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Müller kritisiert USA: Entwicklung statt aufgeblähter Rüstungsetats




21.03.17 13:21
dpa-AFX

BERLIN (dpa-AFX) - Bundesentwicklungsminister Gerd Müller hat die Gleichgültigkeit der internationalen Staatengemeinschaft angesichts der drohenden Hungersnot in Ostafrika angeprangert.

Es sei "beschämend", wie UN-Generalsekretär António Guterres um Hilfsgelder betteln müsse, um Millionen von Menschen vor dem Tod zu bewahren, sagte der CSU-Minister am Dienstag bei einem Forum des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft und der Westerwelle-Stiftung in Berlin.


Gleichzeitig wolle sich die US-Regierung aus der Klimafinanzierung zurückziehen und Milliarden in ihren Verteidigungshaushalt pumpen. "Verteidigung hoch und Entwicklung runter", das führe in die Katastrophe, sagte Müller.


Außenminister Sigmar Gabriel (SPD) hatte US-Forderungen nach einer Erhöhung der europäischen Verteidigungsetats bereits beim Treffen der G20-Außenminister in Bonn im Februar mit dem Hinweis auf deutsche Stabilisierungsleistungen durch Entwicklungshilfe gekontert.


Müller hatte im Januar einen "Marshallplan mit Afrika" präsentiert. Er sieht Unterstützung in den Bereichen Ausbildung, Handel und Investitionsförderung in afrikanischen Staaten vor, die als "Reformchampions" gelten./abc/DP/jha







 
 

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