Börsen in Europa-Schluss: Griechenland-Krise bleibt Hauptthema
08.02.12 20:27
aktiencheck.de
Paris (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten europäischen Aktienindizes gingen am Mittwoch kaum verändert aus dem Handel. Dabei wirkten sich vor allem die Meldungen rund um die griechische Schuldenkrise bremsend für die Marktstimmung aus. Der Dow Jones EURO STOXX 50 verlor 0,05 Prozent auf 2.512,77 Punkte. Der auch britische und schweizerische Titel umfassende Dow Jones STOXX 50 verschlechterte sich um 0,46 Prozent auf 2.485,66 Zähler. Die europäischen Länderbörsen zeigten ebenfalls mehrheitlich eine negative Tendenz.
Reckitt Benckiser (ISIN GB00B24CGK77 / WKN A0M1W6) rückten an der Spitze des FTSE 100 um 2,9 Prozent vor. Der Reinigungsmittelhersteller verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Gewinnanstieg. Der Umsatz lag mit 2,42 Mrd. Britische Pfund (GBP) über dem Vorjahreswert von 2,28 Mrd. GBP. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 521 Mio. GBP, nach 414 Mio. GBP. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Nettogewinn im Fiskaljahr 2011 bei 546 Mio. GBP. Für das laufende Fiskaljahr peilt der Konzern weiter steigende Umsatzerlöse an und geht in diesem Zusammenhang (ohne die Berücksichtigung der Konzernsparte Reckitt Benckiser Pharma) von einem Umsatzanstieg von 200 Basispunkten über dem Marktdurchschnitt aus. Dabei sollen die Margen gegenüber dem Vorjahr weiter konstant gehalten werden. BHP Billiton hat im ersten Halbjahr des laufenden Fiskaljahres 2011/12 trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang verzeichnet. So lag der Umsatz mit 37,48 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 34,17 Mrd. US-Dollar. Der operative Gewinn verbesserte sich auf 15,69 Mrd. US-Dollar, nach zuvor 14,52 Mrd. US-Dollar. Beim Nettoergebnis verzeichnete der Bergbau- und Minenkonzern aber einen Rückgang um 5,5 Prozent auf 9,94 Mrd. US-Dollar. Um Einmaleffekte bereinigt verringerte sich der Nettogewinn im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent. Der Titel verbilligte sich um 2,3 Prozent. Größter Verlierer im FTSE 100 waren Weir Group (-3,2 Prozent). Daneben verbesserten sich Thomas Cook Group um 5,8 Prozent. Der Reisekonzern ist im abgelaufenen Quartal tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Umsatz lag mit 1,86 Mrd. GBP über dem Vorjahreswert von 1,81 Mrd. GBP. Beim Vorsteuerergebnis wurde mit einem Minus von 151,7 Mio. GBP ein deutlich höherer Verlust als noch im Vorjahresquartal (-99,3 Mio. GBP) ausgewiesen.
