CEE-Aktienmärkte mit Kursgewinnen
07.02.12 15:08
Pioneer Investments Austria
Wien (aktiencheck.de AG) - Ungarn führte die Rally in der Region an (MSCI Ungarn: +21,2 % in EUR), basierend auf Spekulationen über eine Rettungsaktion durch IWF und EU, so die Experten von Pioneer Investments Austria.
Den stärksten Gewinn habe die Bank OTP (ISIN HU0000061726/ WKN 896068) (+24,7%) verzeichnet. Dieser sei zurückzuführen auf die makroökonomische Situation und die wachsende Möglichkeit des IWF/EU-Deals. Auch eine konziliantere Haltung der Regierung gegenüber den Banken im Dezember spiegele sich im Kursanstieg wider. Währungsgewinne hätten ebenfalls zur Outperformance beigetragen.
Auch in der Türkei würden Währungsgewinne den Aktienmarkt unterstützen, der andere regionale Börsen übertroffen habe (MSCI: +17,6 % in EUR). Nachdem es im Dezember kräftigen Abverkauf gegeben habe, da Unsicherheit über die Entwicklung 2012 dominiert habe, habe es im Januar eine starke Rally an der Börse in Istanbul gegeben. Die Unterstützung der Zentralbank für die Türkische Lira (TRY) habe in erster Linie Bankaktien (Vakif, Yapi Kredi) und Holdingunternehmen mit Bankaktivitäten geholfen, aber auch Unternehmen mit geringem Fremdwährungs-Engagement wie Akenerji, Aksa Enerji oder Migros.
Die Börse in Polen habe 14,1% (MSCI, in EUR) gewonnen und sei damit die zweitbeste Börse unter den CEE-Ländern gewesen. Am stärksten outperformt hätten Minenunternehmen - KGHM (ISIN PLKGHM000017/ WKN 908063) habe diesmal positiv auf die Neuigkeiten hinsichtlich der Steuergesetzgebung und der Quadra-Übernahme reagiert. Die Unternehmen JSW (ISIN PLJSW0000015/ WKN A1JCB2) und Bogdanka (ISIN PLLWBGD00016/ WKN A0RP05) hätten aufgrund überzeugender Firmennachrichten gewonnen. Auch der Bankensektor habe sich gut entwickelt (allen voran BRE (ISIN PLBRE0000012/ WKN 884537) und Kredyt Bank (ISIN PLKRDTB00011/ WKN 890961)). Versorger und Telekom hätten underperformt.
Der russische Markt habe die beste Performance gehabt - gemessen in lokaler Währung -, in EUR habe das Plus "nur" 13,8 % betragen. Unterstützend seien der hohe Ölpreis und die Beruhigung der politischen Lage über die Feiertage gewesen. Am meisten hätten Bankaktien (über 30%) gewonnen, gefolgt von Stahl und Konsumgütern. Auch manche Versorger hätten sich überdurchschnittlich entwickelt (Federal Grid, MRSK, Roshydro), andere aber seien gefallen. Die großen Ölunternehmen hätten underperformt - trotz des hohen Ölpreises.
Der tschechische Markt sei um lediglich um 3,1% gestiegen und sei somit im Januar der schwächste Markt in der Region gewesen. Gewinner war Erste Bank (mit +23%, allerdings sei das Unternehmen nicht im lokalen MSCI Index vertreten), gefolgt vom Entwickler Orco und Komercni Banka(ISIN CZ0008019106/ WKN 888040). Defensive Titel wie CEZ (ISIN CZ0005112300/ WKN 887832), Pegas or Philip Morris hätten sogar verloren. (Ausgabe Februar 2012) (07.02.2012/ac/a/m)
Den stärksten Gewinn habe die Bank OTP (ISIN HU0000061726/ WKN 896068) (+24,7%) verzeichnet. Dieser sei zurückzuführen auf die makroökonomische Situation und die wachsende Möglichkeit des IWF/EU-Deals. Auch eine konziliantere Haltung der Regierung gegenüber den Banken im Dezember spiegele sich im Kursanstieg wider. Währungsgewinne hätten ebenfalls zur Outperformance beigetragen.
Die Börse in Polen habe 14,1% (MSCI, in EUR) gewonnen und sei damit die zweitbeste Börse unter den CEE-Ländern gewesen. Am stärksten outperformt hätten Minenunternehmen - KGHM (ISIN PLKGHM000017/ WKN 908063) habe diesmal positiv auf die Neuigkeiten hinsichtlich der Steuergesetzgebung und der Quadra-Übernahme reagiert. Die Unternehmen JSW (ISIN PLJSW0000015/ WKN A1JCB2) und Bogdanka (ISIN PLLWBGD00016/ WKN A0RP05) hätten aufgrund überzeugender Firmennachrichten gewonnen. Auch der Bankensektor habe sich gut entwickelt (allen voran BRE (ISIN PLBRE0000012/ WKN 884537) und Kredyt Bank (ISIN PLKRDTB00011/ WKN 890961)). Versorger und Telekom hätten underperformt.
Der russische Markt habe die beste Performance gehabt - gemessen in lokaler Währung -, in EUR habe das Plus "nur" 13,8 % betragen. Unterstützend seien der hohe Ölpreis und die Beruhigung der politischen Lage über die Feiertage gewesen. Am meisten hätten Bankaktien (über 30%) gewonnen, gefolgt von Stahl und Konsumgütern. Auch manche Versorger hätten sich überdurchschnittlich entwickelt (Federal Grid, MRSK, Roshydro), andere aber seien gefallen. Die großen Ölunternehmen hätten underperformt - trotz des hohen Ölpreises.
Der tschechische Markt sei um lediglich um 3,1% gestiegen und sei somit im Januar der schwächste Markt in der Region gewesen. Gewinner war Erste Bank (mit +23%, allerdings sei das Unternehmen nicht im lokalen MSCI Index vertreten), gefolgt vom Entwickler Orco und Komercni Banka(ISIN CZ0008019106/ WKN 888040). Defensive Titel wie CEZ (ISIN CZ0005112300/ WKN 887832), Pegas or Philip Morris hätten sogar verloren. (Ausgabe Februar 2012) (07.02.2012/ac/a/m)
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