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IB fordert von neuer Bundesregierung mehr Chancengerechtigkeit / IB-Vorstandsvorsitzender Thiemo Fojkar: "Erfolg im Beruf darf nicht von der Herkunft, dem Geschlecht oder der Nationalität abhängen!"




14.03.18 14:02
news aktuell

Frankfurt am Main (ots) - Nach 171 Tagen wird nicht mehr nur
verwaltet, sondern wieder regiert. Der Internationale Bund (IB) hat
große Erwartungen an die neue Bundesregierung.

"Wir begrüßen ausdrücklich den im Koalitionsvertrag angekündigten
neuen Aufbruch für Europa. Nationale Alleingänge bringen uns nicht
weiter, vor allem wenn es beispielsweise um das Thema Soziale
Gerechtigkeit geht. Die ist nur im Schulterschluss mit unseren
europäischen Partnern zu erreichen", so Thiemo Fojkar,
Vorstandsvorsitzender des IB. "Viele Probleme sind zu groß. Wir
dürfen nicht glauben, sie vor unseren Grenzen aufhalten zu können",
stellt Fojkar fest.

Eines der wichtigsten Themen des IB ist die gesellschaftliche
Teilhabe möglichst vieler Menschen in Deutschland und Europa. "Dabei
dürfen private und berufliche Lebenswege nicht von der Herkunft, dem
Geschlecht oder der Nationalität abhängen", fordert Fojkar. Der
Koalitionsvertrag enthalte hier viele gute Ansätze.

"Bei der Frage der Umsetzung von Bildungsgerechtigkeit darf die
neue Regierung nicht die Augen vor den eigentlichen Problemen
verschließen. Zahlreiche Studien belegen, dass es uns aktuell
schlechter denn je gelingt, die sozioökonomische Herkunft und den
Bildungserfolg zu entkoppeln. Mit anderen Worten: Schlechte
Startchancen zu Beginn eines Lebenswegs können sich ein Leben lang
fortsetzen. Diese Ungerechtigkeit muss beseitigt werden. Der IB ist
als großer Freier Träger der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit
bereit, seinen Teil dazu beizutragen und bietet der neuen Regierung
seine Unterstützung an. Zur Umsetzung von Chancengleichheit und mehr
Chancengerechtigkeit könnte auch ein Weiterbildungsgesetz beitragen",
ist der IB-Vorstandsvorsitzende überzeugt.

"Im Koalitionsvertrag fehlt leider ein klares Bekenntnis dazu. Das
bedauern wir sehr. Wir sind der Ansicht, dass unsere wissensbasierte
Gesellschaft auf möglichst gut aus- und weitergebildete
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer angewiesen ist, um auch zukünftig
erfolgreich im Weltgeschehen bestehen zu können. Die Folgen der
Digitalisierung für den Arbeitsmarkt haben schon heute einen Einfluss
auf die Menschen - hier bedarf es eines klaren Bekenntnisses zu
Digitalisierung aus einem Guss. Wir können es uns zukünftig nicht
leisten, die Herausforderungen von morgen, in einem Kompetenzgerangel
untergehen zu lassen", kritisiert Fojkar.

Die Benennung einer eigens für die Digitalisierung zuständigen
Staatsministerin sei ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
Besser wäre noch ein eigenes Ministerium für Digitalisierung gewesen,
in dem die entsprechenden Anstrengungen der Bundesregierung gebündelt
und verstärkt werden könnten.

Digitalisierung und Arbeit müssen künftig zusammen gedacht werden.
Der technische Fortschritt und die globale Arbeitsteilung können zu
Arbeitsplatzverlusten führen und gleichzeitig neue Jobs entstehen
lassen. "Auch hier müssen wir dafür sorgen, dass alle von dieser
Entwicklung profitieren können. Wer Unterstützung braucht, um hier
mithalten und sich beruflich weiterentwickeln zu können, muss sie
auch weiterhin bekommen, sonst besteht die Gefahr, dass noch mehr
Menschen in diesem Land langzeitarbeitslos werden und keine
Perspektive mehr für sich sehen", fürchtet Fojkar. Das können wir uns
als Gesellschaft nicht leisten, das beschwört auch menschliche
Tragödien herauf. Die Koalition muss jetzt zeigen, dass sie eine
Regierung für alle Menschen in unserem Land ist. Der IB wird genau
hinschauen, auf politischen Fehlentwicklungen aufmerksam machen, aber
auch Lösungsvorschläge unterbreiten.

"Ich wünsche der neuen Regierung viel Erfolg und hoffe, dass sie
bereit ist, von unserer Erfahrung und unserer Expertise in den
Bereichen der Jugend-, Sozial- und Bildungsarbeit zu profitieren. Wir
werden uns kritisch, aber immer konstruktiv einbringen", verspricht
Thiemo Fojkar.

Der Internationale Bund (IB) ist mit seinem Verein und seinen
Gesellschaften einer der großen Anbieter der Jugend-, Sozial- und
Bildungsarbeit in Deutschland. Präsidentin des IB e.V. ist die
ehemalige Bundestagsabgeordnete Petra Merkel. Dem ehrenamtlichen
Präsidium gehören Vertreter des öffentlichen Lebens, der
Sozialpartner, Parteien sowie aus Wirtschaft, Wissenschaft und
Verwaltung an.

Der Internationale Bund unterstützt Kinder, Jugendliche,
Erwachsene und Senioren unabhängig von ihrer Herkunft, Religion oder
Weltanschauung dabei, ein selbstverantwortetes Leben zu führen. Der
Leitsatz "MenschSein stärken" ist für die fast 14.000
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des IB Motivation und Orientierung.
Gegründet im Jahr 1949, blickt der IB auf jahrzehntelange Erfahrungen
mit Menschen in schwierigen Lebenslagen zurück. Sein
unternehmerisches Handeln basiert auf gesellschaftlichem Engagement
und der Übernahme sozialer Verantwortung.



Pressekontakt:
Internationaler Bund
Unternehmenskommunikation
Dirk Altbürger
Valentin-Senger-Str. 5
60389 Frankfurt/Main
Tel. 069 94545112
dirk.altbuerger@internationaler-bund.de

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