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Aktien Europa: Nach oben geht nicht viel - Zahlen kommen gut an




14.02.19 11:09
dpa-AFX

PARIS/LONDON (dpa-AFX) - Nach einer Flut von Bilanzen großer Konzerne haben am Donnerstag die Lichtblicke an Europas Börsen überwogen.

Anleger reagierten auf die Ergebnisse von Schwergewichten wie Airbus , Schneider Electric , Nestle und Astrazeneca mit Aktienkäufen.



Am Vormittag lag der EuroStoxx 50 mit 0,17 Prozent auf 3207,92 Punkte leicht im Plus. Damit winkt der vierte Handelstag mit Gewinnen in Folge. Im frühen Handel hatte der Leitindex für die Eurozone allerdings mit 0,8 Prozent deutlicher zugelegt und war auf den höchsten Stand seit Anfang Dezember gestiegen. Viele Beobachter rechnen zumindest auf kurze Sicht nicht mehr mit viel Aufwärtspotenzial angesichts der laufenden Handelsgespräche zwischen China und den USA.



Der Pariser Cac 40 behauptete am Mittwoch ein Plus von 0,44 Prozent auf 5096,62 Punkte und der Londoner FTSE 100 rückte um 0,32 Prozent auf 7214 Punkte vor.



Der Kurs von Airbus stieg nach einem deutlichen Gewinnsprung des Flugzeugbauers im vergangenen Jahr um 4,3 Prozent. Er verpasste ein neues Rekordhoch nur knapp. Auf ein Rekordhoch schafften es dagegen die Papiere von Nestle. Sie stiegen in der Spitze um gut 3 Prozent auf knapp 90 Franken. Ein beschleunigter Aktienrückkauf und die Aussicht auf einen Verkauf der Wurstmarke Herta kamen an der Züricher Börse gut an.



In Paris kletterten die Papiere von Schneider Electric um fast 6 Prozent auf einen Höchstkurs seit vier Monaten. Die Ziele des Elektronikkonzerns seien ambitionierter als die Markterwartungen, sagte Analyst Andreas Willi von JPMorgan. Das attestierte Analyst Graham Doyle vom Broker Liberum auch dem Gewinnziel von AstraZeneca. Der Kurs des britischen Pharmariesen rückte um 4,5 Prozent vor.



Dank Schneider Electric und Airbus lag der europäische Sektor der Hersteller von Industriegütern am Mittag mit plus 1,3 Prozent auf dem Sektortableau ganz vorn. Am Ende rangierte der Bankensektor mit einem Minus von 0,4 Prozent. Hier drückte die schweizerische Investmentbank Credit Suisse etwas auf die Stimmung mit schwachen Ergebnissen im Anleihen- und Aktienhandel. Der Kurs fiel um 1,5 Prozent.



Aktien von Renault verteuerten sich um knapp 3 Prozent. Der französische Autokonzern und sein japanischer Partner Nissan sprechen über die Zukunft ihrer Allianz nach der Verhaftung ihres früheren Chefs Carlos Ghosn. Zu diesem Zweck traf am Donnerstag der neue Präsident von Renault, Jean-Dominique Senard, zu zweitägigen Gesprächen mit Nissan-Chef Hiroto Saikawa in Japan ein, wie örtliche Medien berichteten./bek/jha/










 
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