Börsen in Asien: Verluste, Canon geben nach
30.01.12 12:37
aktiencheck.de
Tokio (aktiencheck.de AG) - Die wichtigsten asiatischen Aktienmärkte mussten am Montag rote Vorzeichen ausweisen. Der DAXglobal Asia, der die 40 größten Werte des aufstrebenden Asiens beinhaltet, verschlechtert sich derzeit um 1,45 Prozent und notiert bei 328,94 Stellen.
Relativ moderat fielen dabei noch die Abschläge in Japan aus. Dabei hatten die Investoren diverse gemischt ausgefallene Unternehmensdaten zu verarbeiten. Der Leitindex Nikkei verlor 0,54 Prozent und schloss bei 8.793,05 Zählern. Exakt dieselben prozentualen Verluste waren auch beim breiter gefassten Topix auszumachen, der sich bei 757,01 Punkten aus dem Handel verabschiedete. Canon verloren 1 Prozent an Wert. Der weltgrößte Hersteller von Kopierern, Digitalkameras und Laserdruckern steigerte im vierten Quartal trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen seinen Gewinn. Der Umsatz lag bei 964,8 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach 1,07 Bio. JPY im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verzeichnete Canon jedoch einen Nettogewinn von 61,44 Mrd. JPY, nach zuvor 54,00 Mrd. JPY. Profitieren konnte der Konzern dabei vor allem von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Multifunktions-Geräten und Farblaserdruckern. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Canon einen Umsatzanstieg auf 3,75 Bio. JPY (Fiskaljahr 2011: 3,56 Bio. JPY) sowie einen Nettogewinn von 250 Mrd. JPY. Im Fiskaljahr 2011 hatte Canon einen Nettogewinn von 248,6 Mrd. JPY erzielt.
Daneben ging es für JFE Holdings um 0,8 Prozent nach unten, nachdem der zweitgrößte Stahlerzeuger im dritten Quartal einen Verlust ausweisen musste. Der Umsatz sank minimal von 2,35 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 2,34 Bio. JPY. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 37,26 Mrd. JPY ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 64,53 Mrd. JPY erzielt hatte. Unter anderem hat der Konzern nach eigenen Angaben unter den schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie negativen Einmaleffekten in Zusammenhang mit Wertberichtigungen zu leiden gehabt. Der starke Japanische Yen hat das Ergebnis zusätzlich belastet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet JFE Holdings einen Umsatz von nunmehr 3,20 Bio. JPY, nachdem man hier zuvor einen Umsatz von 3,36 Bio. JPY in Aussicht gestellt hatte. Beim Nettoergebnis geht der Stahlkocher für das Gesamtjahr nunmehr von einem Verlust von 40 Mrd. JPY aus, nachdem man zuvor einen Nettogewinn von 20 Mrd. JPY prognostiziert hatte.
Die Lage am taiwanesischen Arbeitsmarkt hat sich im Dezember 2011 nach Angaben der Statistikbehörde verbessert. So verringerte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,22 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 4,32 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 4,33 Prozent gerechnet.
Derweil ist die Wirtschaftsleistung der Philippinen ist im vierten Quartal 2011 mit beschleunigtem Tempo gewachsen. So stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) binnen Jahresfrist um 3,7 Prozent. Für das dritte Quartal 2011 war ein BIP-Wachstum von revidiert 3,6 (vorläufig: 3,2) Prozent und für das Schlussquartal 2010 ein Plus von 6,1 Prozent gemeldet worden. Im Vergleich zum Vorquartal wuchs die Wirtschaftsleistung saisonbereinigt um 0,9 Prozent, nach 0,8 Prozent im dritten Quartal. Im Gesamtjahr 2011 wuchs das BIP nur noch um 3,7 Prozent, nach einem Plus von 7,6 Prozent im Vorjahr.
Die südkoreanische Leistungsbilanz hat schließlich nach Angaben der Bank of Korea im Dezember mit einem kleineren Überschuss abgeschlossen. So verzeichnete die Leistungsbilanz des Landes der Morgenstille einen Aktivsaldo in Höhe von 3,96 Mrd. US-Dollar, nach einem Plus von 5,05 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den 22. Überschuss in Folge.
Nach einer handelsfreien Woche hatten die Börsen in Shanghai heute wieder geöffnet. Dabei waren vornehmlich rote Vorzeichen auszumachen. Auf die Stimmung der Investoren drückten die Enttäuschung über die ausgebliebene Senkung der Mindestreserveanforderung bei Banken und die Sorgen vor einer fortdauernden Immobilienmarktschwäche. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,47 Prozent auf 2.285,04 Punkte. In Hongkong ging es unterdessen für den Hang Seng um 1,66 Prozent auf 20.160,41 Zähler nach unten. Unter Druck standen dabei unter anderem Versicherungstitel. So verloren Ping An 2,7 Prozent an Wert, während China Life sogar um 3,3 Prozent nachgaben.
In Indien geht es für den Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) momentan um 2,15 Prozent auf 16.863,30 Stellen nach unten. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Anteilsscheine von Sun Pharma mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent wieder. Die rote Laterne wird gleichzeitig von den Papieren des Herstellers von Gas- und Dampfturbinen eingenommen, die um 10,4 Prozent einbrechen.
