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DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien




06.12.12 06:32
Dow Jones Newswires



DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien




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+++++ TAGESTHEMA +++++




Der Deutschen Bank droht neuer Ärger: Wertpapieraufseher in den USA überprüfen Vorwürfe, nach denen die Bank während der Finanzkrise Papierverluste in Milliardenhöhe verschleiert haben könnte, berichten Personen aus dem Umfeld der Ermittler. Die Deutsche Bank erklärte, sie habe eine "sorgfältige und genaue" Prüfung in Auftrag gegeben. Die Vorwürfe von drei ehemaligen Mitarbeitern in den USA seien "vollständig unbegründet". Die ehemaligen Deutschbanker hatten der SEC gegenüber erklärt, Händler der Deutschen Bank hätten ein Derivate-Portfolio mit zu hohen Werten ausgewiesen, um rasant anwachsende Verluste im Zuge des Kollaps der Märkte im Jahr 2008 zu verstecken, berichten die Insider. Die FT hatte erstmals über die Vorwürfe berichtet. Die Ermittlungen der SEC laufen nach Auskunft der informierten Personen bereits seit Mai 2010. Sie sind offiziell noch nicht abgeschlossen, allerdings ist unklar, wie intensiv die Aufsicht der Sache noch nachgeht.




+++++ AUSBLICK KONJUNKTUR +++++




- US
14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche)
PROGNOSE: 375.000
zuvor: 393.000




+++++ ÜBERSICHT INDIZES +++++




INDEX Stand +/- %
S&P-500-Future 1.405,40 -0,21%
Nasdaq-Future 2.634,00 -0,13%
Nikkei-225 9.545,16 +0,81%
Hang-Seng-Index 22.258,15 -0,06%
Shanghai-Composite 2.030,14 -0,09%
Kospi 1.949,62 +0,13%
S&P/ASX 200 4.509,30 -0,25%




+++++ FINANZMÄRKTE +++++




OSTASIEN (VERLAUF)




An den asiatischen Aktienmärkten überwiegen die Pluszeichen. Der schwächere Yen stützt weiter die Börse in Tokio. In Hongkong stehen die Versicherer im Fokus der Anleger. Vorgaben aus den USA beflügeln die Kurse zusätzlich. Der Einkaufsmanagerindex des Institute for Supply Management für das nichtverarbeitende Gewerbe fiel besser aus als erwartet. Auch bei den Verhandlungen über die US-Fiskalklippe sehen Beobachter Fortschritte. Laut Medienberichten haben eine Reihe von Republikanern einen Brief unterschrieben, wonach alle Optionen über Steuern und die Kürzung von Sozialleistungen geprüft werden sollten. In China bröckelt der Shanghai-Composite-Index leicht ab. Der Markt hält aber im Großen und Ganzen seine kräftigen Gewinne vom Vortag. Hoffnungen auf eine wirtschaftsfreundliche Politik der Regierung in Peking hatten das Börsenbarometer zur Wochenmittte um knapp 3 Prozent nach oben getrieben. In Südkorea legt der Kospi leicht zu, obwohl zwei einheimische Elektronik-Unternehmen zu einer Gruppe von sieben Unternehmen gehören, die von europäischen Aufsehern wegen Kartellvorwürfen bestraft werden sollen.




US-NACHBÖRSE




Die Aktien des Netzwerkausrüsters Broadcom sind am Mittwoch im nachbörslichen Handel leicht gestiegen. Das Unternehmen verzeichnete im Mobilfunkbereich etwas besser als erwartete Einnahmen. Daneben wurde auch die Umsatzprognose für das vierte Quartal auf 2 bis 2,1 Milliarden Dollar von zuvor 1,95 bis 2,1 Milliarden Dollar leicht angepasst. Bis um 19.28 Uhr Ortszeit verbesserte sich die Broadcom-Aktie auf nasdaq.com um 0,8 Prozent auf 32,66 Dollar.




WALL STREET




Index Schlussstand Bewegung % Bewegung abs.
Dow Jones Industrial 13.034,49 +0,6% +82,71
S&P-500 1.409,28 +0,2% +2,23
Nasdaq-Composite 2.973,70 -0,8% -22,99
Nasdaq-100 2.637,89 -1,1% -30,00

Vortag
Umsatz (Aktien) 0,76 Mrd 0,67 Mrd
Gewinner 1.581 1.465
Verlierer 1.443 1.543
Unverändert 121 127




Anzeichen für eine brummende Wirtschaft sowie die Hoffnung auf ein Umschiffen der Fiskalklippe haben den Blue Chips an Wall Street am Mittwoch Gewinne beschert. Sowohl der ISM-Index für das nichtverarbeitende Gewerbe als auch Daten zu den Auftragseingängen in der Industrie sind besser ausgefallen als erwartet. Hinzu kam frische China-Fantasie, Peking will die heimische Wirtschaft stützen. Aktien der Citigroup stiegen um gut 6 Prozent. Die Bank hat sich eine Schrumpfkur verordnet. Die Titel des Versicherers Travelers machten knapp 5 Prozent gut. Travelers ist bei dem Supersturm Sandy vermutlich glimpflich davon gekommen. Der Kurs der Apple-Aktie fiel um 6,4 Prozent, nachdem Nokia sein neues Windows-Smartphone Lumia 620 vorgestellt und mit China Mobile einen Vertrag zum Verkauf des Smartphones Lumia 920 geschlossen hat. Aktien von Facebook profitierten von der bevorstehenden Aufnahme in den Nasdaq-100-Index und gewannen 0,9 Prozent.




