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OTS: quirion - eine Marke der Quirin Privatbank AG / Fakten-Check: Die Robos ...




09.02.18 15:07
dpa-AFX

Fakten-Check: Die Robos und der Markt-Crash?


Berlin (ots) -



- Entwicklung der Kapitalmärkte sorgt diese Woche für Schlagzeilen


- Was an den häufigsten Aussagen dran ist, analysiert Dr. Anselm


Hüwe, Senior Analyst bei quirion



Die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte sorgt derzeit


für viele Schlagzeilen.

Die Robos hätten einen Crash ausgelöst,


manchmal ist vom Absturz und von der Rache der Maschinen die Rede.


Doch was ist dran an den Aussagen, wie bewerten Kapitalmarktexperten


die Entwicklung des DAX und die Folgen für digitale


Geldanlageangebote wie quirion? Dr. Anselm Hüwe, Senior Analyst von


quirion, hat die wichtigsten Punkte unter die Lupe genommen und


kommentiert:



1. Aussage: Es gab den größten Kurssturz aller Zeiten.



Zu lesen war u.a., dass der Kurseinbruch um 1.000 Punkte der


größte Sturz in der Geschichte des Dow Jones sei. Formell ist das


korrekt, Wertbewegungen sollten jedoch generell in Prozent betrachtet


werden. Es macht einen großen Unterschied, ob der Dow Jones vom


aktuellen Niveau von über 20.000 Punkten 1.000 Punkte verliert, oder


ob dies - wie 1987 geschehen - auf einem Niveau von 2.700 Punkten


passiert. Die weltweiten Aktienmärkte haben dieser Tage in der Spitze


8 Prozent verloren, das ist nicht ungewöhnlich. Ungewöhnlich ist


eher, dass es in den letzten Jahren stetig und mit nur geringen


Einbrüchen aufwärts ging. Diese Zahlen zeigen, wie ungeeignet eine


Kursrutschangabe in Punkten ist.



2. Aussage: Robo Advisor würden zu einem Markt-Crash führen.



Fast schon ein Kompliment für Robo Advisor. Selbst in Summe sind


Robos (noch) zu klein, um den Markt maßgeblich zu beeinflussen. Von


138 Billionen (!) US-Dollar an weltweit verwalteten Geldern entfallen


derzeit 226 Milliarden US-Dollar auf Robos. Das sind gerade einmal


0,16 Prozent. Zudem nutzen Robos oft Algorithmen, die im Gegensatz zu


aktiven Fonds selten Transaktionen auslösen. quirion hat, von


üblichen Entnahmen und Aufstockungen abgesehen, aktuell gar nicht


gehandelt. Der zugrundeliegende Algorithmus und die ähnlich


aufgesetzten Algorithmen US-amerikanischer Robos haben mit den


Marktbewegungen nichts zu tun. Sollten die Kurse weiter fallen, wird


quirion im Rahmen des systematischen Rebalancings Aktien kaufen und


die günstigen Einstiegskurse antizyklisch nutzen. Das wird - wenn


überhaupt - die Kurse stabilisieren statt sie zu schwächen. Damit


setzt sich quirion von anderen Robo Advisors ab, die tatsächlich


prozyklisch nach Kursstürzen verkaufen müssen, wenn sie ihren Kunden


Verlustbegrenzungen versprochen haben.



3. Aussage: Anleger, die Robo Advisor nutzen, müssen sich Sorgen


machen.



"Wer sich vor zwei Wochen keine Sorgen gemacht hat, muss es jetzt


auch nicht. Und wer sich jetzt Sorgen macht, hat eine zu hohe


Aktienquote", kommentiert Dr. Hüwe. "Die meisten Anleger sind


langfristig orientiert - da fallen derartige Bewegungen ohnehin kaum


ins Gewicht." Zudem bietet quirion auch defensive Strategien an, die


von den Kursbewegungen größtenteils verschont wurden und die mit


einem Kursrückgang von lediglich 0,47 Prozent seit Jahresbeginn fast


unverändert geblieben sind. "Sollten Anleger angesichts der jüngsten


Kursentwicklungen doch unruhig werden, ist eine etwas defensivere


Strategie für sie gegebenenfalls besser geeignet", so Hüwe weiter.



4. Aussage: Wenn die Märkte sinken, laufen die Kunden den Robos


davon.



Das kann quirion in keiner Weise bestätigen. Es gab Entnahmen und


Aufstockungen im üblichen Rahmen. Einige Kunden nutzen die


Gelegenheit für Aufstockungen - und Neukunden hat quirion unverändert


weiterhin gewonnen.



5. Aussage: Einige Robo Advisor in den USA hatten wegen des Crashs


technische Probleme.



Die Probleme, die tatsächlich auftraten, waren minimal: Die


Homepage bei amerikanischen Robos fiel für eine halbe Stunde aus,


nicht aber die Handels-Algorithmen. In Deutschland gab es gar keine


Probleme.



6. Aussage: Kurzfristige Risikomanagement-Strategien


funktionieren.



Was die letzten Tage indes sehr deutlich gezeigt haben, ist, dass


Risikomanagement-Strategien, wie sie einige Robos einsetzen, nicht


immer halten, was sie versprechen. Die Kurse fielen so rasch, dass


kaum rechtzeitig reagiert werden konnte. Risikomanagement-Ansätze


können einen Kurssturz nicht vorhersehen, sondern erst reagieren


(verkaufen), wenn es eigentlich schon zu spät ist. Solche Strategien


können also wertvolle Rendite kosten - das sollte jedem Anleger


bewusst sein.



Über quirion:



quirion ist einer der führenden Robo Advisor in Deutschland und


eine Niederlassung der Quirin Privatbank AG. quirion ermöglicht eine


clevere, günstige und bequeme Vermögensanlage im Internet. Schon ab


10.000 Euro können Anleger von den Vorteilen der Honorarberatung -


Unabhängigkeit, Transparenz und Einsatz kostengünstiger, effizienter


Anlageprodukte - profitieren. Gegründet wurde quirion im November


2013 von Karl Matthäus Schmidt, dem Vorstandsvorsitzenden der Quirin


Privatbank AG, und Anna Voronina. Schmidt gilt in der Branche als


Vorreiter und Querdenker: Vor quirion revolutionierte er bereits


zweimal den Bankenmarkt - mit der Gründung des ersten Onlinebrokers,


Cortal Consors, und der Gründung der ersten Honorarberaterbank


Deutschlands, der Quirin Privatbank AG.



OTS: quirion - eine Marke der Quirin Privatbank AG


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Ansprechpartnerin für die Medien:


Janine Pentzold


Unternehmenskommunikation


Quirin Privatbank AG


Kurfürstendamm 119


10711 Berlin



Telefon: +49 (0)30 89021-336


E-Mail: janine.pentzold@quirinprivatbank.de









 
 

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