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BERLINER MORGENPOST: Nur die Anwälte profitieren - Kommentar von Joachim Fahrun




14.11.17 18:48
news aktuell

Berlin (ots) - Seit sechs Jahren versucht Berlin, die Konzession
für den Betrieb des Stromnetzes für die nächsten Jahre ordentlich zu
vergeben. Dass Berlin nun vor dem Landgericht siegte und Vattenfall
daran gehindert wurde, wegen seiner Kritik an den Wertungskriterien
eine Rücksetzung des Vergabeverfahrens zu erzwingen, beeinflusst die
Hängepartie in diesem Milliardenpoker kaum.

Für Vattenfall Deutschland und auch für die zum Teil der
Vattenfall gehörende Gasag stellt der Netzbetrieb in der Hauptstadt
einen Kern ihrer Aktivitäten und einen wichtigen Beitrag zu ihren
Gewinnen dar. Deshalb werden die Konzerne bis zum Letzten um diese
Konzessionen kämpfen.

Auf der anderen Seite steht die Mehrheit der Berliner Politik und
wohl auch der Bürger, die einen kommunalen Einfluss auf die Netze
befürworten. Von Übel ist, dass beiden Seiten nicht gelingt, sich
über den Gesamtkomplex Energieversorgung Berlins zu verständigen.

Für eine saubere Zukunft wäre es wichtig, möglichst schnell und
koordiniert an der regionalen Energiewende zu arbeiten. Dass dies
nicht geschieht, freut vor allem die teuren Anwälte.

Der ganze Kommentar im Internet unter: www.morgenpost.de/212543461



Pressekontakt:
BERLINER MORGENPOST

Telefon: 030/887277 - 878
bmcvd@morgenpost.de

Original-Content von: BERLINER MORGENPOST, übermittelt durch news aktuell

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