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Dieses Start-up wird bald selbstfahrende Autos versichern




09.01.18 11:00
Motley Fool

Wie du vielleicht weißt oder auch nicht, wird die Ära der selbstfahrenden Autos bald auf uns zukommen. An der Spitze dieser Mobilität steht Waymo, ein Tochterunternehmen des Mutterkonzerns Alphabet (WKN:A14Y6H). Waymo hat bei weitem die meisten Testkilometer unter der Haube und testet derzeit seinen Selbstfahrservice in Phoenix, Arizona. Das freiwillige Early Rider Programm des Unternehmens hat Berichten zufolge 10.000 Anmeldungen gehabt, bei denen ein selbstfahrender Wagen in Begleitung eines Sicherheitsfahrers die Kunden abholt und sie zum Beispiel beim Supermarkt absetzt. Bald jedoch wird der Sicherheitsfahrer entfernt, was uns der Zukunft etwas näher bringt.


Ein Element selbstfahrender Autos, an dem noch gearbeitet wird, ist jedoch die Haftpflichtversicherung. Waymo verfolgt auch in diesem Bereich einen innovativen Ansatz, da es sich kürzlich für das australische Versicherungsunternehmen Trov entschieden hat, um sowohl Personen als auch Besitztümer in Waymos selbstfahrenden Autos zu versichern. Hier ist der Grund.


Was ist Trov?

Es ist merkwürdig, dass Waymo ein kleines Unternehmen, das keine Erfahrung in der Kfz-Versicherung hat, als Partner auswählt, aber es gibt tatsächlich einen sehr interessanten Grund. Trov wurde 2012 gegründet und erhielt kürzlich Venture-Finanzierungen der Münchner Rück (WKN:843002). Die Münchener Rück wird wiederum die Risiken des Waymo-Programms von Trov übernehmen.


Vor dem Waymo-Deal hatte Trov eigentlich keine Erfahrung damit, Menschen oder Autos zu versichern. Das Unternehmen versichert in der Regel Elektronik, wie Kameras, Laptops, Tablets und andere teure Geräte. Einer der Vorteile von Trov besteht darin, dass Nutzer bestimmte elektronische Geräte über eine mobile App versichern können, ohne dass sie eine umfassende Police abschließen müssen, die alles abdeckt, was sie besitzen.


Darüber hinaus – und das ist vielleicht das Wichtigste – ermöglicht die App seinen Kunden, die Berichterstattung nach Belieben zu ändern. So zum Beispiel, wenn du deine teure Kamera auf einer einwöchigen Klettertour zum Grand Canyon mitnehmen willst, kannst du die Kamera für genau diese Woche versichern.


Waymo war offenbar sehr angetan von dieser Eigenschaft der Risikomessung in „Mikrozeiträumen“ oder relativ kleinen Zeiträumen, so das Wall Street Journal. Trov hat dieses Feature dann für Waymo auch verwendet, um die Passagiere und ihre Besitztümer nur für die Dauer einer bestimmten, einmaligen Fahrt zu versichern. Die Fähigkeit, Risiken in kurzen Zeitschritten zu messen, ist vergleichbar mit der Art und Weise, wie einige Cloud-Computing-Unternehmen jetzt für Enterprise Storage berechnen und sekundengenau berechnen.


Dieser Auftrag ist eine große Sache für Trov, gelinde gesagt. Es ist nicht nur der erste Ausflug des Unternehmens in selbstfahrende Autos, sondern Waymo ist auch der erste Firmenkunde von Trov.


Disruption der traditionellen Versicherung

Einer der interessanteren Effekte der selbstfahrenden Revolution ist, dass sie nicht nur die Automobil- und Taxiindustrie, sondern auch die damit verbundene finanzielle Wertschöpfungskette verändern wird. Tatsächlich werden die US-Autoversicherungsprämien laut Accenture zwischen 2020 und 2035 voraussichtlich um mehr als 15 % sinken. Mit zunehmender Konnektivität und größeren Datenmengen wird das wahrscheinlich mehr nutzungsbasierte Versicherungsangebote wie das von Trov ermöglichen.


Trov selbst könnte ein FinTech-Name sein, den man sich in Zukunft ansehen sollte. Obwohl das Unternehmen derzeit privat ist, strebt Trov 2018 den Eintritt in den US-Markt an. Wenn die Waymo-Partnerschaft erfolgreich ist und das Unternehmen geografisch erfolgreich expandiert, wird es vielleicht irgendwann den Gang an die Börse in Erwägung ziehen, also halten Sie die Augen offen.


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Suzanne Frey ist Führungskraft bei Alphabet und Mitglied des Vorstands von The Motley Fool.


The Motley Fool hält und empfiehlt Alphabet (A-Aktien), Alphabet (C-Aktien). The Motley Fool empfiehlt Accenture.


Dieser Artikel wurde von Billy Duberstein auf Englisch verfasst und am 03.01.2018 auf Fool.com veröffentlicht. Er wurde übersetzt, damit unsere deutschen Leser an der Diskussion teilnehmen können.


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