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Metall-Pilotabschluss: Übernahme auch für NRW angestrebt




14.02.18 16:35
dpa-AFX

STUTTGART/DÜSSELDORF (dpa-AFX) - Nach dem Metall-Pilotabschluss in Baden-Württemberg mit 4,3 Prozent mehr Geld haben am Mittwoch in Düsseldorf die Verhandlungen für eine Übernahme in Nordrhein-Westfalen begonnen.

Die NRW-Arbeitgeber und die Gewerkschaft IG Metall hatten bereits im Vorfeld signalisiert, sich für die rund 700 000 Beschäftigten in NRW an dem erzielten Ergebnis weitgehend orientieren zu wollen.



Der NRW-Metall-Arbeitgeberpräsident Arndt G. Kirchhoff hatte den Pilotabschluss "verkraftbar" für die allermeisten NRW-Unternehmen" genannt. Öffnungsklausel erlaubten bei einigen Zahlungen auch Anpassungen für Unternehmen in einer wirtschaftlich schwierigen Lage.



Der in Stuttgart erzielte Abschluss sieht bei einer Laufzeit von 27 Monaten, 4,3 Prozent mehr Geld und dazu unter anderem jährliche Einmalzahlungen vor. Die Beschäftigten können darüber hinaus künftig für bis zu zwei Jahre ihre Wochenarbeitszeit auf 28 Stunden absenken. Im Gegenzug dürfen Betriebe dann mit mehr Beschäftigten als bisher 40-Stunden-Verträge abschließen.



Die Einigung in Baden-Württemberg gilt als Pilotabschluss für die deutschlandweit rund 3,9 Millionen Beschäftigten der Metall- und Elektroindustrie. In der Regel übernehmen die übrigen sechs Tarifbezirke den Abschluss des Pilotbezirks./uta/DP/edh









 
 

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