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Studie: 45 Prozent der Shopper fordern mehr digitale Informationen über Geschäfte der Innenstadt




15.11.17 10:00
news aktuell

Berlin (ots) -

- Mobile Marketing entscheidend für Frequenz im innerstädtischen
Handel
- Zeitreihen-Analyse 2013 bis 2017 mit Handlungsempfehlungen für
stationäre Händler

Wie sieht die Zukunft des stationären Handels und der Innenstädte
aus? Im fünften Jahr in Folge befragt die Hochschule Niederrhein in
der "Großen Handels-Studie" mehr als 2.000 Verbraucher nach ihrem
Smartphone- und Einkaufsverhalten. Heute liegt die neue,
repräsentativen Erhebung im Auftrag von Bonial Deutschland
(www.bonial.de) und dem Handelsverband Deutschland (HDE) vor. Sie
zeigt: Die Erwartungen an das digitale Angebot von Einzelhändlern in
Innenstädten ist groß. Die Nutzung des mobilen Internets hat eine
herausragende Bedeutung erlangt - bei der Shopping-Vorbereitung und
der Frequenzgenerierung des innerstädtischen Handels. Smartphone hat
Schlüsselrolle für die Zukunft des stationären Handels

Bereits mehr als 83 Prozent der erwachsenen Deutschen sind im
mobilen Internet unterwegs und möchten ihre Einkäufe vor Ort über
Mobiles oder Tablets vorbereiten. Die Mehrheit der Non Food-Einkäufe
folgt bereits diesem Muster, Tendenz steigend - auch für
Lebensmittel. Produkte und Angebote des Handels sollten daher
unbedingt in mobil-optimierter Form zur Verfügung gestellt werden.
Shopper bevorzugen dabei interaktive Werbeplattformen, die 34 Prozent
der Kunden mindestens einmal pro Monat über die App und 27 Prozent
über die Website abrufen. Die hier präsentierten Inhalte sollten vor
allem Preis (86 Prozent) und Verfügbarkeit (72 Prozent) sein. Die
Studie zeigt auch: Die Nutzung des mobile Web als Einkaufshelfer ist
heute für fast alle Kunden und Altersgruppen relevant.

Gründe für den Innenstadt-Einkauf

Hauptanlass für das Aufsuchen der City ist, ein bestimmtes Produkt
zu benötigen und dieses gezielt zu besorgen. Das geben 48 Prozent und
damit fast die Hälfte der Kunden als Grund für einen Innenstadtbesuch
an. Demgegenüber ist der Innenstadtbummel nur für 28 Prozent und
damit gut einem Viertel der Kunden Anlass für den Besuch der City.
Grundsätzlich steigt beim Innenstadt-Einkauf die Neigung, sich für
den Kauf selbst zu informieren und dazu ein Gerät und/oder eine App
zu nutzen (32 Prozent). Bereits rund drei Viertel der Befragten
halten die Informationen im Internet für besser und 22 Prozent das
Personal vor Ort sogar für inkompetent. Hier gibt es Handlungsbedarf,
um Kunden nicht aufgrund falscher Annahmen an Online-Anbieter zu
verlieren.

Erwartungshaltung an digitale Angebote der Innenstadt hoch Die
Erwartungen an digitale Angebote der Innenstadt sind hoch. Knapp die
Hälfte (45 Prozent) möchte, dass sämtliche Informationen über
Geschäfte in der City online verfügbar sind. Über die Hälfte der
befragten Personen würden den Service nutzen, sich nicht verfügbare
Waren aus Geschäften der Innenstadt kostenlos nach Hause liefern zu
lassen (52 Prozent). Die gleich hohe Anzahl der Befragten denkt, dass
die Produktverfügbarkeit der Geschäfte im Internet erkennbar sein
sollte. 21 Prozent wünschen sich, dass die Händler auf kaufDA
abrufbar wären.

Prof. Dr. Gerrit Heinemann vom eWeb Research Center und Leiter der
Studie: "Mobile Präsenz und Mobiloptimierung sind weit mehr als ein
Nice-to-have: Heute gilt mehr und mehr "Mobile Only". Für die
Handelsunternehmen ist es unerlässlich, den Kunden per Smartphone die
Möglichkeit zur Vorbereitung ihrer stationären Einkäufe zu geben.
Darin liegt zweifelsohne der Schlüssel zur Rettung der Innenstadt."

