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Hermle: Erfreulicher Geschäftsverlauf im 3. Quartal!




15.11.17 07:35
Finanztrends

Liebe Leser,


über den deutschen Maschinenbauer Hermle habe ich hier im „Schlussgong“ bereits einige Male geschrieben. Und in der Regel gab es nur Positives von dem im baden-württembergischen Gosheim ansässigen Traditionsunternehmen zu berichten. So ist es auch heute. Denn Hermle hat am heutigen Tag starke 9-Monats-Zahlen vorgelegt. Bevor ich gleich auf die aktuellen Zahlen und die Hermle-Aktie eingehe, möchte ich Ihnen das Unternehmen noch einmal kurz vorstellen, da Hermle nicht so sehr im Fokus der Medien steht und daher sicher nicht alle unter Ihnen das Unternehmen kennen.


Hermle im Kurzportrait


Der erfolgreiche Maschinenbauer wurde im Jahr 1938 von Berthold Hermle gegründet und ist im schwäbischen Gosheim ansässig. Damals firmierte das Unternehmen noch als „Firma Berthold Hermle – Schraubenfabrik und Fassondreherei“. 1957 begann die Produktion von Fräsmaschinen. Im Jahr 1990 folgte schließlich die Umfirmierung zur „Maschinenfabrik Berthold Hermle“ und am 10. April 1990 der Börsengang. Die „Maschinenfabrik Berthold Hermle AG“ gehört seit vielen Jahren zu den profitabelsten, börsennotierten deutschen Maschinenbauern. Das familiengeführte Unternehmen ist schuldenfrei und konnte seinen Aktionären sogar während der Branchen-Rezession 2002/2003 Dividenden ausschütten.


Starke Zahlen: Alle Werte über Vorjahresniveau


Die Maschinenfabrik Berthold Hermle AG setzte ihren erfreulichen Geschäftsverlauf im 3. Quartal 2017 fort. Der Umsatz des schwäbischen Werkzeugmaschinenbauers erhöhte sich in den ersten 9 Monaten des laufenden Jahres trotz wachsender Exporthemmnisse um 2,5% auf 280,6 Mio. Euro. Das Inlandsvolumen stieg um 4,8% auf 118,8 Mio. Euro und der Auslandsumsatz um 0,9% auf 161,8 Mio. Euro. Auch der Gewinn bewegte sich per Ende September leicht über dem sehr guten Vorjahresniveau.


Der Auftragseingang von Hermle nahm in den Monaten Januar bis September 2017 um starke 13,0% auf 314,6 Mio. Euro zu. Der Zuwachs beim Auftragseingang wurde gleichermaßen im In- und Ausland generiert. Der Auftragsbestand lag per Ende September bei 127,8 Mio. Euro und damit einen Tick über dem Vorjahreswert von 127,7 Mio. Euro. Zu der guten Bestellsituation trugen neben der derzeit soliden Konjunktur auch Automatisierungslösungen wie das Handlingsystem HS Flex bei, teilte das Unternehmen im Rahmen der Vorlage der 9-Monats-Zahlen mit.


+2.200% Gewinn in 14 Jahren


Wie gut Hermle schon seit Jahren operativ unterwegs ist, zeigt die hervorragende Entwicklung des Aktien-Kurses:


Die Leser meines Börsendienstes „Der Depot-Optimierer“, die meiner Erst-Empfehlung im September 2003 – also vor 14 Jahren –  gefolgt sind, können sich inzwischen über ein Plus von mehr als 2.200% freuen (Kursgewinn + Dividenden). Auch wenn die Hermle-Aktie in den kommenden 14 Jahren nicht noch einmal um 2.200% wird zulegen können: Die Aktie bleibt ein Basis-Investment für konservative Nebenwerte-Fans und Dividenden-Jäger. In schwachen Börsenphasen können Sie die Aktie noch immer einsammeln.


Das wird Amazon ganz und gar nicht schmecken …


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Ein Beitrag von Rolf Morrien.


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