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Rheinische Post: IW-Studie: Verkehrssektor muss CO2-Reduktionstempo enorm steigern




15.11.17 00:00
news aktuell

Düsseldorf (ots) - Der deutsche Verkehrssektor hinkt bei der
Einhaltung der Klimaschutzziele nach einer neuen Studie des
arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) enorm
hinterher. Der Studie zufolge muss das Reduktionstempo bei den
Treibhausgas-Emissionen im Verkehrssektor bis 2030 um das 39-Fache
des bisherigen Tempos gesteigert werden, wenn Deutschland seine
Klimaschutzziele einhalten will. Die Studie liegt der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Mittwochausgabe) vor. "Angesichts
der Tatsache, dass die Emissionen im Verkehr nahezu auf dem Niveau
von 1990 liegen, bedeutet die zukünftig notwendige jährliche
Reduktion von durchschnittlich drei Prozent eine Vervielfachung des
Reduktionstempos um den Faktor 39", heißt es in der IW-Studie. Im
Klimaschutzplan hatte die Bundesregierung für die Sektoren
Energiewirtschaft, Gebäude, Verkehr, Industrie, Landwirtschaft und
Sonstige jeweils konkrete Mindestziele für die
Treibhausgas-Emissionen festgelegt. Während Industrie und
Energiewirtschaft ihre Emissionen zumindest teilweise durch den
europäischen Emissionshandel reduzieren konnten, gibt es bisher für
den Verkehrs- und Gebäudesektor keine Minderungsinstrumente. "Das
erstaunt umso mehr, als die Zielvorgaben für diese Sektoren deutliche
Verschärfungen des Reduktionstempos vorsehen", schreibt
IW-Studienautor Thilo Schäfer.

www.rp-online.de



Pressekontakt:
Rheinische Post
Redaktion

Telefon: (0211) 505-2621

Original-Content von: Rheinische Post, übermittelt durch news aktuell

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