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OTS: CreditPlus Bank AG / Konsumbereitschaft in Deutschland sinkt / ...




23.10.19 09:33
dpa-AFX

Konsumbereitschaft in Deutschland sinkt / Verbraucherindex im Herbst


2019 fällt / Rücklagen bleiben auf hohem Niveau / Verbraucherkredite


sind weiterhin gefragt


Stuttgart (ots) - Die abflauende Konjunktur verdirbt den Deutschen


die Laune: Der Creditplus-Verbraucherindex ist zum Herbst 2019 auf


den tiefsten Wert seit mehr als zwei Jahren gesunken.

Er liegt nun


bei 100,2 Punkten und damit 3,6 Punkte unter dem Wert vom Frühjahr.


Die Studie erfasst halbjährlich die Zukunftserwartungen,


Konsumbereitschaft und die finanzielle Lage von 2.000 Verbrauchern.



"Der deutsche Konjunkturmotor stockt aktuell, auch wenn sich


einige Indikatoren wieder etwas aufgehellt haben. Die Verbraucher


haben sich auf schwierigere Zeiten eingestellt und halten ihre


Ersparnisse zusammen", sagt Belgin Rudack, Vorstandsvorsitzende der


Creditplus Bank. "Damit steht die nächste Herausforderung ins Haus:


Wenn die private Nachfrage schwächelt, bremst das die


Binnenkonjunktur." Insgesamt erwarten 74 Prozent der Befragten für


die nächsten Monate einen höheren Lebensstandard und ein verbessertes


Haushaltseinkommen. Das entspricht einem Rückgang um vier


Prozentpunkte im Vergleich zum Frühjahreswert.



Ausgabebereitschaft auf Tiefststand



Die Lust, sich etwas zu gönnen, lässt nach: Nur noch 63 Prozent


der Befragten haben grundsätzlich Lust zum Geldausgeben, fünf


Prozentpunkte weniger als im Frühjahr. Dies ist der niedrigste Wert


seit Beginn der Erhebungen im Frühjahr 2015.



Dagegen befinden sich die finanziellen Rücklagen der Deutschen


nach wie vor auf hohem Niveau. 70 Prozent der Befragten können


problemlos mindestens 625 Euro für unerwartete Ausgaben aufbringen.


39 Prozent verfügen über eine eiserne Reserve von mehr als 2.500


Euro.



Anschaffungspläne zusammengestrichen



Auf Talfahrt ist auch der Creditplus-Branchenindex, der die


Investitionsbereitschaft für größere Anschaffungen misst: Mit einem


Wert von 92,7 Punkten ist er um 8,7 Punkte gefallen. Damit sinkt die


Anschaffungsbereitschaft auf den tiefsten Stand seit Herbst 2016. Die


konkreten Pläne hinter dem abstrakten Wert: 55 Prozent der Befragten


haben vor, mindestens eine größere Anschaffung zu tätigen. Im


Frühjahr waren es 61 Prozent. Vor allem planen weniger Verbraucher,


mehrere Produkte zu kaufen: Hatten im Frühjahr noch 34 Prozent der


Befragten mindestens zwei Anschaffungen ins Auge gefasst, sind es


aktuell nur noch 27 Prozent.



Reisen sind weniger gefragt



Der Kauf von Möbeln steht nach wie vor an erster Stelle. Deutlich


zurückhaltender als im Frühjahr sind die Befragten vor allem bei


teuren Reisen - allerdings war der alljährliche Zuwachs zum Sommer


zuletzt außergewöhnlich kräftig ausgefallen. 26 Prozent der Befragten


möchten in den kommenden drei Monaten mehr als 1.250 Euro für eine


Reise ausgeben. Damit ist die Reiselust der Deutschen auf dem Niveau


des Vorjahres angelangt. Die Bereitschaft, ein neues Auto zu


erwerben, ist leicht gesunken. Nach 15 Prozent im Frühjahr und im


vergangenen Herbst planen aktuell 13 Prozent der Befragten den


Autokauf. Ein Motorradkauf ist für drei Prozent aller Befragten ein


Thema.



Familien verschließen sich dem Konsum weniger



Bayern ist das Land mit den mit Abstand wohlhabendsten Bewohnern.


50 Prozent der Befragten verfügen über Reserven von 2.500 Euro oder


mehr. Das Bundesland, in dem mit Abstand die meisten Haushalte ohne


gänzliche Rücklagen anzutreffen sind, ist Brandenburg. Knapp ein


Viertel muss dort ohne Notgroschen für unerwartete Ausgaben


auskommen.



