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Rheinische Post: Kommentar: Israel als Vorwand




12.10.17 21:05
news aktuell

Düsseldorf (ots) - Dass die Unesco über die Jahre immer stärker
zur Bühne nicht nur von scharfen Kritikern, sondern auch von
erbitterten Feinden Israels geworden ist, muss man leider einräumen.
In der Kulturorganisation der Vereinten Nationen hat sich zusehends
eine anti-israelische Haltung verfestigt, die mit ihrem Auftrag, das
Verständnis der Nationen untereinander zu befördern, nicht zu
vereinbaren ist. Das hatte dazu geführt, dass die USA schon unter
Barack Obama 2011 auf Distanz zur Unesco gingen und ihr den Geldhahn
zudrehten. Für Obamas Nachfolger Donald Trump war die Haltung der
Unesco zu Israel jedoch wohl nur ein Vorwand. Der Rückzug aus der
Weltorganisation passt in die Strategie der Trump-Regierung, die
multilateraler Politik misstrauisch bis offen feindlich
gegenübersteht. Die Aufkündigung des Pariser Klima-Abkommens passt
ebenso in dieses Denkmuster wie die drohende Demontage des iranischen
Atom-Deals. Trump und seine Anhänger sind fest davon überzeugt, dass
Amerika es im Alleingang am besten richten kann. Welch groteske
Fehleinschätzung.



Pressekontakt:
Rheinische Post
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Telefon: (0211) 505-2621

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