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OTS: Strategy& / "Global Innovation 1000"-Studie: VW ist die Nummer 3 bei den ...




31.10.18 09:21
dpa-AFX

"Global Innovation 1000"-Studie: VW ist die Nummer 3 bei den weltweit


größten Forschungs- und Entwicklungsbudgets


München (ots) - Strategy&-Analyse: Globale F&E-Ausgaben 2018 auf


Allzeithoch von 782 Mrd.

US-Dollar / Deutsche Firmen erhöhen ihre


Innovationsausgaben um 6,1% auf 53,9 Mrd. Euro / Siemens seit 2011


erstmals wieder unter den globalen Top 20 der Unternehmen mit den


größten Forschungs- und Entwicklungsbudgets / China steigert


F&E-Ausgaben um mehr als ein Drittel / Apple erobert Platz eins der


als am innovativsten wahrgenommenen Unternehmen zurück



Seit 2007 stiegen die Forschungs- und Entwicklungsausgaben (F&E)


der 1000 größten börsennotierten Unternehmen weltweit nicht mehr so


stark an wie 2018: Im aktuellen Jahr investieren die Unternehmen mit


782 Mrd. US-Dollar 11,4% mehr als noch 2017 (702 Mrd. US-Dollar). Die


Forschungsintensität (Anteil der F&E-Ausgaben am Gesamtumsatz) hält


mit 4,5% das Rekordniveau von 2017, so die zentralen Ergebnisse der


aktuellen "Global Innovation 1000"-Studie von Strategy&, der


Strategieberatung von PwC. Im Rahmen der Studie werden die Budgets


der 1000 größten börsennotierten Unternehmen mit den weltweit


höchsten F&E-Ausgaben untersucht. Die F&E-Ausgaben der analysierten


deutschen Unternehmen stiegen von 50,8 Mrd. Euro (2017) um 6,1% auf


aktuell 53,9 Mrd. Euro, wobei die durchschnittliche deutsche


Forschungsintensität mit 4,6% leicht über dem internationalen


Mittelwert liegt. Im weltweiten Vergleich stocken 2018 vor allem


chinesische (+34,4%) und europäische Unternehmen (+14%) ihre


F&E-Ausgaben massiv auf, während die nordamerikanischen Budgets


lediglich um 7,8% wachsen.



Wie 2017 führt Amazon das internationale Ranking der Unternehmen


mit den größten F&E-Budgets vor Alphabet an. Platz drei belegt


Volkswagen: Das Unternehmen konnte nach dem Absturz auf Platz fünf


2017 in diesem Jahr wieder zwei Ränge gut machen. Auf Platz vier und


fünf folgen mit Samsung und Intel zwei Firmen aus dem Bereich


Computer und Elektronik. Global entfallen 22,5% der F&E-Ausgaben auf


die Computer- und Elektronikbranche, 21,7% auf Healthcare-Unternehmen


und 16% auf die Automobilbranche. Die mit 14,0% größte


Forschungsintensität weist dagegen die Software- und Internetbranche


vor Healthcare- (11,4%) sowie Computer- und Elektronikunternehmen


(7,3%) auf.



