Eurofer sieht 2012 leicht schwächere Stahlnachfrage
07.02.12 12:10
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (aktiencheck.de AG) - Der Europäische Stahlverband Eurofer erwartet für dieses Jahr im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang der Stahlnachfrage in der EU von 2%, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Auch wenn sich viele Unternehmen derzeit noch zurückhaltend gezeigt hätten, würden nach Einschätzung von Eurofer einige Frühindikatoren auf eine Verbesserung der Lage hindeuten. Der Verband gehe davon aus, dass gerade die Großhändler in der ersten Jahreshälfte ihre Lagerbestände wieder auffüllen würden. Die Nachfrage in den einzelnen Segmenten sei laut Eurofer differenziert zu betrachten. So sollte der Bausektor, der mit Abstand größte Stahlverbraucher, zwar wachsen, allerdings sei dies zum Großteil auf Renovierungs- und Modernisierungsprojekte zurückzuführen.
Während der Maschinenbau noch von einem hohen Auftragsbestand profitiere, dürfte die Nachfrage in der Automobilindustrie stabil bleiben. Gemeinsam würden diese drei Segmente rund 80% der gesamten Stahlnachfrage ausmachen.
Auch in China zeige sich die Nachfrage aktuell eher zurückhaltend, was jedoch zum Teil auf das chinesische Neujahrsfest zurückzuführen sei. Die Stahlproduzenten im Reich der Mitte hätten laut Angaben des chinesischen Eisen- und Stahlverbands darauf im Januar mit moderat rückläufigen Produktionsraten reagiert. Angesichts der derzeit verhaltenen globalen Stahlnachfrage sei es nicht verwunderlich, dass sowohl die Stahlpreise in China als auch der Preis für LME-Stahl auf niedrigen Niveaus verharren würden. (07.02.2012/ac/a/m)
Auch wenn sich viele Unternehmen derzeit noch zurückhaltend gezeigt hätten, würden nach Einschätzung von Eurofer einige Frühindikatoren auf eine Verbesserung der Lage hindeuten. Der Verband gehe davon aus, dass gerade die Großhändler in der ersten Jahreshälfte ihre Lagerbestände wieder auffüllen würden. Die Nachfrage in den einzelnen Segmenten sei laut Eurofer differenziert zu betrachten. So sollte der Bausektor, der mit Abstand größte Stahlverbraucher, zwar wachsen, allerdings sei dies zum Großteil auf Renovierungs- und Modernisierungsprojekte zurückzuführen.
Während der Maschinenbau noch von einem hohen Auftragsbestand profitiere, dürfte die Nachfrage in der Automobilindustrie stabil bleiben. Gemeinsam würden diese drei Segmente rund 80% der gesamten Stahlnachfrage ausmachen.
Auch in China zeige sich die Nachfrage aktuell eher zurückhaltend, was jedoch zum Teil auf das chinesische Neujahrsfest zurückzuführen sei. Die Stahlproduzenten im Reich der Mitte hätten laut Angaben des chinesischen Eisen- und Stahlverbands darauf im Januar mit moderat rückläufigen Produktionsraten reagiert. Angesichts der derzeit verhaltenen globalen Stahlnachfrage sei es nicht verwunderlich, dass sowohl die Stahlpreise in China als auch der Preis für LME-Stahl auf niedrigen Niveaus verharren würden. (07.02.2012/ac/a/m)
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