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Pressestimme: 'Frankfurter Neue Presse' zu Russland




09.04.21 05:35
dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die "Frankfurter Neue Presse" zu Russland:



"Wie immer sich Putin in der Ostukraine auch verhält: Vom Westen hat er nichts zu befürchten.

Im Fall Nawalny waren die vorsichtigen Sanktionen eher ein Symbol der Machtlosigkeit. Jetzt, wo der Kremlkritiker im Straflager erkrankt ist, fordert die Bundesregierung seine Freilassung - mehr nicht. Auch Diktator Lukaschenko ist in Belarus mit Putins Unterstützung noch an der Macht, unbeeindruckt von EU-Sanktionen. Natürlich hat das geopolitische und wirtschaftliche Gründe. Wenn Deutschland nun mit Russland über Sputnik V verhandelt, mag das in der Notlage der Pandemie geboten sein - einer Notlage, die durch die zu geringe Bestellung anderer Impfstoffe mitverschuldet wurde. Dennoch sollte sich niemand darüber hinwegtäuschen, dass die Abhängigkeit von Russland mit einem solchen Geschäft stärker wird. Und Putin wird den erhobenen Zeigefinger noch weniger ernst nehmen, wenn die Hand gleichzeitig seinen Impfstoff spritzen will."/zz/DP/fba









 
 

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