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OTS: BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie / BDH: Macht den ...




29.05.20 11:43
dpa-AFX

BDH: Macht den Recovery Plan "Green Deal ready"


Köln (ots) - Das von der EU vorgestellte, milliardenschwere


Corona-Wiederaufbaupaket sieht der BDH als große Chance für den Klimaschutz.


"Dass dieser EU-Recovery Plan ein großer Schritt in Richtung des


wirtschaftlichen Wiederaufbaus Europas ist, steht außer Zweifel", so Uwe Glock,


Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie, BDH. "Aber lassen


Sie uns die große Chance nutzen, den Recovery Plan und den europäischen Green


Deal von vornherein miteinander zu verknüpfen", fordert der BDH-Präsident.



"Besonders der im Recovery Plan berücksichtigte Gebäudebereich und hier die


Investitionen in höhere Effizienz und erneuerbare Energien bieten optimale


Voraussetzungen dafür, Millionen Arbeitsplätze in der EU abzusichern und


zugleich den Klimaschutz im größten Energieverbrauchssektor Europas nach vorne


zu bringen", so der Hauptgeschäftsführer des BDH, Andreas Lücke. "Gut 70


Millionen der 125 Millionen europäischen Heizungen verbrauchen zu viel Energie


und emittieren zu hohe CO2-Mengen." Die europäische und deutsche


Heizungsindustrie fordern daher im Rahmen des Recovery Plans ein "scrappage


scheme for old and inefficient heating systems".



Mit dem zielorientierten Einsatz von Mitteln des Recovery Plans Richtung


energetische Gebäudesanierung und beschleunigtem Heizungsaustausch könnten hohe


CO2-Minderungsziele erschlossen und zugleich ein dringend erforderlicher


Neustart der durch die Corona-Pandemie kollabierten Heizungsmärkte Italiens,


Frankreichs, Spaniens und Belgiens erreicht werden. Dies läge nicht nur im


Interesse der dortigen Arbeitsmärkte, sondern würde auch der deutschen


Heizungsindustrie helfen, diese für sie wichtigen Märkte auch in Zukunft


bedienen zu können.



BDH: Verband für Energieeffizienz und erneuerbare Energien



Die im Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie e.V. (BDH) organisierten


Unternehmen produzieren Heizsysteme wie Holz-, Öl- oder Gasheizkessel,


Wärmepumpen, Solaranlagen, Lüftungstechnik, Steuer- und Regelungstechnik,


Klimaanlagen, Heizkörper und Flächenheizung/-kühlung, Brenner, Speicher,


Heizungspumpen, Lagerbehälter, Abgasanlagen und weitere Zubehörkomponenten. Die


Mitgliedsunternehmen des BDH erwirtschafteten im Jahr 2019 weltweit einen Umsatz


von ca. 15,7 Mrd. Euro und beschäftigten rund 76.800 Mitarbeiter. Auf den


internationalen Märkten nehmen die BDH-Mitgliedsunternehmen eine Spitzenposition


ein und sind technologisch führend.



Pressekontakt:



Frederic Leers, Pressesprecher


Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie (BDH)


frederic.leers@bdh-koeln.de


+49 2203/9359320



Weiteres Material: https://www.presseportal.de/pm/63532/4609520


OTS: BDH - Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie









 
 

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