CineMedia meldet vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2010
08.03.11 16:55
Ad hoc
München (aktiencheck.de AG) - Nach einem starken letzten Quartal 2010 mit deutlichen Zuwächsen in der digitalen Postproduktion erzielte der CineMedia-Konzern im Geschäftsjahr 2010 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von insgesamt 50,0 Mio. EUR gegenüber 52,5 Mio. EUR in 2009. Die Rohertragsmarge stieg um 2 Prozentpunkte, der Rohertrag belief sich auf 34,9 Mio. EUR nach 35,6 Mio. EUR in 2009 und lag damit um 1,8 Prozent unter dem Vorjahreswert. Damit hat sich das Unternehmen in einem Marktumfeld, das durch einen geringen Anteil deutscher Produktionen, technologisch bedingte Umwälzungen, hohen Kostendruck bei Produzenten und Preisdruck bei Dienstleistern gekennzeichnet ist, sehr gut behauptet.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 7,6 Mio. EUR nach 10,4 Mio. EUR in 2009. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus den im Vorjahreswert enthaltenen Erträgen von 2,9 Mio. EUR aus Schadenersatzansprüchen. Den um 1,2 Mio. EUR geringeren Personalaufwendungen standen um 0,6 Mio. EUR höhere sonstige betriebliche Aufwendungen, unter anderem für Aufwendungen im Zusammenhang mit der fehlerhaften Dividendenausschüttung in 2008 und 2009, entgegen. Geringere planmäßige Abschreibungen und der erneut gesunkene Zinsaufwand führten zu einem EBIT von 4,1 Mio. EUR und Vorsteuerergebnis (EBT) von 4,1 Mio. EUR in 2010 nach 6,4 Mio. EUR bzw. 6,2 Mio. EUR in 2009.
Bei einem Konzerneigenkapital von 12,5 Mio. EUR verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 22,6 auf 28,35 Prozent. Der Konzern hat bis auf ein langfristiges Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. EUR zu einem seit April 2010 reduzierten Zinssatz die Finanzverbindlichkeiten zurückgeführt. Die Nettoliquidität erhöhte sich von 1,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,2 Mio. EUR zum Bilanzstichtag 2010.
Mit der schrittweisen Digitalisierung der Kinos wollen wir im laufenden Jahr wie bereits vermeldet weitgehende Rationalisierungspotenziale in der Herstellung von Filmvorführkopien umsetzen. Die Maßnahmen werden uns den Handlungsspielraum verschaffen, um den konsequenten Umbau auf digitale Wertschöpfungsketten auch bei kurzfristigen Veränderungen des Marktes mit nachhaltig positivem Ergebnis weiter voranzutreiben. Aufgrund der damit verbundenen Aufwendungen werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung 2011 eine Dividende von 0,09 EUR pro Aktie in einem Gesamtvolumen von 1,0 Mio. EUR vorschlagen.
Mit effizienteren Workflows für digital gedrehte TV-Serien, neuen Angeboten am Drehort und der Weiterentwicklung von Dienstleistungen mit technischen Alleinstellungsmerkmalen wollen wir unsere Wettbewerbsposition weiter stärken und neue Kunden gewinnen. Insgesamt erwarten wir auch unter Berücksichtigung der Aufwendungen für die Personalmaßnahmen in der Serienkopierung in 2011 ein deutliches positives Beteiligungsergebnis der CineMedia Film AG und ein positives Ergebnis im Konzern.
Der Geschäftsbericht 2010 mit dem Konzern- und Jahresabschluss der CineMedia Film AG wird am 21. April 2011 auf der Homepage unter www.cinemedia.de veröffentlicht.
Rückfragehinweis:
Simone Kopf
CineMedia Film AG
Tel.: +49(0)89 20607112
simone.kopf@cinemedia.de
(Ad hoc vom 08.03.2011) (08.03.2011/ac/n/nw)
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) belief sich auf 7,6 Mio. EUR nach 10,4 Mio. EUR in 2009. Der Rückgang resultiert hauptsächlich aus den im Vorjahreswert enthaltenen Erträgen von 2,9 Mio. EUR aus Schadenersatzansprüchen. Den um 1,2 Mio. EUR geringeren Personalaufwendungen standen um 0,6 Mio. EUR höhere sonstige betriebliche Aufwendungen, unter anderem für Aufwendungen im Zusammenhang mit der fehlerhaften Dividendenausschüttung in 2008 und 2009, entgegen. Geringere planmäßige Abschreibungen und der erneut gesunkene Zinsaufwand führten zu einem EBIT von 4,1 Mio. EUR und Vorsteuerergebnis (EBT) von 4,1 Mio. EUR in 2010 nach 6,4 Mio. EUR bzw. 6,2 Mio. EUR in 2009.
Bei einem Konzerneigenkapital von 12,5 Mio. EUR verbesserte sich die Eigenkapitalquote von 22,6 auf 28,35 Prozent. Der Konzern hat bis auf ein langfristiges Darlehen in Höhe von 1,2 Mio. EUR zu einem seit April 2010 reduzierten Zinssatz die Finanzverbindlichkeiten zurückgeführt. Die Nettoliquidität erhöhte sich von 1,1 Mio. EUR im Vorjahr auf 5,2 Mio. EUR zum Bilanzstichtag 2010.
Mit effizienteren Workflows für digital gedrehte TV-Serien, neuen Angeboten am Drehort und der Weiterentwicklung von Dienstleistungen mit technischen Alleinstellungsmerkmalen wollen wir unsere Wettbewerbsposition weiter stärken und neue Kunden gewinnen. Insgesamt erwarten wir auch unter Berücksichtigung der Aufwendungen für die Personalmaßnahmen in der Serienkopierung in 2011 ein deutliches positives Beteiligungsergebnis der CineMedia Film AG und ein positives Ergebnis im Konzern.
Der Geschäftsbericht 2010 mit dem Konzern- und Jahresabschluss der CineMedia Film AG wird am 21. April 2011 auf der Homepage unter www.cinemedia.de veröffentlicht.
Rückfragehinweis:
Simone Kopf
CineMedia Film AG
Tel.: +49(0)89 20607112
simone.kopf@cinemedia.de
(Ad hoc vom 08.03.2011) (08.03.2011/ac/n/nw)
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| Kurs | Vortag | Veränderung | Datum/Zeit | |
| 0,768 € | 0,766 € | 0,002 € | +0,26% | 25.05./10:03 |
| ISIN | WKN | Jahreshoch | Jahrestief | |
| DE0005433007 | 543300 | 2,65 € | 0,75 € | |
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