Edelmetalle Angebotsrisiken lassen Platin und Palladium deutlich steigen
22.02.12 17:18
Commerzbank Corp. & Markets
Frankfurt (www.aktiencheck.de) - Die Edelmetalle profitieren von der guten Stimmung an den Finanzmärkten und können deutlich zulegen, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.
Gold steige auf 1.760 USD je Feinunze und damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Silber und Palladium würden mit über 34 USD bzw. rund 715 USD je Feinunze ebenfalls auf 2-Wochenhochs handeln. Den stärksten Preisanstieg der Edelmetalle habe aber Platin verzeichnet, das zum ersten Mal seit Ende September wieder die Marke von 1.700 USD je Feinunze überspringe. Der Platinpreis werde weiterhin vom Streik in der weltweit größten Platinmine, Rustenburg in Südafrika, unterstützt, der mittlerweile seit vier Wochen andauere.
Laut eigenen Angaben des Minenbetreibers Impala Platinum sei es seitdem zu Produktionsausfällen von mehr als 80 Tsd. Unzen gekommen. Da zudem die Gewerkschaften untereinander zerstritten seien, dürfte der Streik zunächst andauern, was den Platinpreis weiter unterstützen sollte.
Das Schwestermetall Palladium dürfte im Fahrwasser von Platin mit nach oben gezogen werden. Aber auch hier könnte es in diesem Jahr zu einer merklichen Verknappung des Angebots kommen. Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti zitiere einen Mitarbeiter des Finanzministeriums, dass Russland keine nennenswerten Mengen seiner staatlichen Palladiumreserven mehr verkaufen werde. Die Verkäufe dieser Reserven hätten zuletzt rund 1 Mio. Unzen pro Jahr betragen und seien damit über viele Jahre ein wesentlicher Bestandteil des Angebots gewesen. (22.02.2012/ac/a/m)
Gold steige auf 1.760 USD je Feinunze und damit den höchsten Stand seit mehr als zwei Wochen. Silber und Palladium würden mit über 34 USD bzw. rund 715 USD je Feinunze ebenfalls auf 2-Wochenhochs handeln. Den stärksten Preisanstieg der Edelmetalle habe aber Platin verzeichnet, das zum ersten Mal seit Ende September wieder die Marke von 1.700 USD je Feinunze überspringe. Der Platinpreis werde weiterhin vom Streik in der weltweit größten Platinmine, Rustenburg in Südafrika, unterstützt, der mittlerweile seit vier Wochen andauere.
Laut eigenen Angaben des Minenbetreibers Impala Platinum sei es seitdem zu Produktionsausfällen von mehr als 80 Tsd. Unzen gekommen. Da zudem die Gewerkschaften untereinander zerstritten seien, dürfte der Streik zunächst andauern, was den Platinpreis weiter unterstützen sollte.
Das Schwestermetall Palladium dürfte im Fahrwasser von Platin mit nach oben gezogen werden. Aber auch hier könnte es in diesem Jahr zu einer merklichen Verknappung des Angebots kommen. Die russische Nachrichtenagentur RIA Novosti zitiere einen Mitarbeiter des Finanzministeriums, dass Russland keine nennenswerten Mengen seiner staatlichen Palladiumreserven mehr verkaufen werde. Die Verkäufe dieser Reserven hätten zuletzt rund 1 Mio. Unzen pro Jahr betragen und seien damit über viele Jahre ein wesentlicher Bestandteil des Angebots gewesen. (22.02.2012/ac/a/m)
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