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Bundesbank-Vorstand mahnt Tempo bei kontaktlosem Bezahlen an




15.11.17 12:23
dpa-AFX

FRANKFURT (dpa-AFX) - Die Deutsche Bundesbank hat Tempo beim Ausbau des kontaktlosen Bezahlens angemahnt.

Die Kreditwirtschaft plane bis Ende 2019, 75 Prozent der Girocards mit einem NFC-Chip zur Datenübertragung auszustatten, sagte Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig-Thiele. "Damit kontaktloses Bezahlen bald zur Normalität wird, wäre es wünschenswert, wenn bald alle Girocard-Inhaber darüber verfügen könnten." Die technologische Entwicklung schreite schnell voran, und der Wettbewerbsdruck auch von Nichtbanken wie den großen Internet-Plattformen nehme zu, warnte Thiele.


Beim kontaktlosen Bezahlen behält der Kunde seine entsprechend ausgerüstete Karte stets in seinen Händen. Auch Kleinbeträge können so einfach und schnell bezahlt werden. Im Zahlungsverkehrsraum Sepa wird zudem daran gearbeitet, Zahlungen in Echtzeit zu ermöglichen. Das Sepa-System umfasst die EU-Staaten, Island, Liechtenstein, Norwegen, die Schweiz, Monaco und San Marino.


Beim sogenannten Instant Payment soll der Überweisungsbetrag innerhalb von zehn Sekunden auf dem Konto des Empfängers gutgeschrieben sein. Der Auftrag erfolgt per Online-Banking oder mit einer Smartphone-App. Bislang werden Überweisungen in der Regel am folgenden Bankarbeitstag gutgeschrieben. "Es ist klar, dass die Marktdurchdringung eine gewisse Zeit dauern wird. Aber ich bin überzeugt, dass sich der Markt für Echtzeitzahlungen positiv entwickeln wird", sagte Thiele./mar/DP/jha







 
 

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