EUR/CHF seitwärts auf relativ schwachem Niveau
17.01.12 11:43
UniCredit Research
München (aktiencheck.de AG) - Beim EUR/CHF ist die Lage gänzlich unverändert, so die Analysten von UniCredit Research.
Der schwächelnde Euro macht Druck auf das Währungspaar, aber die immens starke Willensbekundung der SNB, das Mindestkursziel von 1,20 mit allen Mitteln verteidigen zu wollen, lasse den Devisenmärkten nicht die Spur einer Chance auf eine weitere Abschwächung. Wer allein aufgrund des Rücktritts von Hildebrand auf eine Verwässerung des SNB-Commitments setze, wäre denkbar schlecht beraten. Die SNB stünde für den Ernstfall mit Interventionen bereit. Dabei wäre es vermutlich schon ausreichend, wenn sie sich mit einigen Kursabfragen am Markt zeige und vorerst noch von physischen Eingriffen absehe.
Zugegebener Maßen werde EUR/CHF im Zuge des Euro-Abwärtstrends noch einige Zeit, womöglich mehrere Wochen, im Bereich um oder knapp unterhalb 1,21 anzutreffen sein. Die SNB werde dies so lange dulden, wie sie ihre Mitte Dezember veröffentlichten und ohnehin schon dürftigen Wachstums und Inflationsprognosen nicht in Gefahr sehe. Sollten allerdings Vorlaufindikatoren für Wachstum- und Deflation noch stärker in die unerwünschte Richtung laufen, würde die SNB nicht zögern, ihr Mindestkursziel für EUR/CHF heraufzusetzen. Eine Anpassung vor der nächsten geldpolitischen Lagebeurteilung Mitte März halten die Analysten von UniCredit Research jedoch für recht unwahrscheinlich. (17.01.2012/ac/a/m)
Der schwächelnde Euro macht Druck auf das Währungspaar, aber die immens starke Willensbekundung der SNB, das Mindestkursziel von 1,20 mit allen Mitteln verteidigen zu wollen, lasse den Devisenmärkten nicht die Spur einer Chance auf eine weitere Abschwächung. Wer allein aufgrund des Rücktritts von Hildebrand auf eine Verwässerung des SNB-Commitments setze, wäre denkbar schlecht beraten. Die SNB stünde für den Ernstfall mit Interventionen bereit. Dabei wäre es vermutlich schon ausreichend, wenn sie sich mit einigen Kursabfragen am Markt zeige und vorerst noch von physischen Eingriffen absehe.
Zugegebener Maßen werde EUR/CHF im Zuge des Euro-Abwärtstrends noch einige Zeit, womöglich mehrere Wochen, im Bereich um oder knapp unterhalb 1,21 anzutreffen sein. Die SNB werde dies so lange dulden, wie sie ihre Mitte Dezember veröffentlichten und ohnehin schon dürftigen Wachstums und Inflationsprognosen nicht in Gefahr sehe. Sollten allerdings Vorlaufindikatoren für Wachstum- und Deflation noch stärker in die unerwünschte Richtung laufen, würde die SNB nicht zögern, ihr Mindestkursziel für EUR/CHF heraufzusetzen. Eine Anpassung vor der nächsten geldpolitischen Lagebeurteilung Mitte März halten die Analysten von UniCredit Research jedoch für recht unwahrscheinlich. (17.01.2012/ac/a/m)
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