"2018 haben es mit VW, Daimler und Siemens wieder drei deutsche


Vertreter unter die Top 20 geschafft. Ihre hohen Aufwendungen für


Innovationen verdeutlichen die Bemühungen traditioneller Unternehmen,


Zukunftsthemen wie künstliche Intelligenz oder


Industrie-4.0-Technologien zu fördern. Dass diese Programme durchaus


mit Erfolg umgesetzt werden, zeigt auch das gute Abschneiden


Deutschlands im jüngsten Innovationsranking des


Weltwirtschaftsforums. Doch erst der internationale Vergleich liefert


den nötigen Kontext. So zeigen die drastischen Budgeterhöhungen


chinesischer Unternehmen, dass sich Asien in Sachen Forschung und


Entwicklung gerade erst warmläuft und hier in den kommenden Jahren


vermutlich ein Großteil zukunftsweisender Schlüsseltechnologien


entwickelt wird", erläutert Dr. Peter Gassmann, Europachef von PwC


Strategy&. "Daneben dringt etwa der F&E-Spitzenreiter Amazon in immer


mehr Branchen vor und verfügt über ein Forschungsbudget von über 20


Mrd. US-Dollar. Mit Blick auf ihre globale Wettbewerbsfähigkeit


müssen sich deutsche Unternehmen weiter auf ihre


innovationsstrategischen Stärken konzentrieren und diese in


tragfähige Forschungsprogramme übersetzen."



Wie innovativ Unternehmen von außen wahrgenommen werden, steht


jedoch nicht in direktem Zusammenhang mit den F&E-Budgets. Die


Befragung internationaler F&E-Verantwortlicher ergab, dass 2018 Apple


vor Amazon und Alphabet als das innovativste Unternehmen weltweit


gilt. Auf den Rängen vier bis zehn folgen Microsoft, Tesla, Samsung,


Facebook, GE sowie die Neueinsteiger Intel und Netflix. Diese als


innovativ wahrgenommenen Unternehmen sind im Schnitt auch finanziell


erfolgreicher als die Konzerne, die am meisten in Forschung und


Entwicklung stecken. So stiegen etwa die Einnahmen der zehn am


innovativsten wahrgenommenen Unternehmen in den letzten fünf Jahren


mit 49% stärker als die der Top 10 der Unternehmen mit den höchsten


F&E-Ausgaben (37%).



"Große Investments allein reichen nicht aus, um die


Innovationskraft zu fördern. Was erfolgreiche Innovatoren eint, ist


ihr strategischer Umgang mit Forschung und Entwicklung sowie die


finanzielle Hebelwirkung, die sie damit erzielen. Sie achten auf eine


klare Abstimmung zwischen Innovations- und Unternehmensstrategie und


verankern die Unterstützung für Zukunftsprogramme in der


Unternehmenskultur. Das ist auch eine Führungsfrage, weshalb das


Management eng an Innovationsprojekten beteiligt sein sollte. Hinzu


kommt ein tiefes Verständnis für die Bedürfnisse der Endkonsumenten


sowie die Fähigkeit zu harten Entscheidungen bei der Auswahl von


Forschungsvorhaben - nur wer sich frühzeitig auf die richtigen


Kernfelder fokussiert, bleibt langfristig erfolgreich", schließt Dr.


Peter Gassmann.



Die Ergebnisse der "Global Innovation 1000" finden Sie unter:


http://strategyand.pwc.com/innovation1000



Design der "Global Innovation 1000"-Studie



Für die Studie identifizierte Strategy& die 1000 börsennotierten


Unternehmen mit den weltweit höchsten veröffentlichten F&E-Ausgaben


während des letzten Geschäftsjahrs (Stand 30. Juni 2018). In einem


zweiten Schritt wurden für die Studie die wichtigsten Finanz-,


Umsatz-, Ertrags-, Kosten- und Profitabilitätskennzahlen der


vergangenen zwölf Monate analysiert und in Zusammenhang mit den


historischen Ausgaben für F&E gebracht. Die Zuordnung der Unternehmen


zu Weltregionen richtet sich nach der Angabe des Unternehmenssitzes.


Die F&E-Ausgaben, die Siemens etwa in den USA tätigt, fließen somit


in die Region Europa ein. Darüber hinaus wurden im Rahmen einer


Befragung unter 869 internationalen F&E-Verantwortlichen die


innovativsten Unternehmen der Welt ermittelt.



OTS: Strategy&


newsroom: http://www.presseportal.de/nr/44015


newsroom via RSS: http://www.presseportal.de/rss/pm_44015.rss2



Pressekontakt:


Annabelle Kliesing


Senior PR Lead


PwC Strategy& (Germany) GmbH


annabelle.kliesing@strategyand.de.pwc.com


T: +49 89 54525613









 
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