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IACS-Vorsitzender Knut Ørbeck-Nilssen leitet die Umgestaltung der IACS auf der CMA Shipping 2018 ein (FOTO)




14.03.18 14:00
news aktuell

Stamford/Hamburg (ots) -

Auf der Shipping 2018, der jährlichen Konferenz der Connecticut
Maritime Association (CMA), berichtete Knut Ørbeck-Nilssen,
Vorsitzender der IACS und CEO von DNV GL - Maritime, über einige
Initiativen des Internationalen Verbandes der
Klassifikationsgesellschaften (International Association of
Classification Societies, IACS), welche diese Organisation von Grund
auf verändern.

"Es ist meine Aufgabe und mir zugleich eine Ehre, die größten
Klassifikationsgesellschaften der Welt einzuladen, an einem Strang zu
ziehen, um mit dem rasanten Tempo des Wandels Schritt zu halten und
eine tragfähige Grundlage für die IACS als führende technische
Schifffahrtsorganisation zu schaffen", so Knut Ørbeck-Nilssen. Die
Änderungen bei der IACS waren in seinen Worten keine "plötzliche
Revolution, in der wir alles, was wir kennen, über Bord werfen und
von vorne beginnen", sondern vielmehr "eine Entwicklung, eine
allmähliche Transformation, um beim Dienst an unserer Branche
moderner, transparenter und effizienter zu werden".

Ørbeck-Nilssen wies darauf hin, dass sich die IACS den
Herausforderungen der digitalen Transformation der Schifffahrt stelle
und bereits mehrere Projekte ins Leben gerufen habe, um der Branche
bei der Anpassung an die neuesten Veränderungen der Märkte,
Vorschriften und Technologien behilflich zu sein. In einer speziellen
Arbeitsgruppe habe die IACS alle relevanten Resolutionen untersucht,
um zu ermitteln, welche Standards für selbstständige Schiffsbetriebe
potenzielle regulatorische Hürden darstellen würden. Des Weiteren
unterstütze die IACS die maritime Branche durch die Entwicklung einer
gemeinsamen Terminologie für verschiedene Autonomiestufen.

Ferner habe die IACS zur Unterstützung der Seeschifffahrt bei der
Absicherung gegen IT-Angriffe eine branchenweite Arbeitsgruppe zum
Thema Cybersicherheit gegründet. Diese Arbeitsgruppe behandle häufige
Sicherheitsprobleme mit vernetzten Systemen, pflege den Austausch zu
bewährten Sicherheitspraktiken und verschaffe sich einen aktuellen
Überblick über die neuesten Entwicklungen. Um den Einsatz moderner
Schiffsbesichtigungstechnologien zu erleichtern, verfolge die IACS
auch neuartige Ansätze für ihre Anforderungen an Besichtigungen.
Eventuelle Überarbeitungen könnten moderne zerstörungsfreie
Prüfungsverfahren sowie Inspektionsverfahren per Fernzugriff
betreffen.

Auch die IACS selber habe im Fokus der Veränderungen gestanden,
ergänzte Ørbeck-Nilssen: "Da sich unsere Arbeitsweise ändert, hat der
Verband einen neuen Blick auf seine internen Abläufe geworfen. Wir
konzentrieren uns darauf, sicherzustellen, dass die von neuen wie
alten Mitgliedern erbrachten Dienstleistungen mit den neuesten
Entwicklungen der Vorschriften Schritt halten und den höchsten
Qualitätsstandards entsprechen."

Doch selbst in einer Welt in raschem Wandel würden nach
Ørbeck-Nilssen die IACS und die Klassifikationsgesellschaften ihren
Idealen treu bleiben: "Selbst wenn sich alles um uns herum ändert,
soll Klassifikation ein Leuchtfeuer für den vor uns liegenden Weg
sein - mit modernen Anforderungen, transparenten Prozessen und der
höchstmöglichen Dienstleistungsqualität. Die Branche wandelt sich.
Unsere Arbeitsweisen ändern sich auch. Doch der Zweck der
Klassifizierung bleibt gleich: Schutz des Lebens, des Eigentums und
der Umwelt."



Medienkontakt DNV GL:
Nikos Späth, Head of Media and Public Relations
DNV GL Maritime Communications
Tel.: +49 (0)40/36149-4856
E-Mail: nikos.spaeth@dnvgl.com

Original-Content von: DNV GL, übermittelt durch news aktuell

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