Nikkei 225 (Japan): 8.793,05 (-0,54 Prozent) TOPIX (Japan): 757,01 (-0,54 Prozent) Hang Seng (China): 20.160,41 (-1,66 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.285,04 (-1,47 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.940,55 (-1,24 Prozent) SENSEX (Indien): 16.863,30 (-2,15 Prozent) JSX (Indonesien): 3.915,16 (-1,79 Prozent) STI (Singapur): 2.888,29 (-0,96 Prozent) (30.01.2012/ac/n/m)
Relativ moderat fielen dabei noch die Abschläge in Japan aus. Dabei hatten die Investoren diverse gemischt ausgefallene Unternehmensdaten zu verarbeiten. Der Leitindex Nikkei verlor 0,54 Prozent und schloss bei 8.793,05 Zählern. Exakt dieselben prozentualen Verluste waren auch beim breiter gefassten Topix auszumachen, der sich bei 757,01 Punkten aus dem Handel verabschiedete. Canon verloren 1 Prozent an Wert. Der weltgrößte Hersteller von Kopierern, Digitalkameras und Laserdruckern steigerte im vierten Quartal trotz der schwierigen konjunkturellen Rahmenbedingungen seinen Gewinn. Der Umsatz lag bei 964,8 Mrd. Japanische Yen (JPY), nach 1,07 Bio. JPY im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich verzeichnete Canon jedoch einen Nettogewinn von 61,44 Mrd. JPY, nach zuvor 54,00 Mrd. JPY. Profitieren konnte der Konzern dabei vor allem von einer deutlich gestiegenen Nachfrage nach Multifunktions-Geräten und Farblaserdruckern. Für das laufende Fiskaljahr erwartet Canon einen Umsatzanstieg auf 3,75 Bio. JPY (Fiskaljahr 2011: 3,56 Bio. JPY) sowie einen Nettogewinn von 250 Mrd. JPY. Im Fiskaljahr 2011 hatte Canon einen Nettogewinn von 248,6 Mrd. JPY erzielt.
Daneben ging es für JFE Holdings um 0,8 Prozent nach unten, nachdem der zweitgrößte Stahlerzeuger im dritten Quartal einen Verlust ausweisen musste. Der Umsatz sank minimal von 2,35 Mrd. JPY im Vorjahreszeitraum auf nunmehr 2,34 Bio. JPY. Beim Nettoergebnis wurde ein Verlust von 37,26 Mrd. JPY ausgewiesen, nachdem man im Vorjahreszeitraum noch einen Gewinn von 64,53 Mrd. JPY erzielt hatte. Unter anderem hat der Konzern nach eigenen Angaben unter den schwachen konjunkturellen Rahmenbedingungen sowie negativen Einmaleffekten in Zusammenhang mit Wertberichtigungen zu leiden gehabt. Der starke Japanische Yen hat das Ergebnis zusätzlich belastet. Für das laufende Fiskaljahr erwartet JFE Holdings einen Umsatz von nunmehr 3,20 Bio. JPY, nachdem man hier zuvor einen Umsatz von 3,36 Bio. JPY in Aussicht gestellt hatte. Beim Nettoergebnis geht der Stahlkocher für das Gesamtjahr nunmehr von einem Verlust von 40 Mrd. JPY aus, nachdem man zuvor einen Nettogewinn von 20 Mrd. JPY prognostiziert hatte.
Die Lage am taiwanesischen Arbeitsmarkt hat sich im Dezember 2011 nach Angaben der Statistikbehörde verbessert. So verringerte sich die saisonbereinigte Arbeitslosenrate auf 4,22 Prozent, nachdem sie im Vormonat bei 4,32 Prozent gestanden hatte. Volkswirte hatten hingegen mit einem Anstieg auf 4,33 Prozent gerechnet.
Die südkoreanische Leistungsbilanz hat schließlich nach Angaben der Bank of Korea im Dezember mit einem kleineren Überschuss abgeschlossen. So verzeichnete die Leistungsbilanz des Landes der Morgenstille einen Aktivsaldo in Höhe von 3,96 Mrd. US-Dollar, nach einem Plus von 5,05 Mrd. US-Dollar im Vormonat. Hierbei handelt es sich um den 22. Überschuss in Folge.
Nach einer handelsfreien Woche hatten die Börsen in Shanghai heute wieder geöffnet. Dabei waren vornehmlich rote Vorzeichen auszumachen. Auf die Stimmung der Investoren drückten die Enttäuschung über die ausgebliebene Senkung der Mindestreserveanforderung bei Banken und die Sorgen vor einer fortdauernden Immobilienmarktschwäche. Der Shanghai Composite verschlechterte sich um 1,47 Prozent auf 2.285,04 Punkte. In Hongkong ging es unterdessen für den Hang Seng um 1,66 Prozent auf 20.160,41 Zähler nach unten. Unter Druck standen dabei unter anderem Versicherungstitel. So verloren Ping An 2,7 Prozent an Wert, während China Life sogar um 3,3 Prozent nachgaben.
In Indien geht es für den Leitindex SENSEX (ISIN XC0009698199 / WKN 969819) momentan um 2,15 Prozent auf 16.863,30 Stellen nach unten. Ganz oben auf dem Einkaufszettel der Investoren finden sich dabei die Anteilsscheine von Sun Pharma mit einem Zugewinn von 1,3 Prozent wieder. Die rote Laterne wird gleichzeitig von den Papieren des Herstellers von Gas- und Dampfturbinen eingenommen, die um 10,4 Prozent einbrechen.
Nikkei 225 (Japan): 8.793,05 (-0,54 Prozent) TOPIX (Japan): 757,01 (-0,54 Prozent) Hang Seng (China): 20.160,41 (-1,66 Prozent) Shanghai Composite (China): 2.285,04 (-1,47 Prozent) Seoul Composite KOSPI (Südkorea): 1.940,55 (-1,24 Prozent) SENSEX (Indien): 16.863,30 (-2,15 Prozent) JSX (Indonesien): 3.915,16 (-1,79 Prozent) STI (Singapur): 2.888,29 (-0,96 Prozent) (30.01.2012/ac/n/m)
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