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Chinesische Verbraucherpreise steigen weiter verhalten




09.02.18 06:26
dpa-AFX

PEKING (dpa-AFX) - In China bleibt der Anstieg der Verbraucherpreise trotz einer kräftigen Konjunkturentwicklung weiter vergleichsweise schwach.

Im Januar seien die Verbraucherpreise im Jahresvergleich um 1,5 Prozent gestiegen, teilte das chinesische Statistikamt am Freitag in Peking mit. Im Dezember hatte die Inflationsrate noch 1,8 Prozent betragen. Experten hatten aber bereits mit einem Rückgang in dieser Größenordnung gerechnet.



Die Inflationsrate liegt damit deutlich unter dem von der politischen Führung angepeilten Inflationsziel von drei Prozent. Mit dem Blick auf die Teuerung hätte die chinesische Notenbank als noch Spielraum, um die Wirtschaft mit weiteren geldpolitischen Maßnahmen zu befeuern - falls dies notwendig werden würde. Dies ist derzeit aber eher aus anderer Sicht schwierig.



So steht für die Regierung und Währungshüter vor allem der Kampf gegen die hohe Verschuldung der Unternehmen im Fokus - und auch die nach wie vor vorhandenen Überkapazitäten der Industriebetriebe stehen weiter im Fokus.



Im Januar verlor auch das Wachstum der Erzeugerpreise in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt an Fahrt. Die Preise auf Erzeugerebene legten im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Prozent zu, nachdem der Anstieg im Dezember noch bei 4,9 Prozent gelegen hatte. Ursache sind vor allem fallende Preise für Rohstoffe. Der geringere Anstieg war von Experten erwartet worden.



Die meisten Volkswirte gehen davon aus, dass die Erzeugerpreise auch in den kommenden Monaten weiter eher verhalten steigen werden. Sie sollten daher bei der Entwicklung der internationalen Preisentwicklung nicht mehr so im Fokus stehen wie noch im vergangenen Jahr./zb/stk









 
 

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