/DP/jha









 
 

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