Metallpreise dank der positiven Marktstimmung weiter im Aufwärtstrend
22.02.12 16:46
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Metallpreise setzen ihren Aufwärtstrend dank der positiven Marktstimmung weiter fort, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Der von HSBC berechnete vorläufige Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in China sei im Februar besser ausgefallen als erwartet, was die Preise zusätzlich stütze. Gemäß Daten des Weltstahlverbands sei die globale Stahlproduktion im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% auf 116,7 Mio. Tonnen gefallen. Die größten Produktionsrückgänge seien in Asien und insbesondere China zu beobachten gewesen, aber auch in der EU habe die Stahlherstellung deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen. Damit hätten die Stahlproduzenten auf die verhaltene Nachfrage reagiert und vorübergehend Kapazitäten stillgelegt. Im Vergleich zum Dezember sei die Stahlproduktion auf globaler Ebene allerdings bereits wieder leicht ausgeweitet worden.
Zumindest in China scheine die Produktion auch zu Beginn dieses Monats weiter gestiegen zu sein, wie der chinesische Eisen- und Stahlverband gestern mitgeteilt habe. Dies habe allerdings zur Folge, dass die Lagerbestände in China per 17. Februar auf fast 19 Mio. Tonnen angeschwollen seien. Diese würden Schätzungen des Verbands zufolge in den nächsten Wochen vor dem Hintergrund einer anhaltend gedämpften Nachfrage auch weiter steigen. Die chinesischen Stahlpreise dürften daher kurzfristig unter Druck bleiben und sich nicht wesentlich erholen können. Dies dürfte auch den Preis für LME-Stahl belasten, der einen hohen Gleichlauf zu chinesischen Stahlpreisen aufweise. (22.02.2012/ac/a/m)
Der von HSBC berechnete vorläufige Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in China sei im Februar besser ausgefallen als erwartet, was die Preise zusätzlich stütze. Gemäß Daten des Weltstahlverbands sei die globale Stahlproduktion im Januar im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% auf 116,7 Mio. Tonnen gefallen. Die größten Produktionsrückgänge seien in Asien und insbesondere China zu beobachten gewesen, aber auch in der EU habe die Stahlherstellung deutlich unter dem Vorjahresniveau gelegen. Damit hätten die Stahlproduzenten auf die verhaltene Nachfrage reagiert und vorübergehend Kapazitäten stillgelegt. Im Vergleich zum Dezember sei die Stahlproduktion auf globaler Ebene allerdings bereits wieder leicht ausgeweitet worden.
Zumindest in China scheine die Produktion auch zu Beginn dieses Monats weiter gestiegen zu sein, wie der chinesische Eisen- und Stahlverband gestern mitgeteilt habe. Dies habe allerdings zur Folge, dass die Lagerbestände in China per 17. Februar auf fast 19 Mio. Tonnen angeschwollen seien. Diese würden Schätzungen des Verbands zufolge in den nächsten Wochen vor dem Hintergrund einer anhaltend gedämpften Nachfrage auch weiter steigen. Die chinesischen Stahlpreise dürften daher kurzfristig unter Druck bleiben und sich nicht wesentlich erholen können. Dies dürfte auch den Preis für LME-Stahl belasten, der einen hohen Gleichlauf zu chinesischen Stahlpreisen aufweise. (22.02.2012/ac/a/m)
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