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Per App zum neuen Job: Immer mehr Deutsche nutzen neue Technologien für Arbeitsplatzsuche und Bewerbung / Jeder Dritte in Deutschland sucht im Internet nach neuen Stellen




15.11.17 08:30
news aktuell

Eschborn (ots) - Die Deutschen gehen neue Wege, wenn es darum
geht, sich einen neuen Arbeitsplatz zu suchen. Zwar haben erst zwei
Prozent der Befragten eine Karriere-App auf ihrem Handy installiert.
Doch in Zukunft wollen 29 Prozent aller Befragten in Deutschland ihre
Jobsuche mit Hilfe einer Smartphone-Anwendung erledigen. Weltweit
setzt sogar mehr als jeder zweite Jobsuchende auf die neuen
Technologien. Damit folgen die Deutschen einem internationalen Trend.
Das Smartphone wird zu einem wichtigen Instrument für Bewerbungen und
der Suche nach einem qualifizierten Arbeitsplatz. Das ist ein
Ergebnis der Studie "Global Candidate Preferences", für die der
Personaldienstleister ManpowerGroup Solutions 14.000 Berufstätige in
19 Ländern befragt hat.

+++ Die vollständigen Ergebnisse der Studie sowie eine Infografik
finden Sie über diesen Link: http://bit.ly/2hzwjZF +++

Die meisten Menschen lieben ihre Smartphones und nutzen Apps im
Alltag für die unterschiedlichsten Zwecke - zum Spielen, zum
Austausch mit Freunden oder für die Erhaltung ihrer Fitness. Auch das
berufliche Weiterkommen wird inzwischen von vielen mobil mit dem
Smartphone organisiert. In den USA nutzt jeder siebte Berufstätige
(13 Prozent) bereits eine App für Bewerbungen, in Großbritannien ist
es jeder Zehnte (10 Prozent). Deutschland hinkt mit gerade einmal
zwei Prozent der Befragten hinterher.

Weltweit sind aber sehr viel mehr Berufstätige (52 Prozent) dazu
bereit, eine App im Bewerbungsverfahren zu nutzen, auch wenn sie noch
keine praktische Erfahrung mit dieser Form der Jobsuche sammeln
konnten. In Deutschland wollen 29 Prozent der Befragten in Zukunft
eine Bewerbungs-App nutzen. Besonders die 18- bis 34-jährigen
"Digital Natives" sehen in der Nutzung von Smartphone-Anwendungen
eine hervorragende Möglichkeit, sich zu informieren oder zu bewerben.
64 Prozent dieser Befragten sind von den Möglichkeiten einer Job-App
absolut überzeugt.

Arbeitgeber haben die Chance, sich vom Wettbewerb abzuheben

Daraus ergibt sich ein großes Potenzial für Unternehmen, die aktiv
um Mitarbeiter werben: Wer eine Bewerbungs-App anbietet, kann erst
einmal darauf vertrauen, dass viele Bewerber dieser Neuerung positiv
gegenüberstehen. Da derzeit nur eine Minderheit der Unternehmen
derartige Karriere-Tools anbietet, ist die Chance groß, sich von
Wettbewerbern abzuheben. Bewerber, die einmal über die Anmeldung der
App erfasst werden, können über die Mobil-Anwendung direkt auf neue
Karrierechancen hingewiesen werden.

"Wichtig ist dabei allerdings, dass eine Bewerbungs-App den
Kandidaten einen echten Mehrwert bietet", sagt Herwarth Brune,
Vorsitzender der Geschäftsführung der ManpowerGroup Deutschland.
"Dazu gehört zum Beispiel ein Bewerbungsprozess, der schnell und
einfach auf dem Mobilgerät durchgearbeitet werden kann."

Anderen Technologien, die den Bewerbungsprozess vereinfachen
sollen, stehen die Beschäftigten in Deutschland und rund um die Welt
dagegen eher zurückhaltend gegenüber, wie die Befragung zeigt.