TREASURYS




Änderung Rendite
10-Jährige 100-9/32 +4/32 1,59%
30-Jährige 99-12/32 unv. 2,78%




Wie schon an den Vortagen stützte noch immer die anhaltende Unsicherheit wegen des US-Haushaltsstreits.




DEVISEN




DEVISEN zuletzt +/- % 0.00 Uhr Mi, 10.06 Uhr
EUR/USD 1,3058 -0,1% 1,3071 1,3111
EUR/JPY 107,6332 -0,1% 107,7381 107,8052
USD/JPY 82,4200 -0,0% 82,4310 82,2030
USD/KRW 1083,3500 +0,1% 1082,6900 1081,1300
USD/CNY 6,2283 +0,0% 6,2253 6,2253
AUD/USD 1,0462 +0,1% 1,0454 1,0476




Der Euro geriet zum Dollar im Gefolge einer schwachen spanischen Anleiheauktion unter Druck.




++++ ROHSTOFFE +++++




ÖL




Sorte/Handelsplatz aktuell Vortag (Settlmt) Bewegung % Bewegung abs.
WTI/Nymex 87,72 87,88 -0,18 -0,16
Brent/ICE 108,89 108,81 0,07 0,08




Der Ölpreis fiel um 0,7 Prozent auf 87,88 Dollar je Fass WTI-Öl. Zwar waren die wöchentlichen Rohöllagerbestände gefallen, doch der drastische Anstieg bei Benzin und Destillaten brachen den Preis unter Druck.




METALLE




Metall aktuell Vortag Bewegung % Bewegung abs.
Gold (Spot) 1.687,99 1.694,60 -0,4% -6,61
Silber (Spot) 32,66 32,88 -0,7% -0,22
Platin (Spot) 1.574,75 1.583,75 -0,6% -9,00
Kupfer-Future 3,65 3,67 -0,5% -0,02




Gold baute die jüngsten Verluste noch aus und fiel auf 1.693 Dollar je Feinunze. Goldman Sachs sieht steigende Abwärtsrisiken in dem Edelmetall, unter anderem wegen einer sich bessernden US-Konjunktur.




+++++ MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR +++++




GRIECHENLAND




Standard & Poor's (S&P) sieht Griechenland wegen des Programms zum Rückkauf von Staatsanleihen vorübergehend wieder in teilweisem Zahlungsverzug. Die Ratingagentur senkte die Bonitätsnote des Landes um eine Stufe auf SD von zuvor CCC. Das Angebot zum Rückkauf der Staatsanleihen von privaten Anlegern stelle eine Umschuldung dar, teilte S&P mit. Allerdings kündigte die Agentur auch an, dass das Rating nach dem Abschluss des Rückkaufprogramms um den 17. Dezember voraussichtlich wieder heraufgesetzt werden dürfte.




SCHULDENKRISE




Die Ratingagentur Moody's warnt vor einer Ausbreitung der Staatsschuldenkrise. Noch stünden Unternehmen, die vor allem in Nordeuropa tätig seien, besser da als jene in Südeuropa. Es wachse aber die Gefahr, dass sich die wirtschaftlichen Schwierigkeiten im Süden auch auf die Länder im Norden ausweiteten, urteilt Moody's. Die irische Regierung hat die Details ihres harten Sparpakets für das Jahr 2013 enthüllt. Das Land muss im Rahmen eines Rettungsplans rigide Auflagen der Gläubiger erfüllen, um Ende des nächsten Jahres eine Rückkehr an die Kapitalmärkte zu schaffen.




THYSSENKRUPP




hebt die Berufung der Vorstandsmitglieder Olaf Berlien und Edwin Eichler mit Wirkung zum Jahresende auf. Der Aufsichtsrat habe zu optimistische und falsche Annahmen der Konzernführung als wesentlichen Grund für die Fehlentwicklungen bei den Stahlprojekten in den USA und Brasilien ausgemacht, teilte der Konzern mit. Die Verträge der beiden Manager wären eigentlich erst 2017 ausgelaufen. Zudem verlässt Vorstand Jürgen Claasen das Unternehmen. Gegen ihn laufen derzeit Untersuchungen wegen Untreue.




EADS




Im Tauziehen um die Aktionärsstruktur von EADS haben sich Frankreich und Deutschland endlich geeinigt. Der Rüstungsriese kann sich etwas aus der festen Umklammerung der Staaten befreien. Deutsche und Franzosen halten künftig jeweils 12 Prozent an dem europäischen Konzern. Weitere 4 Prozent gehören Spanien. Bundeskanzlerin Angela Merkel hat die Einigung auf eine neue Aktionärsstruktur begrüßt und betont, die deutsch-französische Balance bleibe damit gewahrt.




NOKIA




hat einen Vertrag mit Chinas größtem Mobilfunkanbieter unterzeichnet. China Mobile wird unter anderem das neue Aushängeschild des Konzerns - das Smartphone Lumia 920 - anbieten.




TRAVELERS




ist beim Supersturm Sandy vermutlich glimpflich davon gekommen. Travelers beziffert den möglichen versicherten Schaden durch den Wirbelsturm auf 650 Millionen US-Dollar. Das ist deutlich weniger als der Wettbewerber Allstate mit fast 1,08 Milliarden Dollar erwartet.




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DJG/raz/ros



(END) Dow Jones Newswires




December 06, 2012 01:32 ET (06:32 GMT)




Copyright (c) 2012 Dow Jones & Company, Inc.








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