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NOZ: NOZ: Finanz-Staatssekretär Spahn: Einsatz des Bundes für die Autoindustrie "normal"




12.08.17 07:00
news aktuell

Osnabrück (ots) - Finanz-Staatssekretär Spahn: Einsatz des Bundes
für die Autoindustrie "normal"

"Das erwarte ich" -CDU-Präsidiumsmitglied sieht auch bei
Bundesbürgern "Gespür" für Bedeutung dieser Branche

Osnabrück.- Finanz-Staatssekretär Jens Spahn findet es "normal",
dass die Bundesregierung sich für die Autobranche als stärkste
Industrie im Land einsetzt. "Das erwarte ich sogar von ihr", sagte
Spahn im Interview mit der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag).
Auch die Bundebürger hätten "ein gesundes Gespür" dafür, dass
Deutschlands wirtschaftlicher Erfolg maßgeblich von der
Autoindustrie, deren Zulieferern und anderen Betrieben rings um die
Produktionsstätten abhänge. "Zugleich ist klar: Mauscheleien, Betrug
und Kartellabsprachen darf es nicht geben. Aber leider haben nicht
alle Spitzenkräfte der Autobranche verstanden, worum es geht. Es
fehlt zu oft an Einsicht", beklagte das CDU-Präsidiumsmitglied. "Wir
müssen einen Spagat hinkriegen", sagte Spahn. "Auf keinen Fall" dürfe
es einen Freifahrtschein für die Autobranche geben. Aber Deutschland
habe "ein Interesse daran, dass die Automobilindustrie stark bleibt."

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CDU-Präsidiumsmitglied Spahn: Trend zu Englisch in Berlin geht mir
auf den Zwirn

"Auf so eine Schnapsidee käme in Paris sicher niemand" - Plädoyer
für "kulturelle Sicherheit"

Osnabrück. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn kritisiert den Trend
in Deutschlands Hauptstadt Berlin, zunehmend Englisch zu sprechen.
"Mir geht es auf den Zwirn, dass in manchen Berliner Restaurants die
Bedienung nur englisch spricht", sagte Spahn im Interview mit der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag). "Auf so eine Schnapsidee käme
in Paris sicher niemand", sagte der Finanz-Staatssekretär. Er
unterstützt die Initiative von Bundestagsabgeordneten zur
internationalen Aufwertung der deutschen Sprache. "Auch in
Deutschland selbst kann das Zusammenleben nur gelingen, wenn alle
auch deutsch sprechen. Das sollten und dürfen wir von jedem
Zuwanderer erwarten", sagte der Finanz-Staatssekretär. Die erste
Frage eines Einwanderers sollte laut Spahn sein: "Wo kann ich mit
anpacken" und nicht "Wo kann ich einen Antrag stellen?" Er plädierte
für "kulturelle Sicherheit". Die Menschen wollten im Alltag wissen,
was sie erwartet und dass sich nicht ständig alles verändert. "Im
übrigen ist auch nicht jede kulturelle Verschiedenheit per se eine
Bereicherung. Ich muss die zunehmende Zahl an Kopftüchern auf unseren
Straßen ertragen, als Bereicherung empfinde ich sie allerdings
nicht", sagte Spahn.

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CDU-Politiker Spahn: Führungsfrage in der SPD ungeklärt

"Gabriel macht den dicken Max und Schulz kommt medial unter die
Räder"

Osnabrück. CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn hält die
Führungsfrage in der SPD für ungeklärt. "Ich frage mich zunehmend,
wer bei der SPD eigentlich Koch und wer Kellner ist", sagte Spahn der
"Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstag) mit Blick auf die Absage des
früheren SPD-Vorsitzenden Sigmar Gabriel an die Wiederauflage einer
Großen Koalition. "Gabriel macht den dicken Max und sein Vorsitzender
und Kanzlerkandidat Martin Schulz kommt dabei medial unter die
Räder", meinte der Finanz-Staatssekretär. Zur Erklärung von Schulz,
auch im Fall einer Wahlniederlage Parteichef zu bleiben, meinte der
Christdemokrat, offensichtlich wolle Schulz die Bundestagswahl gar
nicht mehr gewinnen. Ein Motivationsschub für die SPD-Wahlkämpfer sei
das nicht. "Aber das ist nicht mein Problem", meinte er.



Pressekontakt:
Neue Osnabrücker Zeitung
Redaktion

Telefon: +49(0)541/310 207

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