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Steinmeier: Mehr Azubis müssen Lehre beenden




17.04.18 11:36
dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat dazu aufgerufen, die berufliche Ausbildung in Deutschland zu stärken.

Auch dank dieser Kombination aus Theorie und Praxis seien so wenige junge Menschen hierzulande ohne Job, sagte Steinmeier am Dienstag bei einem Besuch des Bildungs- und Technologiezentrums der Handwerkskammer Berlin. Angesichts des Fachkräftemangels seien es jedoch "keine guten Neuigkeiten, dass im Jahr 2016 jeder Vierte seine Ausbildung abbrach. Unser gemeinsames Ziel muss sein, dass wieder mehr Azubis ihre Lehre zu Ende bringen."



Dabei müsse man "aufpassen, dass wir berufliche und akademische Ausbildung nicht gegeneinander ausspielen". Eltern müssten lernen, dass für ihre Kinder nicht unbedingt eine akademische Laufbahn immer das Beste sei. "Diese Flexibilität ist in vielen Elternhäusern noch ganz unbekannt", fügte Steinmeier hinzu.



Trotz der Unterstützung mit dem Meister-BAföG seien die Kosten für die Meisterschulen noch immer ein wichtiges Thema. Es sei "ungerecht, dass angehende Meister für ihre Weiterbildung tief in die eigene Tasche greifen müssen". Das schade auch dem Standort Deutschland: "Denn wo Meister fehlen, fehlen auch die Fach- und Führungskräfte", sagte der Bundespräsident.



Steinmeier informierte sich mit seiner Frau Elke Büdenbender bei einem Rundgang in dem Bildungszentrum über die Ausbildung in den Werkstätten der Tischlerei-Meisterschule und der Zahntechniker. Anlass des Besuchs war der Ausbildungstag der Handwerkskammer. Er fiel in diesem Jahr in die bundesweite "Woche der beruflichen Bildung", für die Steinmeier und Büdenbender die Schirmherrschaft übernommen haben. Mit einer Reise durch sechs Bundesländer bis Freitag wollen beide die berufliche Bildung in Deutschland aufwerten./brd/DP/jha









 
 

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