Nicht jede Technologie kommt bei Bewerbern gut an

Häufig werden Bewerber inzwischen zum Vorstellungsgespräch per
Videochat gebeten. Erste Unternehmen lassen auch Chatbots Fragen der
Kandidaten automatisiert beantworten. Doch längst nicht all diese
Innovationen stoßen auf breite Zustimmung. Nur fünf Prozent aller
Befragten in Deutschland finden ein Personalgespräch via Webcam
sinnvoll.

In Ländern wie Indien oder Kolumbien, wo das Reisen beschwerlicher
ist und die Entfernungen zwischen den Metropolen größer sind, liegen
die Zustimmungswerte für Videointerviews mit 17 Prozent (Indien) und
15 Prozent (Kolumbien) höher. Rund um die Welt lehnen besonders
Frauen das Jobcasting per Video erwärmen. Zwei Drittel von ihnen
halten nichts von dieser Form des Bewerbungsgesprächs. Auf wenig
Gegenliebe stoßen auch die Chatbots. Sie werden von Unternehmen
eingesetzt, um Besucher von Webseiten oder Social-Media-Kanälen
anonym und unverbindlich anzusprechen. Sie fallen bei 42 Prozent
aller Befragten durch.

Wichtig beim Einsatz innovativer Bewerbertechnologien ist es also,
die richtigen Mittel zielgruppengerecht einzusetzen. Dazu gehört es
auch, dass interne Prozesse, etwa zur Rückmeldung an Bewerber, auf
den Prüfstand gestellt und optimiert werden.

"Auf eine Jobanfrage via App beispielsweise muss ein Unternehmen
sehr schnell reagieren können. Die potentiellen Bewerber müssen das
Gefühl haben, dass wir uns um sie kümmern", sagt Herwarth Brune.
"Wichtig ist aber auch, dass Technologie an sich keine Probleme löst.
Für eine erfolgreiche HR-Strategie sind eine starke
Recruiting-Botschaft und ein gutes Arbeitgeber-Image immer noch die
wichtigste Grundlage. Smarte Tools können dann helfen, Bewerber auf
diese Stärken eines Arbeitgebers aufmerksam zu machen."

Über die Studie

Die weltweite Studie "Global Candidate Preferences" basiert auf
den Antworten von fast 14.000 Arbeitnehmern zwischen 18 und 65 Jahren
aus 19 Ländern. Die Studie wurde im Auftrag von ManpowerGroup
Solutions durchgeführt.

Eine Infografik und den Bericht mit detaillierten
Studienergebnissen erhalten Sie unter http://bit.ly/2hzwjZF

Über die ManpowerGroup

Die ManpowerGroup ist weltweit führend in der Bereitstellung
innovativer Lösungen und Dienstleistungen, mit denen Unternehmen in
der sich verändernden Welt der Arbeit erfolgreich sein können. Mit
mehr als 29.000 Mitarbeitern zählt die ManpowerGroup zu den drei
größten Personaldienstleistern in Deutschland. Unter dem Dach der
Unternehmensgruppe agieren an bundesweit 360 Standorten die
Gesellschaften Manpower, Stegmann, Experis, ManpowerGroup Solutions,
Proservia, Right Management sowie spezialisierte Einzelmarken. Mehr
Informationen erhalten Sie unter http://www.manpowergroup.de.



Pressekontakt:
Unternehmenskontakt ManpowerGroup:
Manpower GmbH & Co. KG Personaldienstleistungen
Nicole Schuetze
Düsseldorfer Straße 9
65760 Eschborn
Tel.: +49 69 153 03-100
E-Mail: nicole.schuetze@manpowergroup.de

Pressekontakt:
Faktenkontor GmbH
Lars Reppesgaard
Ludwig-Erhard-Straße 37
20459 Hamburg
Tel.: +49 40 253 185-127
E-Mail: lars.reppesgaard@faktenkontor.de

Original-Content von: ManpowerGroup Deutschland GmbH, übermittelt durch news aktuell

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