Das Geschäftsklima im französischen Industrie- und Service-Sektor hat sich im Januar 2012 stabilisiert. Dies gab die Banque de France (BdF) heute bekannt. So verharrte der entsprechende Stimmungsindex bei 96 Punkten. Im Vormonat war ebenfalls ein Indexstand von revidiert 96 (vorläufig: 95) Punkten gemeldet worden. Im französischen Leitindex CAC 40 fanden sich die Anteilsscheine von Sanofi mit einem Abschlag von 1,7 Prozent auf dem Verkaufszettel der Investoren wieder. Der Pharmakonzern hat im vierten Quartal 2011 einen Ergebniszuwachs ausgewiesen. Dabei erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,8 Prozent auf 8,51 Mrd. Euro. Bei konstanten Wechselkursen bedeutet dies ein Plus von 9,2 Prozent. Daneben kletterte der Nettogewinn vor Sonderposten um 13,0 Prozent auf 2,08 Mrd. Euro bzw. 1,56 Euro pro Aktie. Bereinigt um Währungseffekte kletterte das Quartalsergebnis damit um 11,7 Prozent über das entsprechende Vorjahresniveau. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern infolge der zunehmenden Konkurrenz für wichtige Medikamente mit einem Rückgang beim Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten um 12 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Größter Verlierer war indes EADS mit einem Abschlag von 1,9 Prozent. Total notierten annähernd auf Vortagesniveau. Der Ölkonzern verlautbarte, dass er die TEPMA BV an den staatlichen chinesischen Ölkonzern Sinochem verkaufen wird. Den Angaben zufolge verfügt die Gesellschaft über einen Working Interest am Gasfeld Cusiana und ist zudem an den Pipelines OAM und ODC in Kolumbien beteiligt. Der Gesamtanteil an der Produktion in Cusiana beläuft sich auf rund 7.000 BOE (Barrels of Oil Equivalent) pro Tag. Die Gewinnerliste im CAC 40 wurde von ArcelorMittal mit einem Aufschlag von 4,3 Prozent angeführt. Im breiten Markt verbesserten sich SUEZ ENVIRONNEMENT indes um 1 Prozent. Der Wasserkonzern hat seinen Umsatz im abgelaufenen Fiskaljahr auf 14,83 Mrd. Euro verbessert, nach 13,87 Mrd. Euro im Vorjahr. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Rückgang auf 323 Mio. Euro verzeichnet, nach 565 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Arbeitsmarktlage in der Schweiz hat sich im Januar 2012 verschlechtert. Dies gab das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) heute bekannt. So erhöhte sich die schweizerische Arbeitslosenquote auf 3,4 Prozent, nachdem sie im Vormonat lediglich bei 3,3 Prozent gestanden hatte. Ferner stellte sich die Zahl der Arbeitslosen Ende Januar auf 134.317, das waren 3.655 mehr als im Vormonat und 14.467 weniger als im Vorjahresmonat. Im SMI ging es für Syngenta um 0,7 Prozent nach unten. Der Agrochemiekonzern verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. So lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 13,27 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 11,64 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 14 Prozent entspricht. Auf wechselkursbereinigter Basis wurde ein Umsatzplus von 12 Prozent erwirtschaftet. Beim Nettogewinn erzielte Syngenta einen Anstieg auf 1,60 Mrd. US-Dollar (Vorjahreswert: 1,40 Mrd. US-Dollar). Indes hat der US-Medizintechnikkonzern Illumina das Übernahmeangebot des Pharmaherstellers Roche Holding zurückgewiesen. Die Aktie von Roche Holding gewann daraufhin 0,8 Prozent an Wert. Spitzenreiter im SMI waren indes Papiere von Credit Suisse (+0,9 Prozent), während am Indexende Adecco 1,2 Prozent nachgaben.
Mit einem Abschlag von 13,9 Prozent befand sich die Aktie des Windanlagenherstellers Vestas Wind Systems (ISIN DK0010268606 / WKN 913769) weiterhin im Tiefenrausch. Der Konzern musste im abgelaufenen Fiskaljahr angesichts der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen einen Verlust hinnehmen. Dabei verringerten sich die Umsatzerlöse auf 5,84 Mrd. Euro, nach 6,92 Mrd. Euro im Vorjahr. Beim operativen Ergebnis (EBIT) rutschte Vestas mit einem Minus von 60 Mio. Euro in die Verlustzone, nach einem Gewinn von 310 Mio. Euro im Vergleichszeitraum. Um Einmaleffekte bereinigt wurde beim EBIT ein Minus von 38 Mio. Euro ausgewiesen. Beim Nettoergebnis verbuchte Vestas einen Verlust von 166 Mio. Euro, nach einem Nettogewinn von 156 Mio. Euro im Vorjahr. Damit wurden die zuletzt nach unten revidierten konzerneigenen Prognosen verfehlt. Für 2012 erwartet Vestas einen Umsatz im Bereich von 6,50 bis 8,00 Mrd. Euro bei einer EBIT-Marge von 0 bis 4 Prozent.
