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Cem Özdemir macht Kurzpraktikum beim Kfz-Gewerbe in Sachen Diesel-Nachrüstung (FOTO)




15.09.17 14:22
news aktuell

Bonn (ots) -

Eine gesetzliche Regelung für die Hardware-Nachrüstung von
Diesel-Fahrzeugen fordert der Zentralverband Deutsches
Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK). Bei einem Nachrüst-Kurzpraktikum des
Grünen-Vorsitzenden Cem Özdemir bei Auto Schmitt in Frankfurt am Main
sagte ZDK-Vizepräsident und Bundesinnungsmeister Wilhelm Hülsdonk,
dass "nach unserem aktuellen Verständnis für rund 95 Prozent aller
Dieselkraftfahrzeugtypen ein Nachrüstsystem entwickelt werden kann".
In der Werkstatt des Autohauses von ZDK-Präsident Jürgen Karpinski
informierte sich Cem Özdemir über das Diesel-Nachrüstsystem der
Twintec Baumot Group für einen Volkswagen Passat mit Euro 5-Norm. Cem
Özdemir, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen: "Unsere
Kraftfahrzeugbranche hat die Technik und das Know-how dafür, den
Diesel nachzurüsten. Jetzt muss die Politik klar mit Richtlinien
dafür sorgen, dass die Leute, die sich im guten Glauben einen Diesel
gekauft haben, nachher nicht die Gelackmeierten sind. Der Diesel muss
wirkungsvoll nachgerüstet werden, damit sie am Ende nicht in die
Fahrverbote reinfahren. Das gute ist, wir haben die Unternehmen
dafür, die die Nachrüstung machen können. Diejenigen, die hart
gespart haben für ihren Diesel, dürfen nachher nicht die
Leidtragenden sein."

Marcus Hausser, Vorstandsvorsitzender der Baumot Group AG:
"Unabhängige Messungen mit unserem BNOx-System haben bewiesen, dass
mit einer Nachrüstung echte Euro 6-Werte erreicht werden. Wir gehen
absolut konform mit dem Kfz-Gewerbe, dass in so gut wie allen Fällen
eine Nachrüstung möglich ist und mit einem Wirkungsgrad von 90
Prozent des BNOx-Systems Fahrverbote abgewendet werden können. Sobald
die entsprechenden Regelungen von der Politik verabschiedet worden
sind, werden wir das System für alle in Frage kommenden Fahrzeuge
anpassen."

ZDK-Präsident Jürgen Karpinski: "Seit unserem Vorstandsbeschluss
vom Mai dieses Jahres kämpfen wir für eine Hardware-Nachrüstung für
Diesel-Fahrzeuge. Täglich erleben wir in unseren Kfz-Betrieben, dass
die Menschen verunsichert sind und wegen drohender Fahrverbote einen
großen Bogen um den Diesel machen. Euro 5-Fahrzeuge stehen wie Blei
bei den Händlern, und Kundenfahrzeuge verlieren an Wert. Daher muss
alles dafür getan werden, diese Fahrzeuge mit Hardware-Nachrüstung
zukunftsfähig zu machen. Denn der Dieselantrieb ist sparsam und
effizient und für das Erreichen des CO2-Grenzwerts von 95 Gramm pro
Kilometer ab 2020 unverzichtbar."



Pressekontakt:
Ulrich Köster, ZDK-Pressesprecher
Tel.: 0228/ 91 27 270
E-Mail: koester@kfzgewerbe.de

Original-Content von: Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, übermittelt durch news aktuell

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