Presse: PUMA plant kompostierbare Sportartikel
14.11.11 09:43
aktiencheck.de
Herzogenaurach (aktiencheck.de AG) - Der Chef des Sportartikelherstellers PUMA SE (ISIN DE0006969603 / WKN 696960), Franz Koch, will den Lifestyle-Konzern wieder stärker auf Sportartikel ausrichten und plant kompostierbare T-Shirts und Turnschuhe.
"Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die ersten Schuhe, T-Shirts und Taschen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind, auf den Markt bringen können", kündigte Koch im Interview mit der "WirtschaftsWoche" (Samstag) an. Das Unternehmen arbeite mit einem externen Partner nach dem so genannten Cradle-to-Cradle-Prinzip.
Koch: "Das folgt zwei Kreisläufen, dem technischen und dem biologischen: Aus alten Schuhen kann ich neue machen oder etwas ganz anderes wie etwa Autoreifen. Beim biologischen Kreislauf stelle ich Schuhe und Shirts her, die kompostierbar sind. Die kann ich schreddern und im Garten verbuddeln. Wir arbeiten an Produkten, die diese beiden Kriterien erfüllen."
Gleichzeitig besinnt sich PUMA auf seine ursprüngliche Kernkompetenz "Wir wollen jetzt den Fokus wieder etwas stärker auf den Sport legen und streben bis 2015 beim Umsatz ein Verhältnis von 40 Prozent Sport und 60 Prozent Lifestyle an", sagte Koch, der PUMA seit Juli 2011 führt, der "WirtschaftsWoche". "Eine stärkere Relevanz im Sport wird auch nachhaltig unser Lifestyle-Geschäft stärken."
Ein erstes Projekt hat Koch schon auf den Weg gebracht. "In unseren Zentralen in Herzogenaurach und Boston kümmert sich seit kurzem ein neu geschaffenes Team abseits vom Tagesgeschäft um die Entwicklung innovativer Schuhtechnologien. Ganz wichtig ist die Verschmelzung von Technologie und Design", betonte Koch.
Die Aktie von PUMA notiert aktuell mit einem Plus von 0,85 Prozent bei 237,85 Euro.
(14.11.2011/ac/n/d)
"Wir sind zuversichtlich, dass wir in naher Zukunft die ersten Schuhe, T-Shirts und Taschen, die entweder kompostier- oder recycelbar sind, auf den Markt bringen können", kündigte Koch im Interview mit der "WirtschaftsWoche" (Samstag) an. Das Unternehmen arbeite mit einem externen Partner nach dem so genannten Cradle-to-Cradle-Prinzip.
Gleichzeitig besinnt sich PUMA auf seine ursprüngliche Kernkompetenz "Wir wollen jetzt den Fokus wieder etwas stärker auf den Sport legen und streben bis 2015 beim Umsatz ein Verhältnis von 40 Prozent Sport und 60 Prozent Lifestyle an", sagte Koch, der PUMA seit Juli 2011 führt, der "WirtschaftsWoche". "Eine stärkere Relevanz im Sport wird auch nachhaltig unser Lifestyle-Geschäft stärken."
Ein erstes Projekt hat Koch schon auf den Weg gebracht. "In unseren Zentralen in Herzogenaurach und Boston kümmert sich seit kurzem ein neu geschaffenes Team abseits vom Tagesgeschäft um die Entwicklung innovativer Schuhtechnologien. Ganz wichtig ist die Verschmelzung von Technologie und Design", betonte Koch.
Die Aktie von PUMA notiert aktuell mit einem Plus von 0,85 Prozent bei 237,85 Euro.
(14.11.2011/ac/n/d)
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