Presse: E.ON will trotz Personlabbau hohe Boni an Vorstand auszahlen
21.02.12 09:31
aktiencheck.de
Düsseldorf (www.aktiencheck.de) - Der Energieversorger E.ON AG (ISIN DE000ENAG999 / WKN ENAG99) will einem Medienbericht zufolge trotz Personalabbau hohe Boni an den Vorstand auszahlen. Dies berichtet die "Rheinische Post".
Über die Höhe der Tantiemen für die Vorstandsmitglieder wolle der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats am Freitag beraten, schreibt die Zeitung. Dabei solle das Gremium feststellen, dass E.ON-Chef Johannes Teyssen und Finanzchef Marcus Schenck ihre Ziele zu rund 150 Prozent erreicht haben. Bernhard Reutersberg, der im Vorstand für den Konzernumbau zuständig ist, soll sein Ziel zu rund 120 Prozent erreicht haben. Für die Vorstände Regine Stachelhaus (Personal), Klaus-Dieter Maubach (Forschung) und Jörgen Kildahl (Erzeugung) solle den Angaben zufolge eine Zielerreichung von unter 100 Prozent festgestellt werden. Die Höhe der Tantiemen hänge laut dem Bericht maßgeblich von der Zielerreichung ab.
Die hohen Boni dürften vor allem auf der Arbeitnehmerseite auf Protest stoßen. Denn E.ON plant, bis 2015 rund 11.000 der 80.000 Konzern-Arbeitsplätze abzubauen. Die endgültige Entscheidung über die Bonuszahlungen liegt beim Aufsichtsrat, der am 13. März zusammentritt.
Zur Höhe der Boni wollte sich E.ON-Kommunikationschef Guido Knott nicht äußern. Er sagte der Zeitung: "Durch die Vergütungssystematik liegen die Vorstandsgehälter insgesamt niedriger als im Vorjahr. Dies liegt wesentlich an dem gesunkenen Aktienkurs."
Die Aktie von E.ON notiert aktuell mit einem Minus von 0,15 Prozent bei 16,93 Euro. (21.02.2012/ac/n/d)
Über die Höhe der Tantiemen für die Vorstandsmitglieder wolle der Präsidialausschuss des Aufsichtsrats am Freitag beraten, schreibt die Zeitung. Dabei solle das Gremium feststellen, dass E.ON-Chef Johannes Teyssen und Finanzchef Marcus Schenck ihre Ziele zu rund 150 Prozent erreicht haben. Bernhard Reutersberg, der im Vorstand für den Konzernumbau zuständig ist, soll sein Ziel zu rund 120 Prozent erreicht haben. Für die Vorstände Regine Stachelhaus (Personal), Klaus-Dieter Maubach (Forschung) und Jörgen Kildahl (Erzeugung) solle den Angaben zufolge eine Zielerreichung von unter 100 Prozent festgestellt werden. Die Höhe der Tantiemen hänge laut dem Bericht maßgeblich von der Zielerreichung ab.
Zur Höhe der Boni wollte sich E.ON-Kommunikationschef Guido Knott nicht äußern. Er sagte der Zeitung: "Durch die Vergütungssystematik liegen die Vorstandsgehälter insgesamt niedriger als im Vorjahr. Dies liegt wesentlich an dem gesunkenen Aktienkurs."
Die Aktie von E.ON notiert aktuell mit einem Minus von 0,15 Prozent bei 16,93 Euro. (21.02.2012/ac/n/d)
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