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Deutsche Telekom Q1-Zahlen: Umsatz steigt organisch um 3,1% - Organisches EBITDA-Plus von 6,6% - Aktiennews




09.05.18 08:51
aktiencheck.de

Bonn (www.aktiencheck.de) - Deutsche Telekom Q1-Zahlen: Umsatz steigt organisch um 3,1% - Organisches EBITDA-Plus von 6,6% - Aktiennews

Auf beiden Seiten des Atlantiks ein guter Start ins Jahr 2018 für die Deutsche Telekom (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, Nasdaq OTC-Symbol: DTEGF): Der Umsatz des Konzerns stieg im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum organisch - also bereinigt um Veränderungen von Wechselkursen und Konsolidierungskreis - um 3,1 Prozent, so das Unternehmen in einer aktuellen Pressemitteilung. Näheres entnehmen Sie bitte dem Wortlaut der folgenden Pressemeldung:

Das bereinigte EBITDA legte organisch sogar um 6,6 Prozent zu. In den berichteten Zahlen macht sich der starke Euro, der im Vergleich zum Vorjahr gegenüber dem US-Dollar um mehr als 15 Prozent zugelegt hat, bemerkbar. Der Umsatz ging hier folglich um 3,9 Prozent auf 17,9 Milliarden Euro zurück. Das bereinigte EBITDA blieb berichtet stabil auf 5,5 Milliarden Euro.

"Wir bleiben auch 2018 in der Erfolgsspur", sagte Tim Höttges, Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom. "Das in unserer Branche einzigartige Wachstumsprofil ermöglicht es uns, einmal mehr die Prognose anzuheben."

Aufwärts bewegen sich auch andere wichtige Kennziffern. Der Free Cashflow lag im ersten Quartal 2018 bei 1,4 Milliarden Euro. Das waren 12,5 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Wegen einer deutlichen Verbesserung im Finanzergebnis stieg der Konzernüberschuss um 32,8 Prozent auf 1,0 Milliarden Euro. Auf bereinigter Basis ergab sich ein Plus von 26,7 Prozent auf 1,2 Milliarden Euro.

Getrieben durch die Entwicklung in den USA, wo T-Mobile US die Erwartungen nach einem starken ersten Quartal angehoben hat, erhöht die Deutsche Telekom ihre Prognose für das bereinigte EBITDA im Gesamtjahr 2018 von rund 23,2 auf rund 23,3 Milliarden Euro. Der Free Cashflow soll unverändert bei rund 6,2 Milliarden Euro liegen.

Deutschland - Meilenstein bei Glasfaser-Kunden

Mehr als 10 Millionen Kunden nutzen in Deutschland Glasfaser-basierte Anschlüsse der Telekom (FFTH, VDSL/Vectoring). Die Gesamtzahl kletterte im ersten Quartal auf 10,4 Millionen, das waren 2,8 Millionen oder 37 Prozent mehr als noch vor einem Jahr. 781.000 neue Kunden alleine in den ersten drei Monaten des Jahres bedeuten abermals ein Rekordquartal als Resultat des konsequenten Ausbaus des Glasfasernetzes in Deutschland. Zum Ende des ersten Quartals konnten 72,7 Prozent aller Festnetz-Haushalte Glasfaserprodukte nutzen. Vor einem Jahr waren es erst 65,7 Prozent gewesen. Im Breitbandmarkt steigerte die Telekom mit 95.000 neuen Kunden ihren Anteil erneut. 3,8 Millionen Kunden genießen die Vorteile der MagentaEins Bündelprodukte, 16,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor.

Im Mobilfunk ist die maßgebliche Kennziffer, die mobilen Service-Umsätze, stark beeinflusst durch eine Änderung des Bilanzierungsstandards zur Erlösermittlung und -erfassung (IFRS 15). Rechnet man diesen Effekt heraus, so kommt man auf ein deutliches Plus von 3,2 Prozent. Die Telekom hat damit weiter die Marktführerschaft in Deutschland inne. Knapp 1,1 Millionen Telekom Kunden können durch die Option StreamOn, die im April 2017 startete, Musik und Videos ohne Anrechnung auf ihr Datenvolumen mobil nutzen.

Der Umsatz des operativen Segments Deutschland ging im Berichtszeitraum leicht um 1,3 Prozent auf 5,3 Milliarden Euro zurück. Dabei stiegen jedoch die Service-Umsätze des Segments abseits der Geräte-Verkäufe, also die Erlöse mit Sprach- und Daten-Diensten sowie Zusatzprodukten wie Entertain, um rund 1,2 Prozent. Gleichzeigt wuchs das bereinigte EBITDA um 1,3 Prozent auf 2,1 Milliarden Euro. Daraus errechnet sich eine bereinigte EBITDA-Marge von 39,1 Prozent, das ist ein Prozentpunkt mehr als im Vorjahr.

