Deutsche Industrie mit etwas mehr Elan ins Jahr 2012
03.02.12 17:05
HSBC Trinkaus & Burkhardt
Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - In der kommenden Woche dürfte deutlich werden, wie sich die deutsche Industrie zum Jahresende hin geschlagen hat. Noch im November kam es hier zu großer Unsicherheit, weil die Neuaufträge wegzubrechen schienen, so die Analysten von HSBC Trinkaus & Burkhardt.
So hätten im Betrachtungsmonat 4,8% weniger Orders hingenommen werden müssen als im Vormonat. Grund sei vor allem das Ausland gewesen: Die Nachfrage aus Ländern außerhalb der Eurozone habe um satte 10,3% nachgegeben. Mit Blick auf die Sentimenterhebungen, die sich zuletzt wieder verbessert hätten - der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland habe jüngst sogar wieder zurück in den Expansionsbereich kehren können - habe sich die Auftragslage zum Jahresende hin wohl nicht weiter verschärft. Die Analysten würden mit einem soliden Monatsplus von 1,8% rechnen.
Die Produktion dürfte im Dezember allerdings nicht weiter gesteigert worden sein. Zwar habe das bis dahin ungewöhnlich milde Winterwetter den Bauunternehmen wohl in die Hände gespielt. Ernüchterung bringe allerdings der Blick auf die Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA), laut dem die PKW-Produktion Ende 2011 um satte 20% gg. Vm. eingebrochen sei. Die Analysten würden deshalb für die Gesamtproduktion mit einem Minus von 0,4% gg. Vm. rechnen. In den kommenden Monaten sollte sich der Output aber wieder moderat erholen können, auch weil die jüngsten ifo-Exporterwartungen wieder auf eine moderate Belebung der Auslandsnachfrage hinweisen würden. Dies sei auch Grund dafür, warum der Handelsbilanzüberschuss nicht gänzlich kollabieren dürfte. Man rechne mit einem Dezemberüberschuss von 11 Mrd. EUR. (03.02.2012/ac/a/m)
So hätten im Betrachtungsmonat 4,8% weniger Orders hingenommen werden müssen als im Vormonat. Grund sei vor allem das Ausland gewesen: Die Nachfrage aus Ländern außerhalb der Eurozone habe um satte 10,3% nachgegeben. Mit Blick auf die Sentimenterhebungen, die sich zuletzt wieder verbessert hätten - der Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe in Deutschland habe jüngst sogar wieder zurück in den Expansionsbereich kehren können - habe sich die Auftragslage zum Jahresende hin wohl nicht weiter verschärft. Die Analysten würden mit einem soliden Monatsplus von 1,8% rechnen.
Die Produktion dürfte im Dezember allerdings nicht weiter gesteigert worden sein. Zwar habe das bis dahin ungewöhnlich milde Winterwetter den Bauunternehmen wohl in die Hände gespielt. Ernüchterung bringe allerdings der Blick auf die Zahlen des Verbands der Automobilindustrie (VDA), laut dem die PKW-Produktion Ende 2011 um satte 20% gg. Vm. eingebrochen sei. Die Analysten würden deshalb für die Gesamtproduktion mit einem Minus von 0,4% gg. Vm. rechnen. In den kommenden Monaten sollte sich der Output aber wieder moderat erholen können, auch weil die jüngsten ifo-Exporterwartungen wieder auf eine moderate Belebung der Auslandsnachfrage hinweisen würden. Dies sei auch Grund dafür, warum der Handelsbilanzüberschuss nicht gänzlich kollabieren dürfte. Man rechne mit einem Dezemberüberschuss von 11 Mrd. EUR. (03.02.2012/ac/a/m)
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