Nokia verteuerten sich um 0,1 Prozent. Der Mobiltelefonhersteller beabsichtigt, an seinen Werken in Komarom (Ungarn), Reynosa (Mexiko) und Salo (Finnland) Veränderungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang werden schätzungsweise 4.000 Arbeitsplätze an den drei Standorten wegfallen, hieß es. Ericsson, der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, verlautbarte indes heute, dass er von Bouygues Telecom, einer Sparte des französischen Mischkonzerns Bouygues, einen Auftrag erhalten hat. So wurde Ericsson von Bouygues Telecom ausgewählt, dessen bestehende 2G und 3G Mobilfunknetze aufzurüsten, um eine höhere Leistungsfähigkeit zur Bewältigung des stetig steigenden Datenverkehrs zu erreichen. Die Aktie von Ericsson verteuerte sich um 1 Prozent.
Statoil (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) gaben um 0,7 Prozent nach. Der Öl- und Gaskonzern hat seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt. Dabei profitierte man von höheren Öl- und Gaspreisen und Asset-Verkäufen. Der Nettogewinn lag bei 25,48 Mrd. Norwegische Kronen (NOK), gegenüber 9,53 Mrd. NOK im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn betrug 14,5 Mrd. NOK (Vorjahr: 11,0 Mrd. NOK). Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 13,3 Mrd. NOK ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 173,89 Mrd. NOK. Telenor tendierten unverändert. Die Telefongesellschaft hat im vierten Quartal einen Verlust ausgewiesen. Zurückzuführen war dies auf Sonderbelastungen im Zusammenhang mit ihrem indischen Geschäft. Der Nettoverlust betrug 1,94 Mrd. NOK, nach einem Gewinn von 2,10 Mrd. NOK im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust in dieser Größenordnung ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 25,43 Mrd. NOK.
Die spanische Industrieproduktion ist im Dezember 2011 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE erneut gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Output um 6,9 Prozent reduziert. Davor war für November ein Minus von 7,0 Prozent gemeldet worden. Kalenderbereinigt belief sich der Rückgang binnen Jahresfrist auf 3,7 Prozent, nach einer Abnahme um 7,0 Prozent im November.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.512,77 (-0,05 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.485,66 (-0,46 Prozent) FTSE 100 (London): 5.875,93 (-0,24 Prozent) CAC40 (Paris): 3.410,00 (-0,05 Prozent) MIB (Mailand): 16.669,22 (+1,08 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.849,30 (+0,03 Prozent) SMI (Zürich): 6.155,86 (-0,03 Prozent) ATX (Wien): 2.238,62 (+0,24 Prozent) (08.02.2012/ac/n/m)
Reckitt Benckiser (ISIN GB00B24CGK77 / WKN A0M1W6) rückten an der Spitze des FTSE 100 um 2,9 Prozent vor. Der Reinigungsmittelhersteller verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Gewinnanstieg. Der Umsatz lag mit 2,42 Mrd. Britische Pfund (GBP) über dem Vorjahreswert von 2,28 Mrd. GBP. Der Nettogewinn verbesserte sich auf 521 Mio. GBP, nach 414 Mio. GBP. Um Einmaleffekte bereinigt lag der Nettogewinn im Fiskaljahr 2011 bei 546 Mio. GBP. Für das laufende Fiskaljahr peilt der Konzern weiter steigende Umsatzerlöse an und geht in diesem Zusammenhang (ohne die Berücksichtigung der Konzernsparte Reckitt Benckiser Pharma) von einem Umsatzanstieg von 200 Basispunkten über dem Marktdurchschnitt aus. Dabei sollen die Margen gegenüber dem Vorjahr weiter konstant gehalten werden. BHP Billiton hat im ersten Halbjahr des laufenden Fiskaljahres 2011/12 trotz höherer Umsatzerlöse einen Gewinnrückgang verzeichnet. So lag der Umsatz mit 37,48 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 34,17 Mrd. US-Dollar. Der operative Gewinn verbesserte sich auf 15,69 Mrd. US-Dollar, nach zuvor 14,52 Mrd. US-Dollar. Beim Nettoergebnis verzeichnete der Bergbau- und Minenkonzern aber einen Rückgang um 5,5 Prozent auf 9,94 Mrd. US-Dollar. Um Einmaleffekte bereinigt verringerte sich der Nettogewinn im Vorjahresvergleich um 7,1 Prozent. Der Titel verbilligte sich um 2,3 Prozent. Größter Verlierer im FTSE 100 waren Weir Group (-3,2 Prozent). Daneben verbesserten sich Thomas Cook Group um 5,8 Prozent. Der Reisekonzern ist im abgelaufenen Quartal tiefer in die Verlustzone gerutscht. Der Umsatz lag mit 1,86 Mrd. GBP über dem Vorjahreswert von 1,81 Mrd. GBP. Beim Vorsteuerergebnis wurde mit einem Minus von 151,7 Mio. GBP ein deutlich höherer Verlust als noch im Vorjahresquartal (-99,3 Mio. GBP) ausgewiesen.
