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Börsen in Europa am Mittag: Indizes notieren weiter im Plus




14.10.11 13:58
aktiencheck.de

Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Börsen weisen im Freitaghandel auch zur Mittagszeit grüne Vorzeichen aus. Dabei stützt die sich abzeichnende positive Eröffnung an der Wall Street. Zudem hoffen die Anleger darauf, dass die am Nachmittag anstehenden US-Konjunkturdaten gut ausfallen werden. Der Dow Jones EURO STOXX 50 gewinnt derzeit 0,63 Prozent auf 2.347,28 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 (ISIN EU0009658160 / WKN 965816) verbessert sich um 0,54 Prozent auf 2.268,41 Zähler. Die europäischen Länderbörsen tendieren mehrheitlich im Plus.

Die Handelsbilanz der Eurozone hat im August 2011 mit einem größeren Defizit geschlossen. Dies teilte das Europäische Statistikamt Eurostat im Rahmen seiner ersten Schätzung heute mit. So belief sich das Defizit der gesamten Union (EU27) auf 17,8 Mrd. Euro, nach Negativsalden von 9,0 Mrd. Euro im Vormonat und 19,2 Mrd. Euro im Vorjahresmonat. Die Exporte nahmen binnen Monatsfrist um 2,9 Prozent zu, während die Importe um 3,2 Prozent anzogen. Die europäischen Verbraucherpreise haben sich indes im September 2011 mit beschleunigtem Tempo erhöht. So erhöhte sich die jährliche Inflationsrate der Eurozone auf 3,0 Prozent, nach 2,5 Prozent im August 2011 und 1,9 Prozent im September 2010. Die Monatsteuerungsrate betrug im Berichtsmonat 0,8 Prozent. In der EU blieb die jährliche Inflationsrate bei 3,3 Prozent, während sie im August 2011 bei 2,9 Prozent und im September 2010 bei 2,3 Prozent gelegen hatte. Die monatliche Teuerung belief sich auf 0,6 Prozent.

Die US-Börsen dürften heute mit Zugewinnen in den Handel starten. So rückt der Dow Jones Future derzeit um 0,49 Prozent vor. Für den NASDAQ-Future geht es um 0,86 Prozent nach oben, während der S&P-Future 0,66 Prozent steigt. Konjunkturseitig stehen am Nachmittag in den USA noch die Aus- und Einfuhrpreise für September sowie die Lagerbestände für August und die Verbraucherstimmung Uni Michigan für Oktober zur Veröffentlichung an.

Die Ratingagentur Standard & Poor´s hat das Kreditrating für Spanien gesenkt. So wurde die Bonitätsnote für das Euro-Mitglied um eine Stufe von "AA" auf "AA-" mit negativem Ausblick herabgestuft. Zur Begründung wurde von der Ratingagentur vor allem auf die schwierige Wirtschaftssituation des Landes verwiesen.

Die Ratingagentur Fitch hat am Donnerstagabend mit der Herabstufung der Bonität mehrerer Großbanken in Europa gedroht. Zur Begründung für diesen Schritt verwies die Ratingagentur vor allem auf die schwierige Situation an den Finanzmärkten, die sich auch in Zusammenhang mit den geplanten regulatorischen Maßnahmen negativ auf die betroffenen Geschäftsbanken auswirken dürfte. Unter anderem wurde der Ausblick für die französischen Großbanken BNP Paribas (ISIN FR0000131104 / WKN 887771) und Société Générale (ISIN FR0000130809 / WKN 873403) auf "negativ" revidiert. Die Titel verschlechtern sich auf den letzten beiden Plätzen des CAC 40 um 3,5 Prozent. Davor notieren Crédit Agricole mit einem Wertverlust von 1,9 Prozent.

