EUR/GBP kurzfristiger Verlauf abhängig vom Ausmaß der APP-Aufstockung
07.02.12 11:42
UniCredit Research
München (aktiencheck.de AG) - Woher die Einkaufsmanager für das Verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor in Großbritannien ihren Optimismus nehmen, ist dem geneigten Beobachter weitgehend schleierhaft, so die Analysten von UniCredit Research.
Abgesehen von diesen beiden Stimmungsindikatoren lasse alles andere in der britischen Konjunktur zu wünschen übrig. Das Ausmaß der Kreditvergabe britischer Banken an Verbraucher und Hausbesitzer sei zuletzt kaum der Rede wert gewesen und die Hauspreisinflation habe ihren Namen ebenfalls nicht verdient. Sie pendle bereits seit 14 Monaten um die Null Prozent.
Auch die übermorgen anstehenden Produktionsdaten würden niemanden vom Hocker reißen. Für das Donnerstag ebenfalls anstehende MPC-Treffen rechne man auf alle Fälle mit einer erneuten Ausweitung des BoE-Wertpapierankaufprogramms. Weitgehend offen sei indes das Ausmaß der Aufstockung. Die Konsensmehrheit, welcher sich die Analysten anschließen wollten, favorisiere einen Anstieg von GBP 50 Mrd. auf insgesamt 325 Mrd. Unter den 50 durch Bloomberg befragten Analysten würden aber immerhin 15 einen weiteren Schritt um GBP 75 erwarten, der auch von BoE-Super-Taube Adam Posen als notwendig betrachtet werde. Sollte das MPC letztere Variante wählen, wäre dies keinesfalls bereits im Wechselkurs EUR/GBP eingepreist.
Je nachdem, wie sich in den kommenden Tagen der Euro entwickle, würden GBP 75 Mrd eine Aufwärtsbewegung beschleunigen oder eine Abwärtsbewegung sehr stark einschränken. Würde die Ausweitung des so genannten APP auf GBP 50 Mrd. beschränkt bleiben, dürfte diese Entscheidung so gut wie keinen entscheidenden Einfluss auf EUR/GBP nehmen. In diesem Fall würde die Kursentwicklung ganz allein am Euro-Verlauf hängen. (07.02.2012/ac/a/m)
Abgesehen von diesen beiden Stimmungsindikatoren lasse alles andere in der britischen Konjunktur zu wünschen übrig. Das Ausmaß der Kreditvergabe britischer Banken an Verbraucher und Hausbesitzer sei zuletzt kaum der Rede wert gewesen und die Hauspreisinflation habe ihren Namen ebenfalls nicht verdient. Sie pendle bereits seit 14 Monaten um die Null Prozent.
Auch die übermorgen anstehenden Produktionsdaten würden niemanden vom Hocker reißen. Für das Donnerstag ebenfalls anstehende MPC-Treffen rechne man auf alle Fälle mit einer erneuten Ausweitung des BoE-Wertpapierankaufprogramms. Weitgehend offen sei indes das Ausmaß der Aufstockung. Die Konsensmehrheit, welcher sich die Analysten anschließen wollten, favorisiere einen Anstieg von GBP 50 Mrd. auf insgesamt 325 Mrd. Unter den 50 durch Bloomberg befragten Analysten würden aber immerhin 15 einen weiteren Schritt um GBP 75 erwarten, der auch von BoE-Super-Taube Adam Posen als notwendig betrachtet werde. Sollte das MPC letztere Variante wählen, wäre dies keinesfalls bereits im Wechselkurs EUR/GBP eingepreist.
Je nachdem, wie sich in den kommenden Tagen der Euro entwickle, würden GBP 75 Mrd eine Aufwärtsbewegung beschleunigen oder eine Abwärtsbewegung sehr stark einschränken. Würde die Ausweitung des so genannten APP auf GBP 50 Mrd. beschränkt bleiben, dürfte diese Entscheidung so gut wie keinen entscheidenden Einfluss auf EUR/GBP nehmen. In diesem Fall würde die Kursentwicklung ganz allein am Euro-Verlauf hängen. (07.02.2012/ac/a/m)
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