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OTS: Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik Deutschland / ...




09.12.19 12:12
dpa-AFX

Erster Staatsbesuch des neuen Präsidenten der Republik Kasachstan /


Kassym-Shomart Tokajew in Deutschland / Sonderkonditionen für deutsche


Investoren - Großes Privatisierungsprogramm (FOTO)


Berlin (ots) -



- Präsident Tokajew erörtert kasachisch-deutsche


Wirtschaftskooperationen mit deutschen Regierungs- und


Wirtschaftsvertretern


- Steuererleichterungen sollen deutsche Investitionen anziehen,


insbesondere im Rahmen des 700 Unternehmen umfassenden


Privatisierungsprogramms


- Kooperationen mit deutschen Firmen im Transport- und


Landwirtschaftssektor stehen im Fokus der Gespräche mit


Wirtschaftsvertretern



Der neue kasachische Präsident Kassym-Shomart Tokajew wählte Deutschland als


Ziel seines ersten Staatsbesuchs in Europa.

Im Mittelpunkt seiner zweitägigen


Reise standen Gespräche über kasachisch-deutsche Wirtschaftsbeziehungen mit


Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier, Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie


Vertretern deutscher Wirtschaftsunternehmen.



Bei seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Merkel hob Präsident Tokajew die


Bedeutsamkeit kasachisch-deutscher Beziehungen hervor und brachte seine Hoffnung


zum Ausdruck, dass die wirtschaftliche und politische Zusammenarbeit beider


Länder künftig intensiviert wird. Sonderregeln für deutsche Investitionen sollen


dabei die Präsenz deutscher Unternehmen in den strategischen Wirtschaftsbranchen


Kasachstans erhöhen. Konkret sprachen die Staats- und Regierungschefs über


Abkommen in den Bereichen Green Economy, Wassermanagement, Tourismus und


Nachhaltigkeit.



Kasachstan befindet sich im dynamischen Wandel: Derzeit wird ein umfassendes


Infrastrukturentwicklungsprogamm umgesetzt, dazu werden Modernisierung und


Digitalisierung aller Wirtschaftssektoren vorangetrieben. Der geplante Übergang


zur Grünen Energie sowie das eingeleitete maßstäbliche Privatisierungsprogramm,


das rund 700 Vermögenswerte umfasst, bieten für deutsche Unternehmen zahlreiche


Kooperations- und Investitionsmöglichkeiten.



Während seines Treffens mit Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier würdigte


Präsident Tokajew die freundschaftlichen Beziehungen zwischen Kasachstan und


Deutschland. Beim anschließenden 28. Treffen des Berlin Eurasischen Clubs dankte


Präsident Tokajew seinem Vorgänger, dem ersten Präsidenten von Kasachstan


Nursultan Nasarbajew, für die Gründung des wichtigen Gesprächsformats und


betonte die Bedeutung kasachisch-europäischer Beziehungen für sein Land.


Kasachstan sei nach wie vor offen für wechselseitig vorteilhafte Kooperationen


mit Ländern und Unternehmen und werde daher sowohl die europäische


Herangehensweise zu Zentralasien als auch deutsche Investitionen in den


Bereichen Landwirtschaft, Spitzentechnologien und digitalen Dienstleistungen


unterstützen. Präsident Tokajew stellte hierzu Steuerfreiheit in


Sonderwirtschaftszonen sowie eine beschleunigte Bereitstellung von Grundstücken


für deutsche Unternehmen in Aussicht.



Kassym-Shomart Tokajew, Präsident der Republik Kasachstan: "Ich besuche


Deutschland, um eine goldene Brücke zwischen unseren beiden Ländern zu bauen.


Meine Botschaft ist: Wir wollen die Präsenz deutscher Investoren in unserer


Wirtschaft ausbauen".



Im Rahmen von Gesprächen mit Vertretern deutscher Wirtschaftsunternehmen


erörterte Präsident Tokajew die Umsetzung von landwirtschaftlichen


Investitionsprojekten im Raum Almaty sowie Kooperationsmöglichkeiten mit der


Volkswagen-Gruppe. Während des Treffens mit Ronald Pofalla, Vorstand für


Infrastruktur der Deutschen Bahn AG, erörterte Präsident Tokajew Kooperations-


und Verbesserungsmöglichkeiten im kasachischen Transportsektor.



Gegenüber dem ehemaligen Bundespräsidenten Horst Köhler unterstrich Präsident


Tokajew die wirtschaftlichen Grundsätze Kontinuität, Gerechtigkeit und


Fortschritt und tauschte sich über Kooperationsmöglichkeiten im Rahmen der


Umsetzung des Belt and Road Initiative Projekts aus. In weiteren Gesprächen mit


Bundeskanzler a.D. Gerhard Schröder hob Präsident Tokajew die Bedeutung


deutscher Investitionen für sein Land hervor und setzte sich mit dem Potential


deutscher mittelständischer Unternehmen in Kasachstan auseinander. Während


seines Gesprächs mit Wolfgang Ischinger, Vorsitzender der Münchner


Sicherheitskonferenz, tauschte sich Präsident Tokajew über drängende Probleme


der internationalen Agenda aus und erhielt eine Einladung zur Teilnahme an der


Münchner Sicherheitskonferenz 2020.



Pressekontakt:


Frau Sholpan Shynassylova, Gesandte


sh.shynassylova@mfa.kz


+493047007123



Herr Yerden Nurgaliyev, Erster Sekretär


y.nurgaliyev@mfa.kz


+493047007116



Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/139401/4462815


OTS: Botschaft der Republik Kasachstan in der Bundesrepublik


Deutschland









 
 

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