Schweizerische Kreditinstitute sind ebenfalls in den Fokus von Fitch gerückt: So wurde das Kreditrating der Großbank UBS (ISIN CH0024899483 / WKN UB0BL6) von "A+" auf "A" um eine Stufe gesenkt. Daneben droht der Credit Suisse Group (ISIN CH0012138530 / WKN 876800) eine Abstufung ihrer derzeitigen Bonitätsnote. UBS verschlechtern sich am Indexende des SMI um 1,5 Prozent, während Credit Suisse um 1 Prozent zulegen. Der erste Platz der Gewinnerliste wird indes von Transocean mit einem Plus von 3,2 Prozent belegt. Syngenta (ISIN CH0011037469 / WKN 580854) rücken als viertbester im SMI um 2,3 Prozent vor, nachdem der Agrarchemiekonzern mitteilte, dass er seinen Umsatz im dritten Quartal um 21 Prozent steigern konnte. So erhöhte sich der Umsatz im dritten Quartal 2011 bei konstanten Wechselkursen um 16 Prozent und belief sich auf 2,66 Mrd. US-Dollar. Die Absatzmengen legten um 13 Prozent zu und der Preisanstieg betrug 3 Prozent. In den ersten neun Monaten des Jahres erhöhte sich der Umsatz bei konstanten Wechselkursen um 13 Prozent (effektiv +16 Prozent) auf 10,37 Mrd. US-Dollar. Clariant (ISIN CH0012142631 / WKN 895929) gab daneben heute bekannt, dass man insgesamt 365 Mio. Euro im mittleren Laufzeitsegment auf dem deutschen Schuldscheinmarkt aufgenommen hat. Die insgesamt vier Schuldscheine wurden mit Laufzeiten von drei Jahren (242 Mio. Euro) und 4,5 Jahren (123 Mio. Euro) mit jeweils fester bzw. variabler Verzinsung aufgelegt. Die Aktie des Spezialchemiekonzerns verbessert sich um 3,8 Prozent.

Unilever (ISIN GB00B10RZP78 / WKN A0JNE2) vermeldet einen Zukauf. So übernimmt der Konsumgüterkonzern den russischen Kosmetikkonzern Concern Kalina zu 82 Prozent. Im Rahmen der Transaktion zahlt Unilever 390 Mio. Euro für die Anteile an dem russischen Konzern. Kalina mit Sitz in Ekaterinburg ist ein Spezialist im Bereich Personal Care und verfügt über führende Positionen in den Segmenten Haut- und Haarpflege. Unilever legen um 3,2 Prozent zu.

Der Mobiltelefonhersteller Sony Ericsson Mobile Communications AB, ein Joint Venture des schwedischen Telekommunikationsausrüsters Ericsson (ISIN SE0000108656 / WKN 850001) und der japanischen Sony (ISIN JP3435000009 / WKN 853687) konnte im dritten Quartal einen Break-Even erwirtschaften, nachdem im Vorquartal noch ein Verlust angefallen war. Die Umsätze mit Android-basierten Xperia-Smartphones machen noch mehr als 80 Prozent des Gesamtumsatzes aus. Man investiere weiterhin in den Smartphone-Markt und stelle Im Laufe des Jahres 2012 sein gesamtes Portfolio auf Smartphones um. Den Angaben zufolge wurde ein Break-Even erzielt, gegenüber einem Gewinn von 49 Mio. Euro im Vorjahr. Der Umsatz reduzierte sich geringfügig von 1,60 Mrd. Euro auf 1,59 Mrd. Euro. Die Anteilsscheine von Ericsson verbessern sich daraufhin um 3,6 Prozent.

Metso (ISIN FI0009007835 / WKN 923876) hat einen weiteren Auftrag an Land gezogen. So wurde der Maschinenbaukonzern vom finnischen Milchkonzern Valio mit der Lieferung einer mit Biomasse befeuerten Dampfkesselanlage für die Produktionsniederlassungen in Lapinlahti beauftragt. Die Fertigstellung der Anlage ist für Anfang 2013 geplant. Das Papier rückt um 2 Prozent vor.

Dow Jones EURO STOXX 50: 2.347,28 (+0,63 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.268,41 (+0,54 Prozent) FTSE 100 (London): 5.445,58 (+0,78 Prozent) CAC40 (Paris): 3.210,33 (+0,73 Prozent) MIB (Mailand): 16.149,91 (+1,61 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.923,70 (-0,22 Prozent) SMI (Zürich): 5.756,57 (+0,76 Prozent) ATX (Wien): 1.984,38 (+0,78 Prozent) (14.10.2011/ac/n/m)






 
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