Das Geschäftsklima im französischen Industrie- und Service-Sektor hat sich im Januar 2012 stabilisiert. Dies gab die Banque de France (BdF) heute bekannt. So verharrte der entsprechende Stimmungsindex bei 96 Punkten. Im Vormonat war ebenfalls ein Indexstand von revidiert 96 (vorläufig: 95) Punkten gemeldet worden. Im französischen Leitindex CAC 40 fanden sich die Anteilsscheine von Sanofi mit einem Abschlag von 1,7 Prozent auf dem Verkaufszettel der Investoren wieder. Der Pharmakonzern hat im vierten Quartal 2011 einen Ergebniszuwachs ausgewiesen. Dabei erhöhten sich die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahresquartal um 8,8 Prozent auf 8,51 Mrd. Euro. Bei konstanten Wechselkursen bedeutet dies ein Plus von 9,2 Prozent. Daneben kletterte der Nettogewinn vor Sonderposten um 13,0 Prozent auf 2,08 Mrd. Euro bzw. 1,56 Euro pro Aktie. Bereinigt um Währungseffekte kletterte das Quartalsergebnis damit um 11,7 Prozent über das entsprechende Vorjahresniveau. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet der Konzern infolge der zunehmenden Konkurrenz für wichtige Medikamente mit einem Rückgang beim Ergebnis je Aktie vor Sondereffekten um 12 bis 15 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Größter Verlierer war indes EADS mit einem Abschlag von 1,9 Prozent. Total notierten annähernd auf Vortagesniveau. Der Ölkonzern verlautbarte, dass er die TEPMA BV an den staatlichen chinesischen Ölkonzern Sinochem verkaufen wird. Den Angaben zufolge verfügt die Gesellschaft über einen Working Interest am Gasfeld Cusiana und ist zudem an den Pipelines OAM und ODC in Kolumbien beteiligt. Der Gesamtanteil an der Produktion in Cusiana beläuft sich auf rund 7.000 BOE (Barrels of Oil Equivalent) pro Tag. Die Gewinnerliste im CAC 40 wurde von ArcelorMittal mit einem Aufschlag von 4,3 Prozent angeführt. Im breiten Markt verbesserten sich SUEZ ENVIRONNEMENT indes um 1 Prozent. Der Wasserkonzern hat seinen Umsatz im abgelaufenen Fiskaljahr auf 14,83 Mrd. Euro verbessert, nach 13,87 Mrd. Euro im Vorjahr. Unter dem Strich wurde beim Nettoergebnis ein Rückgang auf 323 Mio. Euro verzeichnet, nach 565 Mio. Euro im Vorjahr.
Die Arbeitsmarktlage in der Schweiz hat sich im Januar 2012 verschlechtert. Dies gab das Schweizer Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) heute bekannt. So erhöhte sich die schweizerische Arbeitslosenquote auf 3,4 Prozent, nachdem sie im Vormonat lediglich bei 3,3 Prozent gestanden hatte. Ferner stellte sich die Zahl der Arbeitslosen Ende Januar auf 134.317, das waren 3.655 mehr als im Vormonat und 14.467 weniger als im Vorjahresmonat. Im SMI ging es für Syngenta um 0,7 Prozent nach unten. Der Agrochemiekonzern verbuchte im abgelaufenen Fiskaljahr einen Umsatz- und Ergebnisanstieg. So lag der Umsatz im Gesamtjahr mit 13,27 Mrd. US-Dollar über dem Vorjahreswert von 11,64 Mrd. US-Dollar, was einem Plus von 14 Prozent entspricht. Auf wechselkursbereinigter Basis wurde ein Umsatzplus von 12 Prozent erwirtschaftet. Beim Nettogewinn erzielte Syngenta einen Anstieg auf 1,60 Mrd. US-Dollar (Vorjahreswert: 1,40 Mrd. US-Dollar). Indes hat der US-Medizintechnikkonzern Illumina das Übernahmeangebot des Pharmaherstellers Roche Holding zurückgewiesen. Die Aktie von Roche Holding gewann daraufhin 0,8 Prozent an Wert. Spitzenreiter im SMI waren indes Papiere von Credit Suisse (+0,9 Prozent), während am Indexende Adecco 1,2 Prozent nachgaben.
