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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Verluste aus Anleihen steuerlich absetzbar - bei der Scholz-Anleihe erkennen erste Finanzämter auf den Einspruch hin die Verlustzuweisungen an (deutsch)




14.03.18 16:15
dpa-AFX

SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Verluste aus Anleihen steuerlich absetzbar - bei der Scholz-Anleihe erkennen erste Finanzämter auf den Einspruch hin die Verlustzuweisungen an



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DGAP-News: SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB / Schlagwort(e):


Anleihe/Kapitalmaßnahme


SCHIRP & PARTNER Rechtsanwälte mbB: Verluste aus Anleihen steuerlich


absetzbar - bei der Scholz-Anleihe erkennen erste Finanzämter auf den


Einspruch hin die Verlustzuweisungen an



14.03.2018 / 16:15


Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.



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Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB: Verluste bei Anleihen steuerlich


absetzbar - erfolgreiches Einspruchsverfahren gegen Finanzbehörden geführt



Anleger können den Fiskus an Verlusten beteiligen, die sie mit Anleihen


erleiden



Viele Anleihen bescheren den Anlegern herbe Verluste. Beispielsweise haben


die Anleger mit der Scholz-Anleihe (WKN: A1MLSS, ISIN: AT0000A0U9J2) einen


Verlust von über 90 % erlitten. Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB zeigen


einen Weg auf, wie die aufgetretenen Verluste steuerlich geltend gemacht


werden können. So kann man zumindest einen Teil des Schadens durch


steuerliche Effekte kompensieren.



Die Finanzbehörden standen bislang auf dem Standpunkt, die Verluste seien


nicht steuerlich anzuerkennen. Eine neuere Entscheidung des


Bundesfinanzhofes (BFH) zwingt die Finanzbehörden jedoch zum Einlenken. Der


BFH hat mit Urteil vom 24. Oktober 2017 - VIII R 13/15 entschieden, dass der


endgültige Ausfall einer Kapitalforderung in der privaten Vermögenssphäre


nach Einführung der Abgeltungssteuer zu einem steuerlich anzuerkennenden


Verlust nach § 20 Abs. 2 Satz 1 Nr. 7 EStG führt. Dies gilt auch für


Verluste aus Anleihen, wie zum Beispiel der Scholz-Anleihe.



Schirp & Partner raten ihren Mandanten daher, die Verluste aus Anleihen in


der Steuererklärung geltend zu machen. Falls die Finanzbehörden diese


Verluste nicht anerkennen, raten Schirp & Partner dazu, Einspruch einzulegen


und dabei auf das neue Urteil des BFH zu verweisen.



Dieses Vorgehen erweist sich als erfolgreich. Im ersten bislang


durchgeführten Einspruchsverfahren gegen einen Steuerbescheid, in dem die


Scholz-Verluste nicht anerkannt worden waren, hat das Finanzamt einlenken


müssen. Die Verluste aus der Scholz-Anleihe wurden nunmehr, in der


Einspruchsentscheidung, vollständig anerkannt.



Anne Wenzelewski, Rechtsanwältin und Fachanwältin für Steuerrecht bei Schirp


& Partner Rechtsanwälte mbB, die den Einspruchsführer in diesem Verfahren


beraten hat: "Das erfolgreiche Einspruchsverfahren ist für unseren Mandanten


bares Geld wert. Nun muss sich der Fiskus an den aufgetretenen Verlusten


beteiligen. Das ist nur fair, weil der Fiskus ja auch gern die Hand aufhält,


wenn der Anleger Gewinne realisiert. Alle Anleger sollten gegenüber dem


Finanzamt hart bleiben, die Verluste in der Steuererklärung angeben und


gegebenenfalls Einspruch einlegen. Gerne unterstützen wir bei der


Einspruchsbegründung gegenüber dem Finanzamt oder, falls notwendig, auch in


einem Finanzgerichtsprozess".



Die Entscheidung des BFH kann auch für die Anleger Bedeutung haben, die in


folgende andere Anleihen investiert haben:



Friedola Gebr. Holzapfel GmbH, WKN: A1MLYJ; Gebr. Sanders, WKN: A1X3MD;


German Pellets, WKN: A1H3J6, A13R5N, A141BE, A1TNAP; Getgoods.de, WKN:


A1PGVS; GEWA 5 to 1, WKN: A1YC7Y; Golden Gate GmbH, WKN: A1KQXX; KARLIE


Group GmbH, WKN: A1TNG9; KTG Agrar SE, WKN: A1H3VN, A1ELQU, A11QGQ; KTG


Energie AG , WKN: A1ML25; Laurèl GmbH, WKN: A1RE5T; MIFA Mitteld. Fahrrad.


AG, WKN: A1X25B; MS Deutschland Beteiligungs GmbH, WKN: A1RE7V; Penell, WKN:


A11QQ8; STEILMANN, WKN: A14J4G, A12UAE , A1PGWZ ; RUDOLF WOEHRL AG, WKN:


A1R0YA; RENA GmbH WKN: A1TNHG, A1ZAEM; Strenesse AG, WKN: A1TM7E; Scholz,


WKN: A1MLSS; Travel 24, WKN: A1PGRG; Günther Zamek GmbH & Co. KG, WKN:


A1K0YD.



Kontakt für Rückfragen: Rechtsanwältin Anne Wenzelewski (Fachanwältin für


Steuerrecht), Schirp & Partner Rechtsanwälte mbB, Leipziger Platz 9, 10117


Berlin, Tel. 030-3276170, e-mail wenzelewski@ssma.de, URL: www.ssma.de




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14.03.2018 Veröffentlichung einer Corporate News/Finanznachricht,


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