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Krones: Weltweiter Marktführer für Abfülltechnik bei Getränken!




20.05.17 13:23
Finanztrends

Liebe Leser,


Krones trotzt den globalen Unsicherheiten und dem intensiven Preiswettbewerb. Der Abfüllspezialist steigerte den Umsatz zum siebten Mal in Folge und schlägt sich deutlich besser als der Gesamtmarkt. Mit der neuen Strategie 7/8/22 legt der Familienbetrieb die Latte hoch. Nach den Zahlen für das Geschäftsjahr 2016 nimmt die Aktie gerade wieder Fahrt auf.


Krones erfüllt die 3-Filter-Kriterien


Der Hersteller von Abfüllanlagen, Verpackungs- und Etikettiermaschinen erfüllt die Kriterien der 3-Filter-Strategie nach James O’Shaughnessy:


  1. Seit 2011 ist der Gewinn kontinuierlich gestiegen.
  2. Bei einem für 2017 geschätzten Umsatz von 3,62 Mrd. € errechnet sich ein KUV von 0,9.
  3. Die Aktie nimmt wieder Fahrt auf und hat sich in den vergangenen 6 Monaten deutlich besser entwickelt als der Vergleichsindex MDAX.

Gewinn steigt um 8,5% und Ihre Dividende um 7%


Krones ließ seine Mitbewerber 2016 deutlich hinter sich. Während der Gesamtmarkt um 3% gewachsen ist, steigerte Krones den Umsatz um 6,9% auf 3,4 Mrd. €. Damit konnte der Neutraublinger Familienbetrieb den Umsatz zum siebten Mal in Folge steigern. Durch einen effizienteren Einkauf wurden die Materialkosten deutlich gesenkt. Darüber hinaus läuft es bei dem Tochterunternehmen KOSME besser als erwartet. Die operative Marge verbesserte sich dadurch in den letzten 5 Jahren von 2,8 auf 6,7%.


Die Folge: 2016 kletterte der Gewinn um 8,2% auf 169 Mio. €. Am Geschäftserfolg werden Sie großzügig beteiligt. Der Vorstand wird auf der Hauptversammlung eine Anhebung der Dividende um 7% auf 1,55 € pro Aktie vorschlagen.


Drei Zahlen geben die Ziele vor: 7/8/22


Die Strategie „7/8/22“ löst die bisherige Strategie „Value“ ab. Die erste Zahl gibt das Umsatzwachstum vor, nämlich durchschnittlich 7% pro Jahr. Mit der zweiten Zahl ist die Vorsteuerrendite gemeint, die mindestens 8% erreichen soll. Das Working Capital, also die Differenz zwischen Umlaufvermögen und kurzfristigen Verbindlichkeiten, soll zudem mindestens 22% der Bilanzsumme betragen. Ich halte die Ziele für realistisch.


Ein Wachstumstreiber ist der steigende Getränkekonsum in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern, wo die Trinkwasserqualität immer noch so schlecht ist, dass die Menschen abgefülltes Wasser kaufen müssen. Bei einem durchschnittlichen Marktwachstum von 3% muss sich die Unternehmensführung anstrengen, um die 7% Umsatzwachstum zu erreichen. Gezielte Übernahmen und der Ausbau des Produktportfolios unterstützen die ambitionierten Ziele.


Strategische Übernahmen befeuern das Wachstum


Ende März erwarb Krones 60% der Anteile von System Logistics und baut damit seine Marktposition im Bereich der automatischen Kommissionierungssysteme aus. Im August wurden 80% der amerikanischen Trans-Market Inc. übernommen. Gemeinsam mit Trans-Market kann Krones seinen nordamerikanischen Kunden das komplette Produktportfolio von der Prozesstechnik über die Abfüll- und Verpackungstechnik bis hin zu Logistiklösungen anbieten.


Krones will die Rentabilität steigern


Um die Vorsteuerrendite von 8% zu erreichen, soll das Produkt- und Serviceportfolio ausgebaut werden. Dafür dezentralisiert Krones das internationale Standortsystem. Durch Service- und Lagerstellen in Kundennähe soll noch flexibler und schneller auf Kundenwünsche eingegangen werden können.


Ganz wichtig: Krones kann dann seinen Kunden Gesamtlösungen anbieten. Die Probleme mit den Tochtergesellschaften KOSME und GERNEP, die das Segment der Prozesstechnik bilden, hat Krones in den Griff bekommen. 2016 übertraf das Ergebnis der Prozesstechnik meine Erwartungen. Das sind besonders für Sie als Aktionär erfreuliche Entwicklungen. Denn durch die steigende Rentabilität steigen die Gewinne und es bleibt mehr für Dividendenausschüttungen über.  


Krones ist ein finanziell gesundes und gut geführtes Familienunternehmen


Gerade die Restrukturierung der Tochter KOSME zeigt, dass das Management Probleme offensiv angeht, um die Profitabilität des Konzerns zu verbessern. Krones hat keine Bankschulden, die Eigenkapitalquote liegt bei 40%, und der Cashflow stieg im Jahresvergleich um 12% auf 194,7 Mio. €.


Nicht zuletzt spricht für Krones die starke Marktposition mit einem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot. Den hohen Preisdruck, der Krones angesichts der starken Konkurrenz durch Unternehmen wie GEA Group oder KHS schon seit Jahren begleitet, hat das Management im Griff. Das beweisen die Ergebnisse der Vergangenheit.


Da wird Ihr Bankberater aber sicher fluchen …


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Ein Beitrag von Jens Gravenkötter.


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