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Steinhoff: Droht jetzt der Abstieg in den SDAX?




07.12.17 17:30
Finanztrends

Liebe Leser,


Endzeitstimmung – was ist da denn los? Nachdem die Aktie des Möbelkonzerns Steinhoff am Mittwoch um 63 Prozent (XETRA) in den Keller rutschte, folgte am Donnerstag mit einem Verlust von gut 30 Prozent ein weiterer schwarzer Tag.


Zum Vergleich: Die Steinhoff-Aktie rangierte noch diesen Sommer bei deutlich über 4 Euro im Sommer davor gar bei zeitweise über 6 Euro. Am Donnerstagnachmittag lag der Wert des Papiers gerade einmal noch bei rund 80 Cent.


Die Aktie will aktuell keiner mehr haben, alle wollen raus.”


Ein Händler brachte die missliche Situation rund um den Betreiber der „Poco“-Möbelhäuser gegenüber der Nachrichtenagentur Reuters auf den Punkt: „Die Aktie will aktuell keiner mehr haben, alle wollen raus.”


Probleme mit den Bilanzen Konzernchef nimmt den Hut


Der Grund: Steinhoff musste sich bereits seit August mit Vorwürfen wegen mutmaßlich falscher Bilanzen herumschlagen. Der Aufsichtsrat räumte unterdessen ein, dass es neue Informationen über Bilanzunregelmäßigkeiten gebe, die nun weitere Nachforschungen bedingen.


Dann der Paukenschlag und zugleich der vorläufige Höhepunkt der Misere: Am Dienstagabend kündigte der Konzern an, dass der seit zwei Jahrzehnten amtierende Konzernchef Markus Jooste mit sofortiger Wirkung zurückgetreten ist. Die für Dienstag angekündigte Vorlage der Bilanzen wurde indes auf unbestimmte Zeit verschoben.


Christoffel Wiese übernimmt das Ruder


Der südafrikanische Multimilliardär, Unternehmer, Steinhoff-Großaktionär sowie Aufsichtsrat Christoffel Wiese soll die Geschicke des Konzerns von nun an leiten. Dieser will nun, so berichtet Reuters weiter, einige Randgeschäfte verkaufen, um somit die angeschlagene Finanzsituation des Konzerns aufzupolieren. Hierfür gebe es bereits Interessensbekundungen“.


Fällt der einstige Dax-Aspirant nun aus dem MDax heraus?


Der nach Ikea weltweit zweitgrößte Möbelhändler galt einst gar als Anwärter auf einen Platz im wichtigen Leitindex Dax. Diese Hoffnungen dürften nun – zumindest für absehbare Zeit – der Vergangenheit angehören.


Was ist aber mit der Stellung im Nebenwertindex MDax? Hierzu antwortete Index-Experte Tobias Adler (Oddo Seydler Bank) der Nachrichtenagentur Reuters: „Noch reicht der Börsenwert aus, erst wenn die Aktie weiter an Wert verliert, wird es gefährlich.” Laut Adler wäre ein Abstieg in den SDax bei einem Fall unter die 50-Cent-Marke möglich.


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Ein Beitrag von Marco Schnepf.


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