Mit Kindern im Haushalt steigt die Konsumneigung deutlich. Drei


Viertel der Befragten, die für Minderjährige sorgen, haben Lust, Geld


in die Hand zu nehmen und größere Anschaffungen zu tätigen. "Kein


Wunder, denn Familien haben die Wünsche ihrer Kinder vor Augen und


möchten sie erfüllen", sagt Creditplus-Vorstandsvorsitzende Belgin


Rudack. "Die Bedürfnisse der Kinder wachsen mit ihnen: ein neues


Bett, ein größeres Fahrrad oder ein Schreibtisch zum Schulstart.


Anschaffungen gehören für Familien gewissermaßen zum Alltag." 71


Prozent verfügen über Rücklagen von mindestens 625 Euro, 42 Prozent


sogar über 2.500 Euro und mehr.



Die Kreditfinanzierung bleibt populär



Trotz recht solider Rücklagen stehen Familien einer


Kreditfinanzierung offen gegenüber. Ziehen im Schnitt knapp die


Hälfte derjenigen, die eine größere Anschaffung planen, eine


Kreditfinanzierung in Erwägung, sind es 59 Prozent, wenn Kinder im


Haushalt leben. Insgesamt bleibt das Interesse an Verbraucherkrediten


damit stabil - unabhängig von der Entwicklung der Rücklagen. "Die


Konsumenten schätzen die gut planbare Bezahlung beispielsweise eines


Fahrzeugs oder Möbelstücks. Die aktuell sehr niedrigen Zinsen machen


diese Option noch attraktiver", sagt Rudack. 28 Prozent der Befragten


sind bereit, größere Anschaffung vollständig auf Raten zu bezahlen,


18 Prozent finanzieren die neuen Errungenschaften zumindest teilweise


auf diesem Weg.



Noch weit weniger eingeübt ist die Zahlung mit digitalen


Währungen. Fast drei Viertel der Deutschen haben Vorbehalte gegen des


von Facebook geplanten Zahlungsmittels Libra. Doch immerhin ein gutes


Viertel kann sich vorstellen, so zu bezahlen.



Zur Studie "Creditplus Verbraucherindex Frühjahr 2019": Im


August/September 2019 wurden 2.000 Personen ab 16 Jahren online durch


das Marktforschungsinstitut Toluna befragt. Die Studie ist


repräsentativ und bietet einen Einblick in das Verbraucherverhalten


der Bevölkerung. Die Ergebnisse stellen Gemeinsamkeiten und


Unterschiede der Verbrauchergruppen heraus.



Die Studie steht Ihnen als Berichtsband hier zum Download zur


Verfügung: http://bit.ly/32Eeomy



Darüber hinaus können Sie in einer klickbaren Version die


Ergebnisse im Zeitverlauf betrachten:


https://www.creditplusblog.de/verbraucherindex/



Creditplus auf einen Blick:



Die Creditplus Bank AG ist eine hochspezialisierte


Konsumentenkreditbank mit den Geschäftsfeldern Absatzfinanzierung,


Privatkredite und Händlerfinanzierung. Das Kreditinstitut mit


Hauptsitz in Stuttgart hat bundesweit 18 Filialen und 629


Mitarbeiter. Creditplus gehört über die französische


Konsumfinanzierungsgruppe CA Consumer Finance zum Crédit Agricole


Konzern. Creditplus erzielte zum 31.12.2018 eine Bilanzsumme von rund


5.235 Mio. Euro und gehört zu den führenden im Bankenfachverband


organisierten Privatkundenbanken. Die Bank verfügt über ein


vernetztes Multi-Kanal-System, das die Vertriebskanäle Filialen,


Internet, Absatzfinanzierung und PartnerBanking optimal miteinander


verbindet. Dies schafft Synergien und bietet den Kunden alle


erdenklichen Zugangswege zum gewünschten Kredit. Kooperationspartner


im Handel sind beispielsweise Suzuki, Piaggio, Miele, Bulthaup oder


Küche&Co.



Creditplus in Social Media:



Corporate Blog (www.Creditplusblog.de)


Facebook (www.facebook.de/Creditplus)


Twitter (www.twitter.com/Creditplusbank)



OTS: CreditPlus Bank AG


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Pressekontakt:



Creditplus Bank AG


Dr. Johanna Wehn


Tel: (0711) 66 06 - 640


Fax: (0711) 66 06 - 887


E-Mail: johanna.wehn@Creditplus.de


www.Creditplus.de









 
 

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