Erweiterte Funktionen


Grütters setzt bei "MeToo"-Debatte auf Berlinale




15.02.18 12:59
dts Nachrichtenagentur

über dts NachrichtenagenturBERLIN (dts Nachrichtenagentur) - Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) setzt auf eine Signalwirkung der diesjährigen Berlinale in der Debatte über sexuellen Missbrauch in der Kulturbranche. Die "MeToo"-Debatte sei ungeheuer wichtig, sagte Grütters am Donnerstag im "Inforadio" vom RBB. Damit sei ein regelrechter Bann gebrochen worden. Dieses "asymmetrische Machtverhältnis am Set" habe offensichtlich viele Missbrauchsfälle angehäuft, bevor es diesen Durchbruch öffentlicher Geständnisse gab.



"Dass gerade jetzt die Berlinale stattfindet, hilft uns, das Bewusstsein dafür zu schärfen und die Debatte öffentlich weiter zu führen." Laut Grütters gibt es inzwischen eine Anlaufstelle für Missbrauchsopfer, wo sich Betroffene anonym beraten lassen können. Die Finanzierung sei für zunächst drei Jahre sichergestellt. "Wir werden sehen, ob dieses Angebot angenommen wird und dann im Zweifelsfall verstärken. Ich glaube nicht, dass wir anschließend darauf verzichten können."


Foto: über dts Nachrichtenagentur




 
 

Aktien des Tages
  

Jetzt für den kostenfreien Newsletter "Aktien des Tages" anmelden und keinen Artikel unseres exklusiven Labels AC Research mehr verpassen.

Das Abonnement kann jederzeit wieder beendet werden.

RSS Feeds




Bitte warten...