Presse: Allianz soll für geplatzte Brustimplantate zahlen


06.02.12 09:30
aktiencheck.de

München (aktiencheck.de AG) - Nun wird auch der Versicherungskonzern Allianz SE (ISIN DE0008404005 / WKN 840400) in den Skandal um schadhafte Brustimplantate verwickelt. Dies geht aus einem Bericht des "Handelsblatt" (Montagausgabe) hervor.

Dem Pressebericht zufolge hat eine Patientenkanzlei, die eigenen Angaben zufolge rund 80 Geschädigte vertritt, ihre Klagen auf Schadenersatz und Schmerzensgeld beim Landgericht Karlsruhe auf den deutschen Konzern ausgedehnt. Die Allianz ist zwar der Haftpflichtversicherer von Poly Implant Prothèse (PIP), dem Unternehmen, das die schadhaften Implantate verkauft hatte, jedoch sei fraglich, ob die Allianz tatsächlich für den Schaden einstehen muss, da PIP vorsätzlich gehandelt hat, hieß es weiter.

Der Aktienkurs der Allianz notiert aktuell mit einem Minus von 0,44 Prozent bei 88,13 Euro. (06.02.2012/ac/n/d)




Artikelsuche

mehr >
hier klicken zur Chartansicht

Aktuelle Kursinformationen mehr >
Kurs Vortag Veränderung Datum/Zeit
75,79 € 75,46 € 0,33 € +0,43% 25.05./20:30
 
ISIN WKN Jahreshoch Jahrestief
DE0008404005 840400 98,60 € 56,16 €
Aktien des Tages
  


Mit der Anmeldung für den Newsletter "Aktien des Tages" stimme ich dem gleichzeitigen Erhalt des "Investors Daily" unseres Partners FID Verlag zu.