Stephan Tromp, stv. Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands
Deutschland / HDE: "Viele Händler wollen ihre Kunden mobil erreichen,
Serviceleistungen und Angebote über Location-based Services anbieten.
Deswegen unterstützt der HDE die Bemühungen von Bonial/kaufDA, die
Sicht der Kunden zu erforschen und die Entwicklung über die letzten
fünf Jahre darzustellen."

Frederic Handt, Managing Director Bonial Deutschland: "Marketing
hat sich in den letzten zwei Jahren mehr verändert, als in den
letzten 50. In einer Welt, in der Kunden sich selbst informieren,
sind Apps die persönlichen Manager für lokales Einkaufen. Eine Mobile
First-Perspektive ist für den stationären Einzelhandel und für die
Frequenz in den Innenstädten daher unerlässlich."

Die fünf strategischen Handlungsempfehlungen dieser Studie:

1. Stationäre Händler müssen wesentliche Informationen transparent
machen: Sortiment und verfügbare Angebote, Öffnungszeiten und
Erreichbarkeiten
2. Shopper fordern 2017 erstmals "große Auswahl an verfügbaren Waren"
von lokalen Händlern ein
3. Verbraucher wollen Eigenregie: Informationen müssen sofort via
Pull zur Verfügung stehen, nicht-personalisierte Push-Angebote können
schnell ins Negative umschlagen
4. Drei Viertel der Befragten halten Informationen im Internet für
besser und 22 Prozent das Personal vor Ort nicht ausreichend
kompetent. Hier besteht Handlungsbedarf, um Kunden nicht aufgrund
falscher Annahme an Online-Anbieter zu verlieren!
5. Die Hälfte der Befragten möchte sich nicht verfügbare Waren aus
Geschäften der Innenstadt kostenlos nach Hause liefern lassen.

Zur Studie:

Die aktuell im fünften Jahr veröffentliche Untersuchung über
"Zukunft und Potenziale von Location-based Services für den
stationären Handel" zeigt den aktuellen Stand der standortbezogenen
Nutzung von Smartphones (Location-based Services, LBS) im
Zeitreihenvergleich von 2013 bis 2017. Für die bundesweit
repräsentative Untersuchung hat das Marktforschungsunternehmen
INNOFACT AG in einer zweistufigen Untersuchung insgesamt 2024
Personen ab 14 Jahren befragt. Im Rahmen der diesjährigen Studie
standen zusätzlich Kundenerwartungen an digitale Angebote der
Innenstadt und die Nutzung des Smartphones zur Kaufvorbereitung im
Fokus.

Die Studie mit einem Geleitwort des HDE kann via E-Mail hier
angefordert werden: kaufda@edelmanergo.com

Die "Große Handelsstudie 2017" wird auf dem Deutschen Handelskongress
in Berlin vorgestellt:
Donnerstag, 16. November 2017, 12.00 Uhr - 13.30 Uhr
"Cross-Channel Excellence durch Mobile Advertising - Wie lokale
digitale Angebote die Frequenz im Ladengeschäft erhöhen"
Mehr Informationen:
http://www.handelskongress.de/Kongress/Programm-2-17.php

Hinweis für Journalisten:

Presse-Bildmaterial zur honorarfreien Nutzung ist unter diesem
Link erhältlich: http://bit.ly/Studie2017_Mediengalerie



Pressekontakt:
Unternehmenskontakt:
Bonial International GmbH
Unternehmenskommunikation
Denise Schoenherr
Warschauer Straße 70A
D-10243 Berlin
Tel.: +49 (0)30-609 89 60-66
Fax: +49 (0)30-609 89 60-99
E-Mail: media@bonial.com
URLs: www.kaufda.de, www.bonial.com

Pressekontakt:
Edelmanergo
Tanja Schürmann
Pelkovenstraße 147
D-80992 München
Tel.: +49 (0)89-41 301- 709
Fax: +49 (0)89-41 301- 700
E-Mail: kaufda@edelman.com
URL: www.edelman.com/de

Original-Content von: kaufDA, übermittelt durch news aktuell

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