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OTS: I.K. Hofmann GmbH / Hofmann Personal konnte 2017 weiterwachsen (FOTO)




17.05.18 15:36
dpa-AFX

Hofmann Personal konnte 2017 weiterwachsen (FOTO)


Nürnberg (ots) -


Umsetzung der AÜG-Änderungen verursacht Kosten, bindet Personal


und bringt Zeitarbeit-Mitarbeitern auch Nachteile / Flüchtlinge


über Zeitarbeit integrieren



Die I.

K. Hofmann Gruppe erzielte im Jahr 2017 mit 93 Standorten im


Bundesgebiet und Tochtergesellschaften in England, Italien,


Österreich, Schweiz, Slowakei, Tschechien und in den USA einen Umsatz


von 903 Millionen Euro. Das entspricht einem Zuwachs von 8 Prozent im


Vergleich zum Vorjahr. In Deutschland stieg der Umsatz von 604 auf


655 Millionen Euro.



Die Änderung des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes erforderte hohe


Investitionen in die IT und umfangreiche Schulungen für alle


Hofmann-Mitarbeiter, um eine fachgerechte Umsetzung des Gesetzes zu


gewährleisten. Da es unterschiedliche Interpretationen für die


korrekte Definition von Equal Pay gibt, bleiben Unsicherheiten. Das


hat zur Folge, dass manche Kunden vorsorglich Mitarbeitereinsätze


befristen, was letztendlich zum Nachteil der Zeitarbeit-Mitarbeiter


sein kann.



"Ich halte das Gesetz nach wie vor für ein "teures


Bürokratiemonster". Wem es nutzt und wem es schadet, lässt sich


bisher schwer sagen. Wir haben Mitarbeiter, die nun Equal pay


erhalten bzw. die 6. Stufe des Branchenzuschlagstarifvertrags


erreicht haben, was selbstverständlich positiv ist. Wir beobachten


bei den Mitarbeitern aber auch eine zunehmende Verunsicherung. Sie


befürchten, dass sie zukünftig häufigere Einsatzwechsel und damit


auch Lohnverluste hinnehmen müssen", sagt Ingrid Hofmann. Bisher sind


bei uns die Übernahmen der Hofmann-Mitarbeiter durch die Kunden nicht


gestiegen, was nachvollziehbar ist, da die Dienstleistung Zeitarbeit


vorrangig genutzt wird, um flexibel sein zu können.



Die neue gesetzliche Einsatz-Befristung auf 18 Monate bei Kunden


ohne alternative tarifliche Regelung trifft vor allem die


Mitarbeiter, die gerne längerfristig bei Kunden arbeiten möchten und


nicht übernommen werden können.



2017 hat Hofmann Personal 690 Flüchtlinge aus den acht


Hauptherkunftsländern einstellen können. Grundvoraussetzung für eine


Tätigkeit in der Zeitarbeit sind ausreichende Sprachkenntnisse und


die Bereitschaft, sich auf Deutschlands hochindustrialisierte


Arbeitswelt einzulassen. "Wir betrachten jede Person individuell,


hinterfragen Erwartungen und Können und prüfen, welche Einsätze


möglich sind", sagt Ingrid Hofmann. Hofmann Personal beschäftigt


aktuell Menschen aus 113 Nationen. Ihr Anteil an allen Mitarbeitern


liegt bei 32 Prozent.



OTS: I.K. Hofmann GmbH


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Pressekontakt:


I. K. Hofmann GmbH


Stefanie Burandt


Telefon: 0911 - 98 993 260


Email: stefanie.burandt@hofmann.info



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