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OTS: R+V Infocenter / Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit ...




08.03.18 12:17
dpa-AFX

Hilfe unter Freunden: Wer zahlt bei einem Unfall mit dem geliehenen


Auto? / R+V-Infocenter: Leihvertrag abschließen


Wiesbaden (ots) - "Kannst Du mir Dein Auto leihen?" Die wenigsten


Fahrzeugbesitzer schlagen einem guten Freund diese Bitte ab.

Doch


wenn sie bei einem Unfall auf dem Schaden sitzen bleiben, kann das


die Freundschaft auf eine harte Probe stellen. Wer unnötigen Streit


vermeiden will, sollte deshalb einen Leihvertrag abschließen, rät das


Infocenter der R+V Versicherung.



Crash mit teuren Folgen



Bei einem Unfall mit dem geliehenen Auto zahlt die


Kfz-Haftpflichtversicherung den Schaden am Fahrzeug des Unfallgegners


genauso, als wenn der Fahrzeughalter selbst gefahren wäre. Doch dann


stuft sie in der Regel den Schadenfreiheitsrabatt zurück. So


entstehen dem Autobesitzer Kosten, die bei der


Haftpflichtversicherung schnell einige hundert Euro pro Jahr betragen


können. "Die Höhe hängt davon ab, welche Rabattstufe der Vertrag


hatte und wie weit er zurückgestuft wird", sagt Karl Walter,


Abteilungsdirektor Kfz-Schaden bei der R+V Versicherung. Auch auf die


folgenden Jahre wirkt sich die Rückstufung aus.



Hinzu kommt die mögliche Selbstbeteiligung in der


Kaskoversicherung. "Ist der Wagen gar nicht kaskoversichert, muss der


Halter den Schaden an seinem eigenen Auto komplett selbst bezahlen",


erklärt R+V-Experte Walter.



Leihvertrag bringt Klarheit



Beim Verleihen des Wagens ist es deshalb wichtig, vorher zu


klären, wer für mögliche Schäden oder Strafzettel aufkommt - etwa mit


einem Leihvertrag. Vorlagen hierfür finden Verbraucher im Internet,


zum Beispiel bei den großen Automobilclubs. Damit es nicht zum Streit


kommt, ist sinnvoll, dort auch Vorschäden wie Dellen oder Schrammen


aufzulisten.



Weitere Tipps des R+V-Infocenters:



- Wer bei seiner Autoversicherung als alleiniger Fahrer


eingetragen ist, sollte sein Auto besser nicht verleihen. Bei


einem Unfall kann die Versicherung den Vertrag umstellen und die


zusätzlichen Beiträge nachfordern - auch Vertragsstrafen oder


Leistungskürzungen sind möglich.


- Autobesitzer sollten sichergehen, dass der Fahrer einen gültigen


Führerschein hat. Falls nicht, muss die Kaskoversicherung bei


einem Unfall nicht zahlen. Für Haftpflichtschäden kommt die


Versicherung zwar in der Regel trotzdem auf, kann aber vom


Fahrer und vom Versicherten einen Teil der Aufwendungen


zurückfordern oder sogar eine Strafanzeige stellen.


- Ist das Auto noch verkehrssicher? Ein Blick auf die TÜV-Plakette


zeigt, ob die Hauptuntersuchung noch gültig ist.



Wann zahlt welche Versicherung?



Die Kfz-Haftpflichtversicherung zahlt bei berechtigten


Schadenersatzansprüchen Dritter. Sie deckt Personen-, Sach- und


Vermögensschaden ab.



Die Kfz-Kaskoversicherung erstattet die Schäden am eigenen Auto.


Der Umfang hängt davon ab, ob es sich um eine Teilkasko- oder eine


Vollkaskoversicherung handelt. Durch die Teilkasko ist das Auto


beispielsweise bei Diebstahl, Brand, Explosion und Glasbruch


versichert. Die Vollkasko ersetzt darüber hinaus Schäden durch selbst


verschuldete Unfälle und mutwillige Beschädigung.



OTS: R+V Infocenter


newsroom: http://www.presseportal.de/nr/63400


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Pressekontakt:


R+V-Infocenter


06172/9022-131


a.kassubek@arts-others.de


http://www.infocenter.ruv.de









 
 

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