USA - Der Un-carrier marschiert weiter

Auch im ersten Quartal zeigt sich das mittlerweile gewohnte Bild in den USA. T-Mobile US wächst bei Kunden- und Finanzkennzahlen weiter stürmisch. Seit nun 20 Quartalen in Folge verzeichnet das Unternehmen mehr als eine Million Neukunden. Zwischen Januar und März 2018 waren es 1,4 Millionen. Unterstützt wird diese Entwicklung durch die extrem geringe Wechslerrate. Im ersten Quartal erreichte diese wichtige Kennziffer bei eigenen Vertragskunden ein Rekordtief von 1,07 Prozent. T-Mobile US hatte zum Ende des Berichtszeitraums insgesamt 74,0 Millionen Kunden.

Auf Wachstumkurs bleiben auch die Erlöse. Der Gesamtumsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum im ersten Quartal um 8,7 Prozent auf 10,4 Milliarden Dollar. Das bereinigte EBITDA kletterte um 12,8 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar. T-Mobile US erhöhte seine Prognosen für das laufende Jahr und erwartet nun einen Zuwachs bei den Vertragskunden um 2,6 bis 3,3 Millionen statt zuvor 2,0 bis 3,0 Millionen. Das bereinigte EBITDA soll auf Basis des für das Unternehmen gültigen Rechnungslegungsstandards US-GAAP jetzt bei 11,4 bis 11,8 Milliarden Dollar liegen statt zuvor bei 11,3 bis 11,7 Milliarden Dollar.

Europa - Positive Entwicklung setzt sich fort

Auch im neuen Jahr setzten sich die erfreulichen Trends aus 2017 im Europageschäft fort. Die Zahl der Kunden, die ein Bündelprodukt aus Festnetz und Mobilfunk nutzen, erreichte zum Ende des ersten Quartals 2,4 Millionen. Das waren 51,1 Prozent mehr als noch ein Jahr zuvor. Dieser Erfolg der Konvergenzstrategie soll mit der angekündigten Übernahme von UPC Austria in Österreich wiederholt werden.

Die Finanzkennzahlen entwickelten sich im Berichtszeitraum ebenfalls positiv. Der Umsatz des operativen Segments Europa stieg um 1,1 Prozent auf 2,8 Milliarden Euro, während das bereinigte EBITDA um 2,5 Prozent auf 0,9 Milliarden Euro zulegte. Darin enthalten sind auch Währungseffekte. Organisch verblieb ein Umsatzplus von 0,2 Prozent und ein Wachstum des bereinigten EBITDA um 1,6 Prozent. Bei der Ergebnisentwicklung macht sich vor allem der Abbau der indirekten Kosten positiv bemerkbar.

Systemgeschäft - Investitionen in neues Geschäft belasten

T-Systems gelang es, den Auftragseingang im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 18,2 Prozent auf 1,5 Milliarden Euro zu steigern. Beim Umsatz gab es dagegen ein kleines Minus von 2,3 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Unverändert ist in der IT-Division der Preisdruck in der Branche und zurückgehendes Volumen spürbar.

Ergebnisseitig machten sich im ersten Quartal vor allem die hohen Aufwendungen für neue Geschäftsfelder wie Internet of Things, Cloud und Gesundheit in der Digital Division bemerkbar. Das bereinigte EBITDA ging wegen dieser Anlaufkosten gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 40,6 Prozent auf 57 Millionen Euro zurück. Beim bereinigten EBIT gab es einen Rückgang auf minus 38 Millionen Euro. Trotz dieser Ergebnisse hält T-Systems an den Zielen für das Gesamtjahr fest.

Detaillierte Zahlen der Deutschen Telekom AG können Sie unter dem folgenden Link abrufen:
https://www.telekom.com/de/medien/medieninformationen/detail/bericht-zum-ersten-quartal-2018-524316

Börsenplätze Deutsche Telekom-Aktie:

XETRA-Aktienkurs Deutsche Telekom-Aktie:
14,505 EUR -0,41% (08.05.2018, 17:35)

Tradegate-Aktienkurs Deutsche Telekom-Aktie:
14,505 EUR -0,12% (09.05.2018, 08:45)

ISIN Deutsche Telekom-Aktie:
DE0005557508

WKN Deutsche Telekom-Aktie:
555750

Ticker-Symbol Deutsche Telekom-Aktie Deutschland:
DTE

Nasdaq OTC Ticker-Symbol Deutsche Telekom-Aktie:
DTEGF

Kurzprofil Deutsche Telekom AG:

Die Deutsche Telekom AG (ISIN: DE0005557508, WKN: 555750, Ticker-Symbol: DTE, Nasdaq OTC-Symbol: DTEGF) gehört mit rund 168 Millionen Mobilfunk-Kunden, 28 Millionen Festnetz- und 19 Millionen Breitband-Anschlüssen zu den führenden integrierten Telekommunikations-Unternehmen weltweit.

Die Deutsche Telekom bietet Produkte und Dienstleistungen aus den Bereichen Festnetz/Breitband, Mobilfunk, Internet und Internet-TV für Privatkunden sowie Lösungen der Informations- und Kommunikationstechnik für Groß- und Geschäftskunden.

Die Deutsche Telekom ist in mehr als 50 Ländern vertreten. Im Geschäftsjahr 2017 hat die Deutsche Telekom mit weltweit rund 216.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 74,9 Milliarden Euro erwirtschaftet - rund 66 Prozent davon außerhalb Deutschlands. (09.05.2018/ac/a/d)







 
 
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