Nokia verteuerten sich um 0,1 Prozent. Der Mobiltelefonhersteller beabsichtigt, an seinen Werken in Komarom (Ungarn), Reynosa (Mexiko) und Salo (Finnland) Veränderungen vorzunehmen. In diesem Zusammenhang werden schätzungsweise 4.000 Arbeitsplätze an den drei Standorten wegfallen, hieß es. Ericsson, der weltgrößte Hersteller von Mobilfunknetzen, verlautbarte indes heute, dass er von Bouygues Telecom, einer Sparte des französischen Mischkonzerns Bouygues, einen Auftrag erhalten hat. So wurde Ericsson von Bouygues Telecom ausgewählt, dessen bestehende 2G und 3G Mobilfunknetze aufzurüsten, um eine höhere Leistungsfähigkeit zur Bewältigung des stetig steigenden Datenverkehrs zu erreichen. Die Aktie von Ericsson verteuerte sich um 1 Prozent.
Statoil (ISIN NO0010096985 / WKN 675213) gaben um 0,7 Prozent nach. Der Öl- und Gaskonzern hat seinen Gewinn im vierten Quartal mehr als verdoppelt. Dabei profitierte man von höheren Öl- und Gaspreisen und Asset-Verkäufen. Der Nettogewinn lag bei 25,48 Mrd. Norwegische Kronen (NOK), gegenüber 9,53 Mrd. NOK im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn betrug 14,5 Mrd. NOK (Vorjahr: 11,0 Mrd. NOK). Analysten waren im Vorfeld von einem Gewinn von 13,3 Mrd. NOK ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 22 Prozent auf 173,89 Mrd. NOK. Telenor tendierten unverändert. Die Telefongesellschaft hat im vierten Quartal einen Verlust ausgewiesen. Zurückzuführen war dies auf Sonderbelastungen im Zusammenhang mit ihrem indischen Geschäft. Der Nettoverlust betrug 1,94 Mrd. NOK, nach einem Gewinn von 2,10 Mrd. NOK im Vorjahr. Analysten waren im Vorfeld von einem Verlust in dieser Größenordnung ausgegangen. Der Umsatz erhöhte sich um 2,3 Prozent auf 25,43 Mrd. NOK.
Die spanische Industrieproduktion ist im Dezember 2011 nach Angaben der nationalen Statistikbehörde INE erneut gesunken. Gegenüber dem Vorjahresmonat hat sich der Output um 6,9 Prozent reduziert. Davor war für November ein Minus von 7,0 Prozent gemeldet worden. Kalenderbereinigt belief sich der Rückgang binnen Jahresfrist auf 3,7 Prozent, nach einer Abnahme um 7,0 Prozent im November.
Dow Jones EURO STOXX 50: 2.512,77 (-0,05 Prozent) Dow Jones STOXX 50: 2.485,66 (-0,46 Prozent) FTSE 100 (London): 5.875,93 (-0,24 Prozent) CAC40 (Paris): 3.410,00 (-0,05 Prozent) MIB (Mailand): 16.669,22 (+1,08 Prozent) IBEX 35 (Madrid): 8.849,30 (+0,03 Prozent) SMI (Zürich): 6.155,86 (-0,03 Prozent) ATX (Wien): 2.238,62 (+0,24 Prozent) (08.02.2012/ac/n/m)
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