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Ford GT-Piloten trotz schwierigem WEC-Lauf in Texas weiter WM-Spitzenreiter (FOTO)




17.09.17 10:47
news aktuell

Köln/Austin (ots) -

- Beim Sechsstundenrennen auf dem Circuit Of The Americas erreicht
der der Ford GT mit der Startnummer 67 Platz sieben,
Schwesterauto mit der Nummer 66 kommt auf Rang acht
- Andy Priaulx (GB) und Harry Tincknell (GB) führen nach wie vor
die Fahrerwertung der FIA GT-Langstrecken-Weltmeisterschaft an

Auf dem texanischen Circuit Of The Americas erlebte das Werksteam
Ford Chip Ganassi Racing eines der schwierigsten Rennen der
diesjährigen FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC). Die Mannschaft
hatte schon im Vorfeld vermutet, dass die hohen Asphalttemperaturen
dem Auto Schwierigkeiten machen würden. Diese Befürchtung
bewahrheitete sich: Zwar beendeten beide Ford GT das
Sechsstundenrennen ohne technische Probleme, verpassten aber die
Spitzenpositionen. Der Ford GT mit der Startnummer 67 sah die
Zielflagge als Siebter der LM GTE Pro-Klasse, die Startnummer 66 lief
eine Position dahinter auf Rang acht ein. Obwohl die Punkteausbeute
damit geringer ausfiel als gewohnt, führen Andy Priaulx und Harry
Tincknell nach dem sechsten von neun WEC-Läufen nach wie vor die
WM-Fahrertabelle an. Ihr Vorsprung auf die besten Verfolger beträgt
sechs Zähler. In der Herstellerwertung liegt Ford auf Rang zwei.

"Das war heute eindeutig nicht unser Tag", bekennt Dave Pericak,
Global Director Ford Performance. "Auf diesem Kurs hatten wir schon
oft Schwierigkeiten, aber das darf keine Entschuldigung sein. Wir
müssen uns jetzt zusammensetzen um zu analysieren, was hier falsch
gelaufen ist. Und dann müssen wir sicherstellen, dass uns das nicht
noch einmal passiert. Es folgen noch drei Rennen, von denen wir
wissen, dass sie uns liegen müssten. Wir haben auf allen drei
verbleibenden Strecken Siegchancen und deshalb konzentrieren wir uns
auf nichts anderes. Wir haben die Markenweltmeisterschaft nach wie
vor im Visier."

Andy Priaulx startete im Ford GT mit der Startnummer 67 aus der
ersten Reihe. Doch dann wurde sein Auto im Startgetümmel von einem
Gegner am Heck touchiert, wodurch er auf Position sieben zurückfiel.

"Nachdem wir in der ersten Kurve von einem Gegner getroffen
wurden, ging es nur noch bergab", berichtet Priaulxs Cockpitpartner
Harry Tincknell. "Der Treffer selbst richtete nicht einmal großen
Schaden an, aber wir hatten heute nicht die erwartete Rennpace. Als
ich Andy im Cockpit ablöste, fuhr ich auf der härteren
Reifenmischung. Wir holten einfach nicht die nötige Performance aus
diesem Reifentyp heraus. Ich habe am Steuer alles gegeben, aber wenn
kein Grip da ist, kannst du als Fahrer wenig ausrichten."

Nach diesem schwierigen zweiten Stint wechselte die Crew des Ford
GT mit der Startnummer 67 die Strategie und setzte auf die weichere
Reifenvariante. Dadurch handelte sich die Mannschaft zwar längere
Boxenstopps ein, weil dieser Reifentyp jeweils nur einen Stint pro
Satz zuließ. Dafür stimmte die Performance auf der Strecke wieder.

"Andys nächster Stint war sehr stark, und auch als ich wieder ins
Auto stieg, fühlte es sich gut an", so Tincknell weiter. "Dummerweis
gab es bei einem Reifenwechsel dann ein Problem mit einer klemmenden
Radmutter, das uns locker 40 Sekunden kostete. Zum Glück führen wir
immer noch in der Fahrer-WM. Ich bin zuversichtlich, dass wir unseren
Anteil vom Pech aufgebraucht haben. Jetzt freuen wir uns auf das
Rennen in Fuji, wo wir voriges Jahr gewinnen konnten."

Der Ford GT mit der Startnummer 66 und der Paarung Stefan
Mücke/Olivier Pla im Cockpit ging von Startplatz fünf ins Rennen. Bis
eine Stunde vor Rennende sah es so aus, als könnte das Duo diese
Position auch ins Ziel bringen. Doch dann sprach die Rennleitung
wegen eines Verstoßes gegen die Safety Car-Bestimmungen eine
Stop-and-Go-Strafe aus, wodurch die Nummer 66 auf Rang acht
zurückfiel.

"Für uns war das zweifellos das bisher schwierigste Rennen des
Jahres", sagt Stefan Mücke. "Dass die Performance durch die Hitze
während des Rennens so in den Keller ging, kam für uns überraschend.
Nach den Trainings und dem Qualifying waren wir noch sehr
zuversichtlich. Wir müssen herausfinden, warum wir uns im Vergleich
zu den ersten Sessions im Rennen so schwer taten. Trotz allem hätten
wir eine bessere Platzierung erreicht, wenn wir nicht während der
Safety Car-Phase zu Rennmitte viel Zeit verloren hätten - und dann
kam zum Schluss auch noch die Stop-and-Go-Strafe. Dieses Resultat ist
besonders für unsere Mechaniker sehr frustrierend, denn die Jungs
haben bei den Boxenstopps herausragende Arbeit geleistet. Wir schauen
jetzt voraus auf das Rennen in Japan, wo es um einiges kühler sein
dürfte. Voriges Jahr erzielten wir dort ein gutes Resultat. Ich
glaube, unsere Zeit kommt jetzt erst."

Der japanische WEC-Lauf, siebtes von neun Saisonrennen, startet am
15. Oktober 2017 auf dem Fuji Speedway.

Ford-Werke GmbH

Die Ford-Werke GmbH ist ein deutsches Automobilunternehmen mit
Sitz in Köln. Das Unternehmen beschäftigt an den Standorten Köln und
Saarlouis mehr als 24.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Seit der
Gründung des Unternehmens im Jahr 1925 wurden mehr als 40 Millionen
Fahrzeuge produziert. Für weitere Informationen zu den Produkten von
Ford besuchen Sie bitte www.ford.de



Pressekontakt:
Hartwig Petersen
Ford-Werke GmbH
+49 (0) 221/90-17513
hpeter10@ford.com

Original-Content von: Ford-Werke GmbH, übermittelt durch news aktuell

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